NRA was nun?

Was wird die National Rifle Association (NRA) nun sagen? Ich denke mal, sie wird gar nichts sagen, diesen Mord nicht kommentieren, einfach schön den Mantel des Schweigens über diesen tragischen Zwischenfall legen.

Chris Kyle war einer der besten. Ein jahrelang trainierter Navy-SEAL und dort auch noch in einer tödlichen Spezialeinheit. Sein Geschäft war sein Gewehr, sein Auge, sein ruhiger Finger am Abzug. Kyle war Scharfschütze, einer der tödlichsten in der Geschichte der Navy-SEALS. Zwischen 1999 und 2009 erschoss er im staatlichen Auftrag mehr als 150 „Ziele“ mit tödlichen Schüssen. Über seine Erfahrungen als „Sniper“ schrieb und veröffentliche Chris Kyle den Bestseller „American Sniper: The Autobiography of the Most Lethal Sniper in U.S. Military History“.

Nun ist der trainierte und stets bewaffnete Spezialmann ermordet worden. Auf einem Schießplatz in Glen Rose, 80 Kilometer südwestlich der texanischen Stadt Fort Worth, wurden er und sein Begleiter von einem 25jährigen aus noch unbekannten Gründen erschossen. Ein hochtrainierter Navy-SEAL! Auf einem Schießplatz! Mit Dutzenden offen herumliegenden Waffen! Wie also will die NRA das nun erklären, wenn sie fordert in Schulen bewaffnete Wachen aufzustellen, Lehrer und Schulleitungen an Schießeisen auszubilden und mit Knarren auszurüsten, die im Falle eines Amokläufers zur Selbstjustiz greifen?

Ich weiß, Waffen töten nicht, nur Verrückte, die sie „falsch“ einsetzen. Aber ich denke mal, dieser Fall könnte der NRA noch Argumentationsprobleme einbringen.