Deutschlernen mal anders

Schüler in den USA zum Deutschlernen zu bewegen ist gar nicht so einfach. Deutsch ist nicht gerade „In“. Chinesisch, Arabisch, Französisch und vor allem Spanisch sind gefragt. In allen Teilen der USA werden Deutschprogramme an High Schools und Universitäten eingestampft. Die Nachfrage sinkt und es müssen Gelder gespart werden, da wird zuerst an den eher schwächelnden Angeboten angesetzt.

Doch einige Schulen und Unis wollen ihre Deutschprogramme halten. Die Lehrer und Professoren sind aktiv und kreativ, werben für die deutsche Sprache und bieten von Vorträgen bis hin zu verschiedensten Aktivitäten alles an, was Schüler und Studenten begeistert.

Das folgende Video ist ein gutes Beispiel dafür, hier haben sich die Deutschklassen der Fayetteville-Manlius High School in New York Peter Fox‘ „Haus am See“ einmal vorgenommen. Eine tolle Aktion, die die ganze Schule mit einbezog:

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Deutsch im Nordwesten

Ich bin gerade in Seattle. In den letzten Tagen ging es an verschiedenen Universitäten in der Region und an den Deutschprogrammen dort um die deutsche Musikszene. Habe ausgeholt und den Bogen von den Anfängen in den 60er Jahren bis heute gespannt.

Das Interesse war und ist da. Was mich vor allem freute, der Grossteil der Professoren und Studenten kennt sich gut aus und kam auch mit gezielten Fragen. Ich bin begeistert, denn mit Musik lassen sich kulturelle Brücken schlagen.

Immer wieder wurde nach Peter Fox gefragt, der zwar in den USA nicht veröffentlicht ist, aber seine Songs sind dennoch bekannt.
Und natürlich Rammstein, hier warten schon einige auf die anstehende US und Kanada Tournee im Herbst.
Heute geht es noch an eine Uni in Tacoma, am späten Nachmittag fliege ich dann zurück nach Oakland.