Plattensammlerkönig

Wow…einfach nur wow!!! Ich habe eine ganz gute Plattensammlung über die Jahre zusammen getragen. Meine Sendungen „Radio Goethe“ und die „Country/Folk“ Show für die Lufthansa haben da zusätzlich noch einiges gebracht. Vor Jahren hatte ich mal ein Feature über den Soundsammler Gordon Skene produziert, der ein riesiges Archiv mit „Oral History“ Aufnahmen hatte. Eine phänomenale Sammlung an geschichtlichen Tönen, Reden, Ereignissen.

Und nun bin ich auf die Geschichte von Paul Mawhinney gestoßen, der die größte Plattensammlung der Welt besitzt. Rund eine Million Schallplatten und eineinhalb Millionen Singles. Ein Wahnsinn! Mawhinney ist heute 70, leidet an Diabetes und ist blind. Er würde gerne die Sammlung verkaufen, doch findet keinen Käufer, und das, obwohl rund 85 Prozent der Musik in seinem Archiv heute nicht mehr kommerziell erhältlich ist. In seiner Sammlung ist alles zu finden, von der ersten Schallplatte überhaupt zu raren und zum Teil nie veröffentlichten Sonderpressungen. Wie gerne würde ich mal in diesem Archiv stöbern…

Hier ein Filmchen über diesen Ausnahmesammler, dem Vinyl König aus Pittsburgh:

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Aus 45 mach 200.000.000

Rick Norsigian kaufte vor zehn Jahren bei einem „Garage Sale“, einem privaten Flohmarkt, eine Kiste mit Negativen auf Glasplatten. 45 Dollar zahlte er dafür. Norsigian ist Sammler und hoffte auf einen guten Fund.

Rick NorsigianZehn Jahre später sieht alles nach einem mehr als guten Fund aus. Was er da in der Kiste erwarb, sollen Originalnegative des berühmten kalifornischen Landschaftsphotographen Ansel Adams sein. Der geschätzte Wert: 200 Millionen Dollar.

Zwar erklärte Ansel Adams‘ Enkel, Matthew Adams, dass er nach wie vor Zweifel an diesem Fund habe, denn ihm sei nichts von diesen Bildern bekannt. Doch Rick Norsigian geht davon aus, dass die Negative jene sind, die eigentlich in einem Brand 1937 zerstört worden sein sollen. Der Sammler glaubt, dass die Kiste gerettet aber später nicht mehr registriert und archiviert wurde. Die Bilder wären dann die frühen Arbeiten von Ansel Adams, die er in den 20er Jahren angefertigt hatte.

Comic Heft für 40.000 Dollar

Ein Comicladen Besitzer aus Richmond, Virginia, hat aus Ärger über den Ausgang eines Comics die rare Nummer Eins der Serie versteigert. Knapp 40.000 Dollar erbrachte die Auktion für das erste Heft von „Archie“.

Der 67jährige Dave Luebke war darüber verärgert, dass Archie im Heft 600 Victoria einen Heiratsantrag macht und nicht, wie allseits erwartet, Betty. 99 Prozent der Leser, so Luebke, seien mit diesem Lauf der Dinge überhaupt nicht einverstanden, deshalb seine drastische Reaktion. Victor Gorelick, der verantwortliche Redakteur des Archie-Comics erklärte zwar, man solle doch erstmal abwarten, was genau passiere, doch das hielt Luebke nicht zurück. Wahrscheinlich war der fette Scheck im Austausch für das Comicheft auch ein Grund „Archie #1“ loszuwerden.