Glauben im Krieg

Im deutschen Feldlager in Kunduz gibt es ein Gotteshaus, das „Gottesburg“ genannt wird. Man sieht von außen nicht viel, wie jedes Gebäude im Feldlager ist es mit Hescos, mannshohen Schuttgutkörben, umwallt. Das soll im Fall eines Angriffes vor herumfliegenden Splittern schützen. In der kleinen Kirche wird freitags zum Bibelfrühstück geladen, es werden Veranstaltungen organisiert, der Chor probt hier und natürlich werden evangelische und katholische Gottesdienste gehalten. Die „Gottesburg“ ist eine kleine Insel zum Abschalten.

Seit November letzten Jahres ist dort Thomas Balzk als evangelischer Militärpfarrer im Einsatz. Ein engagierter Mann mit Ideen und einem immer offenen Ohr für die Belange seiner Soldaten.

Ein Audiobericht:

Pfarrer Thomas Balzk in Kunduz