Angela Merkel ist nicht die „Queen of England“

1. Bild: Dirk Nowitzki. Kennen wir. 2. Bild: Jürgen Klinsmann. Kennen wir auch. 3. Bild: Angela Merkel. Ist das die „Queen of England“? Nein, das ist nicht die Queen, auch wenn Angela Merkel hier sehr königlich winkt. Merkel ist unser Obama. Zumindest kann man es so Fünft- und Sechsklässlern erklären.

Ich bin mit der Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag unterwegs. Vor ein paar Jahren hatten wir eine Schulpartnerschaft zwischen dem Friedrich-Leopold-Woeste-Gymnasium im sauerländischen Hemer und der Nordhoff High School im kalifornischen Ojai ins Leben gerufen. Seitdem kommt die Abgeordnete regelmäßig in die Kleinstadt, um den Austausch weiter zu fördern. Am Sonntag war der offizielle Teil ihrer Reise beendet, Auswahlgespräche für das Internationale Parlaments Stipendium (IPS) zu führen. Von Los Angeles ging es danach privat ins 130 Kilometer entfernte Ojai.

Gerade in diesen Tagen ist es wichtig, dass man nicht nur auf die große Politik schaut, sondern die vielen direkten Verbindungen zwischen den USA und Deutschland fördert. In der Nordhoff High School erzählten Schulleiter und Lehrer von den überaus positiven Erfahrungen und Erlebnisse der Schülergruppe, die im Sommer in Hemer und dann auch auf Einladung von Freitag in Berlin waren. Schulleiter Greg Bayless will beim nächsten Besuch eine größere Informationsveranstaltung über Deutschland für die Schüler organisieren.

Heute ging es dann in die Matilija Junior High School, wo die deutsche Abgeordnete über… klar, Deutschland sprach. Die Schüler waren ganz angetan von ihrem Gast und stellten zahlreiche Fragen. Dort wurde von einem Knirps auch die Bundeskanzlerin als „Queen of England“ erkannt. Am Ende des Besuchs war auch hier klar, beim nächsten mal müsse man das unbedingt in einem größeren Rahmen wiederholen, dann wird das Auditorium der Schule gefüllt. Deutschland ist nicht nur für die Schlapphüte der NSA interessant.