Heul halt!

Da werden nun so manche Blagen in San Francisco heulen. Denn die bösen Onkels und Tanten Supervisors haben am heutigen Dienstag mit 8:3 endgültig beschlossen, dass keine Spielzeuge mehr in die „Happy Meals“ von Fast Food Restaurants reingepackt werden dürfen. Wenn die „fröhlichen“ Menus mehr als 600 Kalorien, 35 Prozent der Kalorien von Fett oder mehr als 640 Milligramm Salz enthalten, dann kommt kein Spielzeug mehr in die Tüte. Also, jedes dickliche Kind, das Burger und Fritten verspeisen will, darf nun dabei nicht mehr mit dem ach-so-tollen Plastikkram „Made in China“ spielen. Ich hör das Geflenne jetzt schon…nix mehr mit „Happy Meal“.

Die Supervisors in San Francisco haben damit wahrlich ein deutliches Zeichen gesetzt. Als erste amerikanische Stadt haben sie damit das „Happy“ aus dem „Happy Meal“ genommen. Wenn man dick ist hat man keinen Spass zu haben, und schon gar nicht, wenn man so ein laufender Meter ist. Mit dieser Politik wird garantiert der Hüftspeck verringert. Die Kleinen werden fortan Möhrensaft statt Milchshake schlürfen, Bärlauch statt Burger verzehren und Fenchel statt Fritten genießen…natürlich mit Soja-Mayo und Tomatenketchup aus kontrolliert organischem Anbau.

Amerikaner und vor allem amerikanische Kids sind zu dick. Das ist klar und unumstritten. Also was tun, ist doch klar, es wird nicht mehr gespielt beim Essen. Nun werden Burger, Fritten und Shake genossen. Hat schon meine Großtante gesagt: Bei Tische sind die Kinder so ruhig wie die Fische.

Wie heißt dann eigentlich das „Happy Meal“, wenn kein Spielzeug mehr drin ist? „Salzige Kalorienbombe“ wäre mein Vorschlag…

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