Die Flugsicherheit ist nicht gefährdet

Die Zwangseinsparungen in den USA nehmen nun immer konkretere Züge an. Diesmal geht es um die Flugtlotsen. Ja, auch in der Flugsicherheit muß gespart werden. Quer durch die Bank wird der Rotstift angesetzt. Militär, Verwaltung, Nationalparks und, und, und eben auch im Flugverkehr. 637 Millionen Dollar sollen hier eingespart werden. Eine ganz feine Summe ist das. Und das wird ganz einfach reingeholt, in dem man die Anzahl der Fluglotsen um 10 Prozent kürzt. Täglich wohlgemerkt.  Das hat die Folge, dass kleinere Flughäfen nun ganz ohne jemandem im Tower auskommen müssen, die Piloten quasi auf Sicht landen und starten. Aber das können sie ja, das haben sie gelernt. Bei größeren Airports wie SFO, LAX, JFK und anderen bekommt das Personal im Tower einfach mehr unbezahlte freie Tage. Heißt, es wird voller auf der Start- und Landebahn, denn die Flieger werden langsamer abgefertigt, Passagiere müssen also Geduld mitbringen. Bis zu drei Stunden Verzögerungen könnten die Folgen sein, so Branchen Insider.

Gerade mit dem Beginn der Urlaubszeit würde das erhebliche Konsequenzen haben. Der nationale und wohl dann auch der internationale Flugverkehr würde hinterher fliegen. Anschlußflüge werden weg sein, die Kosten tragen Passagiere und Fluglinien. Tja, ein hausgemachtes Problem in den USA. Aber es heißt, die Flugsicherheit sei nicht gefährdet. Das ist doch beruhigend beim Warten.

Amerika verspielt die Zukunft

Wirtschaftslage     

Der Kahlschlag in den öffentlichen Ausgaben der USA wird nun mit aller Radikalität durchgeführt. Querbeet werden Gelder gekürzt, das wird fatale Folgen für viele Kommunen haben, in denen zum einen Forschungs-, Bildungs- und Militäreinrichtungen angesiedelt sind. Zum anderen viele staatliche Bedienstete leben, wie außerhalb von Washington DC in Virginia und Maryland. Dazu ein Audiobeitrag.

Verhärtete Fronten

Treffen im Weißen Haus     

Kaum war man drin, war man auch schon wieder draußen. Der Konferenzraum im Weißen Haus sollte heute Schauplatz einer Einigung im Einsparstreit zwischen Republikanern und Obama werden, doch man gab sich nur die Klinke in die Hand. Rein, raus und aus. Danach die üblichen Beschuldigungen. Präsident Barack Obama trat vor die Presse. Der Sprecher des Kongresses, der Republikaner John Boehner gab eine schriftliche Stellungnahme ab. Und nun ist Wochenende. Zu den Vorkommnissen am Freitag ein aktueller Audiobeitrag.

High Noon in DC

Einsparungen in den USA     

Es ist ja nicht so, als ob der 28. Februar 2013 über Nacht gekommen ist und keiner konnte mit diesem Tag rechnen. Boo, da sprang dieser Donnerstag hinter einem Busch hervor und da war er. Nein, nein, das, was nun in Washington DC passiert kam mit Ankündigung. Ende 2011 einigten sich Demokraten und Republikaner und Weißes Haus auf diesen unsinnigen Pakt der Radikalkürzungen. Die sollten umgesetzt werden, wenn sich eine Kommission aus Vertretern beider Parteien nicht auf eine gemeinsame Lösung des Sparprogrammes einigen kann. Bekanntlich konnte sie das nicht, nun haben wir das Schlamassel.

Am heutigen Freitag beginnt also in DC der Showdown, die Nachverhandlung, der Versuch auf Einigung. Was daraus wird, ist noch unklar. Es ist allerdings nicht gerade beruhigend zu wissen, es könnte auch noch deutlich schlimmer kommen. Zur aktuellen Situation in Washington ein aktueller Audiobericht.

Keine Einigung in Sicht

Einsparungen     

Der Tag ist schon lange bekannt. Wenn sich Demokraten und Republikaner bis zum 1. März nicht auf weitreichende Einsparungen im Haushalt einigen, dann wird radikal und an allen Ecken und Enden gekürzt. Das hätte fatale Folgen. Doch auch wenige Stunden vor Ablauf der Frist scheint sich keine Einigung zwischen Obama und Kongress abzuzeichnen.
Dazu ein aktueller Audiobericht.