Zäh wie Juchtenleder

Stimmt, manchmal fühlte es sich so an, als ob man auf einer Schuhsohle oder einer Yoga-Matte herumkaute. Nun ist das auch amtlich. Die amerikanische Sandwich Kette „Subway“ hat nun zugegeben, dass in ihren Broten Azodicarbonamide verbackt werden, ein Hefe-Verstärker, der allerdings auch industriell in der Produktion von Schuhsohlen und Yoga-Matten eingesetzt wird . Interessanterweise dürfen die in anderen Ländern nicht in Lebensmitteln genutzt werden, nur eben in den USA. Nun hat die Nahrungsaktivistin „FoodBabe“ eine Unterschriftenaktion gestartet und „Subway“ hat überraschenderweise schnell reagiert. Die Chemikalie soll fortan auch nicht länger im amerikanischen Brotteig verwendet werden. FoodBabe hofft, dass auch andere Großbäckereien diesem Schritt folgen werden und das Gepansche in Zukunft unterlassen.

Ohnehin tut sich was in der amerikanischen Nahrungsmittelindustrie. Immer öfter sehe ich in Supermärkten auf Verpackungen Aufkleber, auf denen vermerkt ist, dass dieses oder jenes Produkt kein „High Fructose Corn Syrup“ enthält. Die Konsumenten in den USA wurden über Jahre mit dem Zuckerersatz zugeschüttet. Ein Grund für die Fettleibigkeit vieler Amerikaner. Doch seit einiger Zeit schaut man mehr und mehr darauf, was eigentlich in dem ist, was man da isst. Die „Subway“ Geschichte ist also nur ein Beispiel von vielen eines gesunden Wandels in der amerikanischen Lebensmittelindustrie.

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Bärenstark

Bär im YosemiteBären bevorzugen Minivans. Das hat nun eine Studie herausgefunden, die sich mal genauer mit den Zahlen von aufgebrochenen Autos im Yosemite Nationalpark befasste. Die Wahrscheinlichkeit liegt demnach viermal höher, dass sich dort ein Bär das Auto von innen ansieht und nach Fressen sucht, wenn man mit einem Minivan unterwegs ist. Das liegt sicherlich daran, dass diese Art des fahrbaren Untersatzes eher eine Familienkutsche ist, die Kleinen auf dem Rücksitz gerne mal mit Erdnussbutter bestrichende Sandwiches rumschmieren oder andere Leckereien rumsauen. Das zieht dann des nächtens Bären an, die ganz gezielt Minivans raussuchen, denn da gibt es aus Bärensicht immer was zum Schleckern.
Der Schaden ist dann meist erheblich. Von eingeschlagenen Fenstern bis zu aufgebrochenen Autotüren, ganz zu schweigen von den zerrissenen Sitzen im Innenraum. Man fährt also wohl besser mit einem Zweisitzer nach Yosemite und isst nichts unterwegs.