Ölpest vor Kalifornien?

MontebelloEs könnte passieren. Ölteppiche vor der kalifornischen Küste. Und die derzeitige Gefahr kommt nicht so sehr von den Bohrinseln in der Nähe von Santa Barbara. vielmehr von einem gesunkenen Tanker. Die „Montebello“ wurde am 23. Dezember 1941, 16 Tage nach dem Angriff auf Pearl Harbor vor der Küste Kaliforniens von einem japanischen U-Boot torpediert und sank. Seitdem liegt sie auf dem Meeresboden mit ihrer Ladung von rund 8 Millionen Liter Rohöl. Eine Tauchmission Mitte der 90er Jahre ergab, dass das Schiff fast unbeschadet und im ganzen in rund 300 Metern Tiefe ruht. Doch nun macht man sich Sorgen darüber, was genau aus dem Öl geworden ist. Eine neue Expedition soll klären, inwieweit die Tanks des über 70 Jahre alten Schiffes noch sicher sind und was getan werden kann, um eine Ölkatastrophe vor der kalifornischen Küste zwischen Monterey und San Luis Obispo zu verhindern.

Er macht es richtig

Arnold Schwarzenegger macht es richtig. Noch letzte Woche unterstützte er die geplanten Ölbohrungen vor der kalifornischen Küste. Sie seien wichtig, um Amerika unabhängig in der Energieversorgung zu machen, so der Gouverneur. Heute jedoch trat er vor die Presse und verkündete das Ende des grossangelegten Plans für neue Bohrungen in der Nähe von Santa Barbara. Die Bilder aus dem Golf von Mexiko scheinen Schwarzenegger am Wochenende nahe gegangen zu sein. Ein wichtiger, ein richtiger Schritt für Kalifornien.

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