(K)eine Tauchmaus

Ronald Bell hatte Pepsi auf eine größere Summe verklagt. Bell behauptete, er habe sich aus einem Automaten eine Dose Mountain Dew gezogen, diese geöffnet und einen tiefen Schluck genommen. Dabei habe er etwas fauliges geschmeckt, ausgespuckt und was er sah, ließ ihn gleich nochmal spucken: eine tote Maus. Ja. Ronald Bell verklagte Pepsi, weil in deren Limodose eine Maus gewesen sein soll.

Nun kam es zu einer Anhörung vor Gericht und ein herbeigerufener Experte zweifelte die Version von Bell an. Der Sachverständige erklärte nämlich, falls überhaupt eine Maus in die Dose gelangt sei, dann hätte sie sich im Mountain Dew vollständig aufgelöst. Die Zitronensäuren in der Limo hätten dann den Körper des kleinen Nagers zerfressen, folgedessen wäre nichts mehr im Mountain Dew herum geschwommen.

Die Erklärung des Pepsi Experten macht nun die Runde in den USA, denn das ist alles andere als eine gute Werbung für Mountain Dew. Eine Limo, die einen Mauskörper auflösen kann, ist sicherlich nicht so gut für den menschlichen Körper….könnte man meinen.

Die Klage erinnert übrigens sehr an die einer Frau, die vor Jahren McDonald’s verklagte und erklärte, sie haben von deren Fish Mac eine Fischvergiftung bekommen. McDonald’s mußte kleinlaut vor Gericht zugeben, dass das nicht sein könne, denn im Fish Mac sei kein Fisch enthalten.