„The Truth Is Out There“

Ein UFO in Sicht.

Seit 2015 wurden an der amerikanischen Ostküste mehr als ein Dutzend Flugbewegungen von unbekannten Flugobjekten dokumentiert. Zum Teil veröffentlichte Videos von amerikanischen Kampfpiloten, die nach einem Radaralarm aufstiegen, zeigen Flugkörper, die denen der amerikanischen Luftwaffe „deutlich überlegen“ sind, heißt es. Sie sind anders geformt, schneller, undefinierbar.

Die große Frage ist nun, ob eine andere irdische Nation technologisch den Amerikanern davongezogen ist oder ob es sich um außerirdische Aktivitäten handelt? Klar ist derzeit gar nichts außer, dass die Sichtungen der UFOs zunehmen. Die Berichte dazu kommen eben nicht nur von „Spinnern“, „UFO-Freaks“ und selbsternannten Experten. Selbst das Pentagon gab kürzlich sogar zu, dass es ein offizielles Programm im Verteidigungsministerium gab, um Daten über solche unbekannten Flugkörper zu sammeln und zu analysieren. Doch das wurde 2012 eingestampft. Warum, das ist nicht klar, darum schweigt man sich aus. Verwunderlich, denn die Berichte über unbekannte Flugobjekte kommen aus allen Richtungen, eben auch von Kampfpiloten, Offizieren der Navy, anderen Militärangehörigen. So liegen dem Pentagon Interviews vor, in denen Matrosen der USS Nimitz vor San Diego erklärten, sie hätten Flugkörper gesehen, die aus einer Höhe von 20.000 Metern mit Überschallgeschwindigkeit nach unten sausten, um dann in 15 Metern über der Ozeanoberfläche zu schweben. Kein US Fluggerät ist dazu fähig.

Doch niemand im Pentagon spricht von Außerirdischen, niemand will der „Alien Guy“ sein. Stattdessen werden solche Sichtungen, Fotos und Videos unter „unidentified flying object“ gesammelt und archiviert. Damit muss man nichts erklären, mehr erfahren, hinterfragen. Offiziell ist das „UFO-Programm“ eingestampft worden, ob und wie weiter geforscht wird, ist nicht bekannt. Das Pentagon hüllt sich gerne in Schweigen. Kein Wunder, denn jahrzehntelang wurde die Existenz des Geheimareals „Area 51“ in der Wüste von Nevade, nordöstlich von Las Vegas gelegen, schlichtweg geleugnet. Und das, obwohl es unzählige von Berichten, Filme und Informationen über Testflüge neuer Flugkörper über dem weiten, abgeschirmten und streng geheimen Areal gab. Was nun dran ist an den „UFOs“ über den USA wird man wohl so schnell nicht erfahren, aber“the truth is out there“.

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Aus für den Hummer

30 Milliarden Dollar läßt sich das Pentagon die Neuausstattung seiner Truppe kosten. Der Hummer hat ausgedient, nun kommt das „Joint Light Tactical Vehicle“, ein gepanzertes und hochbewegliches Multifunktionsfahrzeug. Gebaut wird das das Biest von Oshkosh Defense in Wisconsin. Der Vertrag sieht vor, dass die ersten Fahrzeuge bereits 2018 ausgeliefert werden. Insgesamt hat das Pentagon 50.000 Wagen für die Army und 5500 für das Marine Corps bestellt. Oshkosh plant die Produktion bis zum Jahr 2040.

Das "Joint Light Tactical Vehicle" wird den Hummer ablösen. Foto: Oshkosh Defense.

Das variabel einsetzbare „Joint Light Tactical Vehicle“ wird den altgedienten Hummer ablösen. Foto: Oshkosh Defense.

In dem lukrativsten Militärvertrag seit Jahren hat Oshkosh Defense namhafte Konkurrenten, wie Lockheed Martin und AM General, ausgestochen. AM General ist der Produzent des Hummers und hoffte auf einen Folgevertrag für einen neu entworfenen und ausgerüsteten Hummer. Doch das Pentagon war vom Angebot des Wisconsin Unternehmens überzeugt, dass auch auf die neuen Herausforderungen der Kriegsführung mit IEDs und Selbstmordanschlägen eingegangen ist. Die Verlierer überlegen nun Einspruch einzulegen und rechtliche Schritte einzuleiten.

Der Hummer war lange Zeit das Einsatzfahrzeug der amerikanischen Truppen. Eingesetzt bei der Invasion in Panama, im ersten Golfkrieg, dem Bosnien Krieg und dann vor allem in Irak und Afghanistan. Doch das Ungetüm kam mit Problemen, die Panzerung des Wagens war lange Zeit ungenügend. Wie der Vorgänger Jeep wurde auch der Hummer legendär, da auch eine zivile Variante auf den Markt kam. Der Jeep fährt weiterhin durch die Gegend, die Benzinschleuder Hummer ist jedoch fast vollständig aus dem Stadtbild Amerikas verschwunden.

Ivan hilft John Wayne

Einen Gewinner gibt es bei allem sowieso nicht. Und doch könnten alle Seiten zufrieden sein, wenn der Plan umgesetzt werden kann, die chemischen Waffen in Syrien unter internationale Kontrolle zu stellen. Barack Obama könnte sein Gesicht bewahren und erklären, das Pokerspiel mit hohem Einsatz habe sich gelohnt. Die oppositionellen Republikaner ständen nur ein Jahr vor der Kongresswahl nicht als Unterstützer Obamas da, denn sie haben die Stimme des Volkes klar und deutlich gehört. Die Amerikaner wollen keinen weiteren Militäreinsatz mit ungewissem Ausgang. Die Demokraten müssten ihrem Präsidenten bei den angesetzten Abstimmungen im Senat und im Kongress nicht folgen, auch für sie wäre es ein besserer Ausgang für die Kongresswahlen 2014. Und dann ist da noch die russische Führung. Sie würde sich nach langen obskuren Entscheiden kraftvoll auf der internationalen diplomatischen Bühne zurück melden und zeigen, Russland ist nach wie vor ein wichtiger „Global Player“.

Einziger Sieger bei allem, wenn man überhaupt davon sprechen kann, wären Teile der syrischen Bevölkerung, die keinen Luftangriff von amerikanischen und französischen Bombern zu befürchten hätten. Doch noch ist alles unklar. Der Plan schwebt zwar in so manchen Räumen zwischen dem Oval Office, dem Pentagon, dem Kremel und dem Präsidentenpalast in Damaskus, aber viele Fragen sind noch offen. Wie will man chemische Waffen in einem Bürgerkriegsgebiet kontrollieren und sichern? Vor allem, wie will man das schaffen, wenn man keine „Boots on the ground“ haben will, wie es Barack Obama immer wieder betonte? Ist die UN dazu bereit und vor allem fähig, eine umfassende und effektive Truppe nach Syrien zu entsenden, die diese Kontrolle garantieren kann? Fragen über Fragen, die in den nächsten Tagen beantwortet werden müssen. Doch es ist ein Ansatz, ein Beginn, um einen Ausweg aus dem drohenen Luftschlag zu finden.

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Amerika erinnert sich

Ein Audiobericht zum 10. Jahrestag der Terrorangriffe von 9/11:

10. Jahrestag 9/11