Nur schön sein reicht nicht

Riesenskandal bei der Miss USA Wahl in Las Vegas. Die 21jährigen Carrie Prejean aus Kalifornien war kurz davor die Krone als Schönste im Land aufgesetzt zu bekommen, als ihr eine Frage gestellt wurde, die alles über den Haufen warf. Prejean wurde von Jury-Mitglied Perez Hilton, der selbst homosexuell ist, gefragt, ob alle US-Bundesstaaten dem Vorbild von Vermont folgen und „Gay-Marriage“ erlauben sollten.

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Prejean antwortete voll überzeugt und ganz ehrlich, dass sie so aufgewachsen sei, dass die Ehe nur zwischen Mann und Frau ist und sie deshalb die gleichgeschlechtliche Ehe ablehne. Und das entzündete einen Sturm der Entrüstung. Die Organisatoren ihres Bundesstaates wendeten sich umgehend von ihr ab, gratulierten ihr noch nicht einmal zum zweiten Platz. Stattdessen twitterten sie, dass Carrie Prejean Kalifornien blamiert habe und ihre Meinung nicht für den Sonnenstaat stehe. Übersehen wird dabei, dass Kalifornien im vergangenen Jahr „Proposition 8“ verabschiedet hat, in dem die Ehe als Verbindung von Mann und Frau festgelegt wurde. Ob ich das nun mag oder nicht, ist eine andere Sache, Fakt ist, die Mehrheit Kaliforniens (oder die Mehrheit der Wähler am Wahltag) hatte sich so entschieden.

Carrie Prejean jedenfalls erlebte die kalte Dusche, wurde mit allen möglichen Schimpfwörtern überschüttet. Bei den Fragen der Jury geht es also nicht um Überzeugungen und ehrliche Meinungen, sondern mehr um A….kriecherei, wer sich von den Schönen im knappen Bikini wohl eine braunere Nase holen kann.

Die Videoantwort des sogenannten „Star-Bloggers“ Perez Hilton auf Prejeans Meinungsäusserung spricht für sich. Was für eine Pappnase!!!

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