Das „f…in“ Wort „F…“

„F…“ ist ein Wort, das überhaupt nicht geht. Jedenfalls nicht, wenn man eine Radiosendung in den USA produziert. Da kennen die Amerikaner keinen Spass. Mit „F…“ kann man sich seine Karriere zugrunde richten und dabei auch noch arm werden. Als DJ auf KUSF, dem Collegesender in San Francisco, muss man schon sehr aufpassen. Denn zum einen sendet der Sender im Vergleich zu den kommerziellen Stationen wirklich live und nicht mit 10 Sekunden Verzögerung. Zum anderen unterschreibt man, dass man für eventuelle Bussgelder selbst aufkommt. Und die können bei rund 30.000 Dollar (!) pro Vergehen liegen.

Das ist auch ein Grund, warum ich jede CD, bevor ich sie on-air spiele, genauestens durchhöre. Seltsamerweise finden gerade viele deutsche Bands das „F…“ Wort besonders cool und nutzen es bis zum Abwinken. Deutscher HipHop geht gar nicht, denn die „F…“-Bombe, wie „F…“ hier drüben auch genannt wird, ist da quasi Markenzeichen und isssss jaaaaa soooooo cooooool! Das schlimmste allerdings, was mir je zugeschickt wurde, war eine Compilation von Düsseldorfer Punk Bands. Ich konnte keinen einzigen Song daraus spielen, soviele „F…“s und „S…“s gab es darauf. Ja, „S…“ ist auch ein Bannwort im puritanischen amerikanischen Medienmarkt.

Aber nun zur Bedeutung und Nutzung von „F…“. Hierzu ein kleines Video, es sei allerdings darauf hingewiesen, dass das im amerikanischen Sinne nicht jugendfrei ist. Also „Explicit Adult Language“:

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