„Kurt Cobain is dead“

Kurt Cobain. Foto: Reuters.

Am 5. April 1994 arbeitete ich bei Radio Z in Nürnberg. Und da kam die Nachricht rein, dass sich Kurt Cobain, der Frontmann von Nirvana das Leben genommen hat. Nirvana, die damals gehörig das musikalische Establishment und auch die Modewelt durcheinander brachten. Seattle war die Stadt in Amerika, die wohl am meisten gefeiert wurde.

Zehn Jahre danach reiste ich als Journalist nach Seattle, um mich auf die musikalische Spurensuche zu machen. Mittlerweile war ich von Nürnberg nach Oakland übergesiedelt. Und die Bay Area war eng mit der Musikszene in Seattle verbunden. Kurt Cobain wurde im Nordosten der USA noch immer gefeiert und dennoch spürte man auch den Schock, der noch nachhallte. Das Big Business war weitergezogen, das Blitzlichtgewitter erloschen, „Grunge“ war nur noch ein Schimpfwort.

Es war für mich spannend mit Wegbegleitern von Cobain zu sprechen, Zeitzeugen zuzuhören, an den Orten zu sein, an denen meine einstigen musikalischen Heroen spielten. Was damals Anfang der 90er Jahre aus Seattle kam – Green River, Nirvana, Pearl Jam, Mudhoney, Alice in Chains, Screaming Trees u.v.m. – war für mich ein Erwachen. Mit den LA-Hairbands der Spätachtziger konnte ich nicht viel anfangen, die klicke ich auch heute noch weg, wenn sie im Radio gespielt werden. Doch „Smells like teen spirit“, „Alive“, „Even Flow“ oder auch „Rape me“ drehe ich nach wie vor auf. Zeitlose Songs, die einfach die Kraft, die Energie, die Wut, genau diese seltsamen frühen 90er Jahre ausdrücken.

25 Jahre ist der Selbstmord von Kurt Cobain nun schon her. Es war für Seattle ein tiefer Einschnitt diesen Ausnahmemusiker zu verlieren. Das wurde mir immer wieder gesagt, das konnte man in den Gesprächen auch fühlen. Was da mal war, wird niemals mehr so sein, hieß es. Damals bei Radio Z spielten wir an dem Tag einiges von Nirvana, die rohe Gewalt der „Bleach“ und eben auch Songs aus diesem Meisterstück „Nevemind“.

Seattle und Nirvana     

 

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Wir werden alle alt

Feature:     
Zehn Jahre nach Nirvanas „Nevermind“

Anfang der 1990er Jahre war ich begeistert von dem Sound, der aus dem Nordwesten der USA nach Deutschland schwappte. Es klang so ganz anders, als die 80er „Hair Bands“ in ihren engen Röhrenhosen mit ihren teils schnulzigen Popballaden. Mudhhoney, Nirvana, TAD, Green River, Soundgarden, Pearl Jam, The Walkabouts, Alice in Chains, The Murder City Devils, Screaming Trees mischten mit einem dreckigen Sound eine Welt im Umbruch auf.

Viel neues entdeckte ich bei einem längeren Aufenthalt in San Francisco, damals spielten all diese Bands in den unzähligen kleinen Clubs der Stadt, oben auf der Haight Street, im Mission Distrikt oder South of Market. Zurück in Nürnberg machte ich meine ersten Radioschritte bei Radio Z. Und immer wieder griff ich zu den Platten, die auf SubPop Records aus Seattle erschienen. Das Label verkörperte den Sound, der als „Grunge“ bekannt wurde.

1988 wurde das Label offiziell von Bruce Pavitt und Jonathan Poneman gegründet, doch schon zuvor war Pavitt in der lokalen Musikszene aktiv und veröffentlichte das Fanzine „Subterranean Pop“. Immer wieder legte er diesem Kassetten von lokalen Bands bei und war auch DJ beim Sender KCMU, heute KEXP. Die Geschichte von SubPop ist eine Erfolgsgeschichte. Ein Independent Label, das es schaffte, viele große Acts aufzubauen, allen voran Nirvana, die mit ihrem „Bleach“ Album auch im Nürnberger „Trust“ vor zwei Dutzend Zuhörern spielten. Mit dem Folgealbum „Nevermind“ wurden Nirvana, Seattle und SubPop weltweit bekannt. Auf einmal blickten alle auf den verregneten Nordwesten der USA mit seinen Holzfällerhemdenbands.

Zehn Jahre nach der Veröffentlichung von „Nevermind“ reiste ich 2004 nach Seattle, um über das was war und wie sich alles mit dem Erfolg des „Grunge“ veränderte zu berichten. Das Feature kann man oben hören. SubPop blieb nach dem zwischenzeitlich stürmischen Zeiten wie es angefangen hatte, konzentrierte sich auf lokale und regionale Bands, auf den Klang, der einfach so anders war und ist: rau, roh, mit Ecken und Kanten. In diesem Jahr nun feiert das Label sein 30jähriges Bestehen. Ich sitze hier, krame meine alten Platten raus, drehe die Musik auf, beschalle die Nachbarn, erinnere mich an viele geniale Konzerte in so manchen versifften Spelunken und denke mir mit einem Lächeln, „boah, ich bin alt geworden!“

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Was soll der ganze Terz?

Mal was neues. Selbst hartgesottene Amerikaner waren von dieser Schießerei überrascht. Vor laufenden Fernsehkameras erschoss Vester Flanagan während eines Interviews die Reporterin Alison Parker und den Kameramann Adam Ward. Die Interviewte Vicki Gardner liegt zur Zeit noch mit Schußverletzungen im Krankenhaus, doch wird überleben.

Flanagan war von der Fernsehstation entlassen worden und auf einem Rachefeldzug. Er wollte ein deutliches Zeichen setzen, filmte sich selbst bei der Tat und lud dieses Video ins Internet. Es war also kein Amoklauf gegen Journalisten, sondern Flanagan ging „postal“, wie man hier so eine Schießerei eines frustrierten, verwirrten (Ex-)Mitarbeiters nennt.

Kurz vor den tödlichen Schüssen. Foto: AFP.

Kurz vor den tödlichen Schüssen. Foto: AFP.

Und Amerika zeigte sich schockiert von der Tat. Auf National Public Radio, NPR, warnte man die Hörer vor dem Bericht, dass man darin „disturbing sounds“ hören wird. Gemeint waren die tödlichen Kugeln aus Flanagans Pistole und die Schreie der Umstehenden. Auf FOXNews sah man Moderatorin Megyn Kelly tief betroffen. Sie meinte, man werde das Video, geschnitten und gekürzt, nur einmal zeigen, um dem Täter nicht die Öffentlichkeit zu geben, die er mit der Wahnsinnstat ersehnte. Tiefe Bestürzung und Trauer im ganzen Land. Doch warum eigentlich?

Amokläufe, Massenschießereien, Irrsinnstaten wie diese vom Mittwoch gehören zu Amerika wie die Freiheitsstatue, Hamburger und Disneyland. „The right to bear arms“, das Recht Waffen zu tragen, das ist der Grundsatz im US amerikanischen Alltag. Ermordete Kleinkinder, wie an der Sandy Hook Elementary School in Newtown, Connecticut. Erschossene Schüler, wie an der Columbine High School in Littleton, Colorado. Gläubige, wie in der Emanuel African Methodist Episcopal Church in Charleston, South Carolina. Und nun eben Reporter bei der Arbeit in Roanoke, Virginia. All diese Vorfälle und mehr haben in den USA zu keinem Umdenken geführt und werden auch nichts in der Zukunft verändern.

Neben dem ungehemmten Waffenwahnsinn in den USA, gibt es sicherlich noch weitere Faktoren, wie ein mangelhaftes Gesundheitssystem, gerade in der Erkennung von Frühwarnzeichen bei potenziellen Tätern, die für diese erhöhhten Zahlen von Massenschießereien in den USA sprechen. Doch grundsätzlich gilt, Amerika hat ein Waffenproblem, das außer Kontrolle ist und so auch bleiben soll und wird. Erst Anfang der Woche kam die Nachricht aus Seattle, dass die Waffenlobby NRA, weitere Waffenclubs und auch einige Knarrenbesitzer gegen die geplante kommunale Steuer klagen werden. Gedacht war, mit dieser Steuer auf Schießeisen Präventions- und Hilfsmaßnahmen für Opfer von Gewalt durch Schußwaffen zu finanzieren. Kannste vergessen, die NRA blockt.

Das ist der Alltag in den USA. 350 Millionen Waffen im Umlauf langen nicht, jeder Amerikaner wird auch weiterhin ein Recht auf seine Wumme haben. Extrabesteuerungen werden vor den Gerichten angefochten. Nichts und niemand darf sich gegen „The right to bear arms“ stellen.

Von daher muß man die Tat von Roanoke als das sehen, was sie ist. Eine Meldung am Mittwoch. Nicht mehr und nicht weniger. Warum die Aufregung, die Bestürzung, die Trauer, der Schock. Es wird wieder passieren, irgendwo und irgendwann im Land. Vielleicht heute, vielleicht morgen. Egal, es wird passieren. Das steht fest.

Morgenstund‘ hat Cannabis im Mund

legal-cold-brew-blackAmerika entwickelt sich zu einer Kiffernation. Ein Bundesstaat nach dem anderen legalisiert den Konsum von Marihuana. Das Beispiel Colorado zeigt, dass der Staat dabei gut mitverdienen kann. Rocky Mountain High also auch für die Finanzbeamten. Und neben dem Angebot der verschiedenen Grassorten werden auch immer mehr Cannabis Produkte angeboten. Das reicht von den obligatorischen Plätzchen und Backmischungen bis zur Pizza und Cannabisölen.

Die Firma Mirth Provisions aus Washington State dachte da noch einen Schritt weiter. Washington ist der Bundesstaat aus dem Starbucks kommt, in Seattle wird die Kaffeekultur hoch gehalten. Und in den Wäldern im Nordwesten wurden schon immer das Gras mit dem großen Weitblick angebaut. Warum also sollte man beides nicht vermischen, dachten sich die Gründer dieser kleinen Firma. Das Ergebnis heißt „Legal“, ein starker Kaffee vermischt mit „lokal angebautem“ Cannabis. Das ganze über Eis und man habe ein „besonderes Erfrischungsgetränk“. Mirth Provisions umschreibt diesen Morgendrink als „John Wayne der Eiskaffees“. Stark, vollmundig und mit etwas Cowboy Arroganz. Damit, so heisst es, werden die müden Geister am Morgen geweckt und man startet mit einem offenen Bewußtsein. Und das ganze ist auch noch legal. Daneben sind auch noch andere Mixgetränke im Angebot: Granatapfel, Ginger-Lemon und Kirsche. Natürlich mit dem bestimmten Zusatzgeschmack. Prost.

 

Da weint selbst Kurt Cobain

Es sieht eher aus wie der Sänger von Nickelback. Und dann weint er auch noch. In Aberdeen, Washington, Kurt Cobains Geburtsort, steht nun eine Statue für den Sänger der bekanntesten „Grunge“ Band, Nirvana. Im örtlichen „Aberdeen Historical Museum“ kann man schon seit langem eine lokale Kurt Cobain Tour buchen, um Orte, die in der Kleinstadt etwas mit dem Musiker zu tun haben, aus der Nähe zu sehen. Wo er gewohnt hat, wo er geprobt hat, wo er zum ersten mal verhaftet wurde, wahrscheinlich auch, wo er zuerst geküsst und gekifft hat, all solche wirklich wichtigen Orte. Jedes Jahr „strömen“ rund 5000 Fans in die Kleinstadt 80 Meilen von Seattle entfert. Nach der Tour kann man dann noch im Museumsshop eine Kurt Cobain „Action Figur“ erwerben, damit der Trip nach Aberdeen unvergessen bleibt.

Ach ja, nun gibt es ja auch noch die Statue, die an Cobains 47. Geburtstag enthüllt wurde. Der 20. Februar wurde kurzerhand zum „Kurt Cobain Day“ ernannt. Das Monument sieht nicht so ganz wie der Nirvana Musiker aus, aber egal, Aberdeens Bürgermeister Bill Simpson erklärte stolz der Tageszeitung USA Today, dass er hoffe, sein Örtchen werde nun so bekannt und beliebt bei Rockfans wie Graceland bei den Elvis Fans. Doch die ersten Reaktionen der Nirvana Anhänger waren eher negativ. Viele erkannten ihren Helden noch nicht mal in der Statue von Künstlerin Randi Hubbard. Einer meinte, Cobain weine, weil seine Frau Courtney Love ihn umgebracht habe. Ein anderer erklärte, das Gesicht des Nirvana Sängers erinnere hier vielmehr an Jesus Christus am Kreuz.

Nirvana werden im April in die Rock’n Roll Hall of Fame aufgenommen. Zweifellos ist ihr „Smells Like Teen Spirit“ die Hymne der frühen 90er Jahre.

KMFDM Sucks

Also, diesen Ausspruch „KMFDM sucks“ sollte man nicht so wörtlich nehmen. „Sucks“ ist eine Single vom 93er Album „Angst“. Darin machen KMFDM deutlich, um was es ihnen geht und singen eben auch „KMFDM sucks“….und genau das riefen die Fans am Samstagabend in San Francisco, um die in Hamburg ansässige Band zu einer weiteren Zugabe zu animieren.

We don’t have no lyrics, our message is nil
We hate all DJs, they’re makin‘ us ill
Whatever we tell you, is meant to be crap
We hate all music, and especially rap
We don’t like Michael Jackson
We hate Depeche Mode
We don’t care for Madonna
Or Kylie Minogue
KMFDM Sucks!

Und auch wenn sie sich selbst auf den Arm nehmen, derzeit tourt die Band um den Hamburger Sascha Konietzko wieder erfolgreich durch die USA. Portland ausverkauft, San Francisco ausverkauft…nun geht es über Los Angeles Richtung Ostküste und dann zurück zum Abschlußgig am 30. März in Seattle. Ein einziger freier Tag, sonst wird durchgebrettert.

Gestern im Independent in San Francisco war die Bude voll. KMFDM wurden lautstark von Fans empfangen, die seit nunmehr Jahrzehnten die Band begleiten. Sie legten los mit Songs aus dem neuen Album „Kunst“. Und immer wieder kamen Klassiker, von „Anarchy“ bis „Tohuvabohu“. Am Ende, als letzte Zugabe, die finale Dröhnung „A drug against war“.

Im Jahr 29 nach Bandgründung hat die Gruppe nichts von ihrem „Drive“, ihrer Energie, ihrer Kraft verloren. Sascha Konietzko ist Anfang 50, man merkt es ihm nicht an, die Hamburger Luft scheint ihm gut zu tun. Er gehört im internationalen Musikgeschäft zu den Pionieren in seinem Bereich. Keine andere Band in diesem Genre hat jemals so eine weltweite und eingeschworene Fangemeinde aufbauen können, und das über einen so langen Zeitraum. Andere kamen, andere gingen, andere wurden massiv beeinflußt. Die Deutschen haben durchaus einen guten Ruf auf der internationalen Bühne, dank Bands wie KMFDM. Sie sind die Topseller auf dem Metropolis Records Label, füllen problemlos die Clubs in Übersee…und haben letztendlich auch Rammstein mit nach oben gebracht. 1997 spielten Rammstein im Vorprogramm von KMFDM und präsentierten ihren Sound einer begeisterten und an der deutschen Musikszene interessierten Fangemeinde.

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Seattle und Nirvana

Aus aktuellem Anlass….es sind zwar zehn Jahre seitdem vergangen, aber das Feature über Nirvana’s „Nevermind“ Album ist zeitlos. Hier kommen Wegbegleiter und Beobachter von damals zu Wort, die Bands wie Nirvana, Mudhoney, Pearl Jam, Soundgarden und andere begleitet haben. Also aufdrehen und zuhören:

Seattle und Nirvana     

Im Nordwesten unterwegs

Zurück aus Afrika und gleich ging es in den Norden nach Bellingham, zwei Autostunden nördlich von Seattle. Hier oben an verschiedenen Universitäten und einer High School geht es in den kommenden paar Tagen um die Frauen Fußball WM, Studienmöglichkeiten in Deutschland und auch über die deutsche Musikszene. Bin mit einem Vertreter des Generalkonsulats und der Repräsentantin des DAAD an der Westküste hierher gereist.
Heute Nachmittag werde ich etwas über die Berliner Musikszene erzählen, am Abend dann in einem Uni-Club auflegen. Deutsche Musik ist hier im Nordwesten der USA sehr gefragt. Die Tickets für das Rammstein Konzert in Tacoma am 15. Mai sind schon fast weg. Aber hier oben lebten auch lange die Mitglieder von KMFDM und hier wurde auch der erste amerikanische Megaherz Fanclub gegründet.
Im Holzfällerhemdland Washington State kommen die harten deutschen Klänge hervorragend an. Mal sehen, wie es heute Abend wird.
Boah, nur kalt ist es hier, gerade im Vergleich zum tropischen Klima in Ruanda/Uganda/Kongo. Heute soll es 2 Grad werden….na toll!!!

Mohammed Karikaturenstreit

Am Donnerstag erklärten die beiden Produzenten der Zeichentrickserie „South Park“, dass der Sender Comedy Central ihre jüngste Sendung zensiert habe, nachdem eine muslimische Gruppe offen Morddrohungen ausgesprochen hatte. Es geht mal wieder um angebliche Beleidigungen gegenüber dem Propheten Mohammed. Wenn man „South Park“ kennt und weiss, dass Trey Parker und Matt Stone schon alles und jeden durch den Kakao gezogen haben, politisch unkorrekt sind, aber vor nichts und niemanden Halt machen, verwundert diese Haltung des Senders mehr denn je. Denn nun ziehen die Comedy Central Bosse den Schwanz ein und zensieren lieber anstelle sich vor ihre Mitarbeiter zu stellen.

Everybody draw Mohammed DayEine Cartoonistin aus Seattle wollte sich mit diesem Entschluss des Senders nicht abfinden. Molly Norris rief ihre zeichnenden Kollegen im Land auf, den 20. Mai zum „Everybody draw Mohammed Day“ zu machen. Dazu fertigte sie ein Poster an, das nun hohe Wellen im Web schlägt. Denn auf einmal wird Norris als Sprecherin einer Gruppe gesehen, die es so gar nicht gibt. Auf ihrer Webseite erklärte sie, sie beabsichtige mit dieser Aktion nicht, die religiösen Gefühle anderer zu verletzen, vielmehr gehe es ihr um das Grundrecht auf Meinungsfreiheit.

Ich kann leider nicht zeichnen, meine Bleistiftstriche wären so oder so eine Beleidigung fürs Auge. Aber vielleicht kann man ja auch eine Soundcollage zum Thema machen…oops, oder wird das auch als eine Beleidigung des Propheten angesehen?

Deutsch im Nordwesten

Ich bin gerade in Seattle. In den letzten Tagen ging es an verschiedenen Universitäten in der Region und an den Deutschprogrammen dort um die deutsche Musikszene. Habe ausgeholt und den Bogen von den Anfängen in den 60er Jahren bis heute gespannt.

Das Interesse war und ist da. Was mich vor allem freute, der Grossteil der Professoren und Studenten kennt sich gut aus und kam auch mit gezielten Fragen. Ich bin begeistert, denn mit Musik lassen sich kulturelle Brücken schlagen.

Immer wieder wurde nach Peter Fox gefragt, der zwar in den USA nicht veröffentlicht ist, aber seine Songs sind dennoch bekannt.
Und natürlich Rammstein, hier warten schon einige auf die anstehende US und Kanada Tournee im Herbst.
Heute geht es noch an eine Uni in Tacoma, am späten Nachmittag fliege ich dann zurück nach Oakland.