Es bellt im Karton

Eine Frau in Minneapolis muß sich derzeit arge Sorgen machen. Nicht nur, dass sie eine Anzeige wegen Tierquälerei am Hals hat, nein, sie sollte sich wirklich mal Gedanken über ihren Geisteszustand machen.

Die 39jährige ging mit einem Paket zur Post und wollte dies per Eilpost verschicken. Der Postbeamte wog den Karton und stellte ihn auf die Seite. Doch dann bewegte sich das Paket und fiel von der Theke. Neugierig geworden öffnete der Mann das Paket und sah darin einen kleinen Pudel, der wimmerte. Die Frau meinte, deshalb schicke sie das Paket ja per Eilpost, damit es schnell zu ihrem Verwandten gelange.

Die eingeschaltete Polizei übergab den Hund ersteinmal dem lokalen Tierheim. Der Pudel ist wohlauf und die Poststelle hat erneut darauf hingewiesen, dass das Verschicken von lebenden Tieren verboten sei. Noch Fragen!?

Über den Wolken…(NOT)

Als die Familie Thomas kürzlich von Cleveland nach Minneapolis fliegen wollte, erlebten sie am Schalter von Continental Airlines eine Überraschung. Beim Einchecken von Herrn, Frau und Tochter Thomas leuchtete auf einmal der Name der sechsjährigen Alyssa auf. Sie, so der Continental Mitarbeiter, sei auf der sogenannten „No Fly“ Liste der US Regierung. Eine ellenlange Liste mit Threat LevelNamen, denen verboten ist, per Flugzeug in und nach den USA zu reisen. Das Ministerium für Heimatschutz gibt lediglich zu, dass es diese Datenbank gibt, allerdings nicht, wer auf dieser Liste steht, wie man darauf kommt und vor allem wie man wieder von ihr gestrichen wird.

Nach langem hin und her durfte Alyssa mit ihren Eltern den Flug nehmen, aber nur, nachdem der Vater zusicherte, umgehend mit den Behörden in Kontakt zu treten, um den Sachverhalt zu klären. Seltsamerweise war dies nicht der erste Flug der Sechsjährigen, doch das erste mal, dass ihr Name beim Einchecken auf der „No Fly“ Liste auftauchte.

Wie der Name von Alyssa auf die Liste kam ist nach wie vor unklar, die offiziellen Stellen hüllen sich in Schweigen. Das Problem für die Familie Thomas ist nun, dass sie für jeden Flug früher am Flughafen sein müssen, um nach genauer Prüfung die Reiseerlaubnis zu bekommen.