What a News Day!

„Was passiert hier nur?“. Foto: Reuters.

Eigentlich wollte ich über die Weichspülung der Waffengesetze durch Donald Trump schreiben. Großspurig hatte er noch nach dem Schulmassaker von Parkland, Florida, erklärt, er werde sich mit der NRA anlegen und strengere Waffengesetze unterstützen. Das sagte er im Beisein von Republikanern und Demokraten im Weißen Haus, beide Seiten waren mehr als überrascht von den Worten des Präsidenten.

Daraus wird nun wohl nichts, was auch zu erwarten war. Trump redet viel, redet vor allem seinen Zuhörern nach dem Mund, was diese eben hören wollen. Die demokratische Senatorin Dianne Feinstein, die 1978 nach einem Amoklauf im Rathaus von San Francisco Bürgermeisterin wurde und sich seitdem vehement für strengere Waffengesetze einsetzt, war an seiner Seite von Trumps markigen Sprüchen überrascht und erfreut zugleich. Doch sie war sich auch sicher, dass Trumps Worte nicht unbedingt Trumps Politik sind.

Und so kam es auch, nun wird weiter überlegt und beobachtet, wie man Schulen sicherer machen kann, als ob das nicht klar wäre. Trump will Lehrer bewaffnen, das ist seine Logik nach Massenschießereien. Wie sagte schon NRA-Vize Präsident Wayne LaPierre: „The only thing that stops a bad guy with a gun is a good guy with a gun“. Genau, in diesem Sinne, Mister President, wir brauchen mehr Knarren in den USA.

Eigentlich wollte ich darüber schreiben, doch dieser Dienstag ist ein Newstag sondergleichen. Donald Trump reist nach San Diego, um dort einige Modelle seiner Wunschmauer zu betrachten. Die Teilstücke sind 10 Meter hoch und werfen viel Schatten an der Grenze zu Mexiko. Man kann auf Trumps Worte nach der Besichtigung gespannt sein, gerade auch, weil er diesen Rundgang in Kalifornien macht, einem Staat, in dem er bei seiner Wahl zum Präsidenten 30 Prozent hinter Hillary Clinton lag, einem Bundesstaat der sich selbst als „Sanctuary State“ definiert, in dem es mehr als genügend Politiker und Politikerinnen gibt, die sich gerne mit dem 45. Präsidenten anlegen. Ein Treffen mit dem hiesigen Gouverneur Jerry Brown ist nicht geplant.

Doch bevor Trump Richtung Kalifornien aufbrach, feuerte er am Morgen noch seinen Außenminister Rex Tillerson. Angedacht ist, dass dieser Chefdiplomatenposten neu mit dem erzkonservativen Mike Pompeo besetzt werden soll. Pompeo kam über die Tea-Party Bewegung in den Kongress, wurde von Trump im letzten Jahr zum CIA Direktor ernannt und zählt zu den vertrauenswürdigen, ja blinden Unterstützern Trumps. Tillerson erhielt auf seiner Afrikareise einen Anruf von Stabschef John Kelly, der ihm sagte, er solle so schnell wie möglich nach Washington zurückkommen, denn er werde abgesetzt. Einen Grund erfuhr Tillerson nicht, auch nicht vom Präsidenten. Am Dienstagmorgen erhielt er seine Kündigung per Twitter. Der „Rexit“ stand schon lange im Raum, denn Trump und Tillerson waren bei etlichen wichtigen Entscheidungen nicht im selben Boot. Pompeo soll an der Spitze der CIA von Gina Haspel ersetzt werden, die der frühere Direktor der ACLU, Jameel Jaffer, als eine „buchstäbliche Kriegsverbrecherin“ bezeichnet. Haspel war Leiterin eines Geheimgefängnisses der CIA in Thailand, in dem zahlreiche mutmassliche Terroristen extremen Foltermethoden unterzogen wurden.

Dann wurde heute auch noch bekannt, dass Donald Trump seinen persönlichen Assistenten im Weißen Haus, den 28jährigen John McEntee, gefeuert hat. Gründe wurden nicht bekannt gegeben, das Wall Street Journal berichtete nur, dass McEntee schon am Montag aus dem „White House“ eskortiert wurde, ohne die Erlaubnis zu bekommen seine Jacke und seinen persönlichen Gegenstände mitzunehmen. Nur soviel drang durch, dass John McEntee ein Sicherheitsrisiko sei.

Und wenn das noch nicht am heutigen Tag langt, es ist auch noch Wahltag. Im 18. Kongressdistrikt von Pennsylvania, eigentlich Trump-Country, wird gewählt. Überraschenderweise ist es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen dem Republikaner Rick Saccone und dem Demokraten Conor Lamb. Trump hatten den Bezirk 2016 mit 20 Punkten Vorsprung gewonnen. Nun ist das Rennen offen, es könnte zu einer bösen Überraschung für den Präsidenten und seine Partei werden, denn diese Wahl wird im „Heartland“ der Stahlindustrie geführt. Wenn Saccone heute nicht gewinnen sollte, wäre das ein deutliches Vorzeichen auf die Kongresswahlen im November.

Eins, zwei, drei, vier, fünf….

Wisconsin 0,8 Prozent, Michigan 0,2 Prozent und Pennsylvania 1,1 Prozent. Das ist der jeweilige Vorsprung von Donald Trump in diesen „Swing States“. Es geht also nur um ein paar Stimmen, die ihn am Ende zum Wahlsieger werden ließen. Nicht die meisten Stimmen in den USA zählen, sondern die meisten Stimmen in den umkämpften Bundesstaaten. Denn hier entscheiden sich die Wahlen, hier entscheidet sich die Anzahl der Wahlmänner, die am Ende ausschlaggebend sind.

Donald Trump glaubte schon früh an ein Verschieben der Wahlen, er kündigte an, das Wahlergebnis anfechten zu wollen. Das war im Wahlkampf. In der Wahlnacht sah er alles dann anders. Hillary Clinton gestand die Niederlage ein, kündigte an, keine Nachzählung durchführen zu lassen, auch wenn ihre Anhänger das forderten.

Jill Stein zählt die Stimmen in drei Bundesstaaten neu aus. Foto: Reuters.

Jill Stein zählt die Stimmen in drei Bundesstaaten neu aus. Foto: Reuters.

Doch nun will genau das Jill Stein machen lassen. Die Kandidatin der Grünen will sich mit Präsident Trump noch nicht abfinden, glaubt, da ist etwas nicht ganz mit rechten Dingen zugegangen. Sie lässt nun nachzählen. Erst in Wisconsin, wahrscheinlich auch in Michigan und Pennsylvania. Überraschenderweise hat sie viele, sehr viele Bürgerinnen und Bürger gefunden, die insgesamt Millionen an Dollar spendeten, um diese Nachzählung der Stimmen überhaupt möglich zu machen. Im Wahlkampf noch hinkte sie bei den Spenden hinterher, nun bauen viele auf die Wahrheitsbringerin Jill Stein.

Hillary Clinton schließt sich nun der Neuauszählung an. Und Donald Trump? Der tobt. Nichts werde sich ändern, twittert er. Aber man stelle sich vor, es würde sich was ändern. Die drei Bundesstaaten fielen doch noch an Hillary Clinton, damit wäre sie auf einmal Präsidentin. Donald Trump und das amerikanische Wahlsystem wären dann vorgeführt. Es käme zu weiteren Auszählungen, Klagen, einer noch tieferen Krise der Demokratie in den USA. Also, sollte man es vielleicht lassen? Ganz und gar nicht, Jill Steins Initiative sollte unterstützt werden, denn sie wird letztendlich die Frage klären, ob Trump wirklich in diesem seltsamen Wahlsystem der USA zum  Präsidenten gewählt worden ist. Damit verdient Stein großen Respekt. Die Endlosgeschichte „Wahlkampf in den USA“ wird also noch um ein paar Kapitel bereichert.

Na denn, Prost!

Der demokratische Abgeordnete Bob Brady trinkt aus dem Wasserglas des Papstes.

Bob Brady trinkt aus dem Wasserglas des Papstes.

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Und doch, manchmal gibt es sie wirklich. Nachdem Papst Franziskus am Donnerstag im US Kongress eine denkwürdige Rede hielt, die in Teilen in beiden politischen Lagern sehr positiv aufgenommen wurde, kam die Zeit des demokratischen Abgeordneten Bob Brady aus Pennsylvania. Der Pontiff verließ das Gebäude, alles blickte auf ihn, als Brady sich zum Rednerpult schlich und das Wasserglas des Papstes „klaute“. Damit ging er in sein Büro, nahm einen tiefen Schluck, gab es weiter an seine Frau und zwei Mitarbeiter, die ebenfalls aus dem Wasserglas tranken. Anschließend rief er den demokratischen Senator Bob Casey, ebenfalls aus Pennsylvania, in sein Büro. Der kam mit Frau und Mutter, alle drei tauchten ihre Finger in das Glas und bekreuzigten sich.

Nachdem die Aktion bekannt wurde, erklärte sich Bob Brady gegenüber der Washington Post. Natürlich werde er für das Glas zahlen, meinte er. Diebstahl sei es also nicht. Auf den Einwand der Zeitung, dass es ja eigentlich kein gesegnetes Wasser sei, denn der Papst habe lediglich daraus getrunken. „Es interessiert mich nicht, was sie denken“, antwortete der Demokrat. „Alles was der Papst berührt ist gesegnet. Daran glaube ich und niemand wird mich davon abbringen.“

Den Rest Wasser hat er nun in eine Flasche abgefüllt, um damit seine Enkelkinder zu segnen. Das Glas selbst will Bob Brady nun an eine Spurensicherung schicken, die die Fingerabdrücke des Papstes verifizieren sollen, denn „jeder kann ja einfach sagen, er habe ein Glas des Papstes“. Es war auch nicht das erste Glas, das Brady mitgehen hat lassen. Auch bei der „State of the Union“ Rede von Barack Obama, klaute er danach das Wasserglas vom Rednerpult. Da sag nochmal einer, der US Kongress sei kein Tollhaus.

 

Amerika erinnert sich

Ein Audiobericht zum 10. Jahrestag der Terrorangriffe von 9/11:

      10. Jahrestag 9/11

Die verrückten Amerikaner

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, es waren interessante, spannende und nie langweilige 12 Monate. Amerika ist voller Geschichten. Von der politischen Zentrale in Washington DC bis zur „left coast“, der von vielen Republikanern abfällig genannten und eher politisch links tendierenden Pazifikküste. In Amerika gehen einem Journalisten nie die Geschichten aus, das steht fest. Alleine der Blick in die heutige Zeitung zeigt, was sich so alles tut fernab der Tagesthemen Stories.

Da ist der Mann in Warren, Michigan, der überfallen und mit einem Messer verwundet wird. Er ruft mit seinem Handy die Polizei an und erklärt, er werde im nahegelegenen Diner auf die Beamten warten, denn „es ist zu kalt hier draussen“. Der 52jährige geht also ins Cafe, bestellt in aller Ruhe einen Kaffee und setzt sich hin. Die Bedienung will erst ihren Augen nicht trauen, doch in der Brust des Mannes steckt noch die Klinge des Messers mit dem er angegriffen wurde. „Ist kalt heute“, meint er nur.

Oder da ist der 37jährige aus Oldsmar in Florida. Er rief den Notruf 911 an und erklärte er sei überfallen und zusammen geschlagen worden. Als die Polizisten kamen stellte sich raus, dass die Geschichte vollends erfunden war, der Mann hoffte lediglich mit dem Streifenwagen in eine andere Bar gefahren zu werden. Doch die Polizisten verstanden keinen Spass. Nun hat er eine Anzeige wegen Missbrauchs des Notrufs am Hals.

Auch schön ist die Nachricht aus Lancaster, Pennsylvania, wo ein Sheriff einen 22jährigen Amish Mann verhaftete. Der steuerte betrunken seine Kutsche. Fragt sich nur, ob ihm nun der Führerschein abgenommen wird. Aber richtig Ärger wird er wohl mit den Älteren seiner Gemeinschaft bekommen, denn Alkoholkonsum ist bei den Amish verpönt.

San FranciscoIst es ein Zeichen Gottes? In Sterling, Connecticut, wurde ein Kalb mit einem weissen kreuzförmigen Mal auf der Stirn geboren. Der Farmer schrie sofort „Holy Cow“. Nicht ganz so heilig geht es derzeit in Nevada zu, wo die Bundesregierung damit begonnen hat, Wildpferde einzufangen und sie zu zum Teil zu zähmen oder in den Mittleren Westen zu schaffen. Die Wildpferde, so die Begründung, würden zu viel Gras fressen und kaum was für die Kühe übrig lassen, die auf dem staatlichen Weideland zugelassen sind. Da sehen wohl ein paar Bürokraten zuviel Money, Money, Money, denn Farmer müssen dafür zahlen, dass ihr Vieh auf öffentlichen Flächen grasen darf. Die Wildpferde hingegen breiten sich kostenlos aus, und das in rasantem Tempo. Ach ja, da ist dann noch die Story von Jesus Christus, DIE als Geschworene in einem Prozess in Birmingham, Alabama, entlassen wurde. Ja, Sie lesen richtig….Dorothy Lola Killingworth hatte vor einiger Zeit ganz legal ihren Namen auf „Jesus Christus“ ändern lassen. Doch im Gerichtssaal war sie alles andere als die Ruhe selbst. Sie fiel durch Störmanöver auf und wurde schliesslich aus dem Geschworenenpool entlassen. Auch mal eine Nachricht.

Sie sehen, Amerika ist voller „Stories“. Langweilig wird es hier nie. Aber eigentlich gibt es solche und viele andere Geschichten überall, man muss nur hinhören und hinsehen. Auf ein schönes, ereignisreiches und interessantes 2010. Prost Neujahr!

Weltrekord im SMS Texten

217,000 SMS haben zwei Freunde aus Pennsylvania im März verschickt und sich damit den Weltrekord gesichert. Boah, wat’ne Leistung. An einigen Tagen wurden bis zu 7000 Messages verschickt, teils bloss Ein-Wort-Nachrichten oder Zeichen wie :-). Die beiden hatten schon vorher wie die Bekloppten getextet und irgendwann kam man auf die Idee, das ganze doch mal bis zum Fingerglühen zu treiben. Eine kurze Recherche ergab, dass der Weltrekord bis dahin bei 182,000 SMS lag, der 2005 von Deepak Sharma in Indien aufgestellt wurde. Und den könnte man sich doch schnappen, dachten sich die beiden Fingerfertigen.

Im März war es dann soweit. 31 Tage lang wurde getextet, einige Messages sogar mehrfach hintereinander, damit man die benötigten Zahlen pro Tag erreichen konnte. Nun bekam aber einer der beiden eine saftige Rechnung ins Haus geschickt. Ein dicker Karton von T-Mobile enthielt eine Auflistung aller SMS und dazu die Aufforderung, 26,000 Dollar dafür zu bezahlen. Doch die beiden hatten glücklicherweise einen Vertrag über „unlimited“, also unbegrenzte SMS, abgeschlossen. Von daher musste das Unternehmen die Rechnung wieder zurücknehmen. Die beiden Weltrekordler hoffen nun für ihre sagenhafte und tolle Leistung auf einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde.

Comeback Hillary

Und da ist sie wieder. Noch lässt sich Hillary nicht auszählen. Mit einer lang vorbereiteten Rechten kommt sie zurück in den Zweikampf, hat ihrem Gegenüber mal kräftig einen auf die Rübe, bekommt sogar ein bisschen Oberhand, doch die Frage bleibt, steht sie nach Runde X als Sieger, pardon Siegerin fest? Mit ihrem deutlichen Sieg bei den Vorwahlen in Pennsylvania hat sie viele, mich einbezogen, ziemlich überrascht. Ich muss ehrlich zugeben, damit hätte ich nicht gerechnet. Dass sie gewinnt ja, aber nicht mit fast zehn Prozent Vorsprung.

Hillary Clinton erklärte umgehend, dass sie die Kandidatin sei, die auch in hart umkämpften Bundesstaaten gewinnen könne. Doch das sei mal dahin gestellt, immerhin geht es hier um eine innerparteiliche Wahl. Demokratische Wähler werden sich deshalb nicht plötzlich einem republikanischen Kandidaten zuwenden, wenn ihr Demokrat nicht durchkommt. Wichtig ist für den oder die Sieger(in), dass er in Windeseile die Partei wieder zusammenschweisst, Wunden schleunigst schliesst und an das eigentliche Ziel, den Gewinn des Weissen Hauses denkt.

Nun geht das bunte Draufloskloppen zwischen den beiden demokratischen Senatoren munter weiter. Jeder spricht dem anderen Qualitäten ab, jeder sieht sich als den besseren Kandidaten der eigenen Partei. Als nächstes kommt nun Indiana an die Reihe, ein Staat, der bislang überhaupt keine Rolle bei Vorwahlen spielte…oder zumindest nicht in den letzten 40 Jahren.

Hillary hofft auf den starken Rückenwind aus der Pennsylvania Wahl und alles sieht danach aus, dass sie den auch wirklich hat. Innerhalb von einem Tag konnte sie 20 Millionen Dollar an Wahlspenden einsammeln. Ihre Unterstützer glauben auf einmal wieder, dass die First Lady ihren Wiedereinzug ins White House schaffen kann. Doch dabei wird ein bisschen übersehen, dass Indiana zum Teil ein Heimspiel für Barack Obama ist. Indiana grenzt im Süden an Illionois. Rund 15-20 Prozent der potenziellen demokratischen Wähler in Indiana sehen Fernsehen aus Chicago, dem Heimatdistrikt von Barack Obama. Ihnen ist der Kandidat und für was er steht bestens vertraut. Sicherlich, Hillary Clinton ist bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund, doch nicht unbedingt für was sie politisch genau steht. Denn so ein grosser Unterschied liegt eigentlich nicht zwischen den Kandidaten.

Aber nun piesacken sich die beiden Lager erstmal weiter. John McCain, der Republikaner auf der anderen Seite, lässt es locker angehen, versucht die Basis seiner Partei zu einen, Unterstützer und viel Geld zu sammeln. In einigen Umfragen liegt er sogar vor den beiden Demokraten. Doch die beiden geben sich gelassen. Beide spüren, wie sangen die Scorpions so schön, den „Wind of Change“. Amerika dürstet nach Wandel, nach Neuanfang, nach jemanden, der die USA wieder zu dem machen kann, für was sie standen. John McCain steht nicht für einen drastischen Wechsel. Er wäre, falls er wirklich am Ende gewählt werden sollte, ein Kandidat des Übergangs, der ohne breite Unterstützung in den eigenen Reihen auch nicht das verwirklichen kann, was er im Wahlkampf verspricht.