Oh, bitte….!!!

Nur weil Jay Leno in seiner Late Night Show den amtierenden kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger fragte, ob dieser gerne Präsident werden würde, und der darauf humorvoll aber mit einem klaren Ja antwortet, läuft eine Hirni-Diskussion in den USA an (siehe Video unten). Wenn ich mir die Schlagzeilen so anschaue, sieht es ganz danach aus, als ob Amerika für einen Präsidenten Schwarzenegger ist. Und das ist der totale Blödsinn, Unsinn und wird nie passieren.

Amerika liebt seine Show- und Filmstars, das auf alle Fälle. Etliche haben politische Karrieren eingeschlagen, wie Ronald Reagan, Jesse Ventura, Sony Bono und eben auch Schwarzenegger. Doch den Amerikanern ist ihre Verfassung heilig. Sie werden sie nie für den Fall „Schwarzenegger“ oder irgend jemand ändern. Viele Republikaner, die Partei von Arnold Schwarzenegger, werten die „Constitution“ als unantastbar. Darin steht eben nunmal, dass ein amerikanischer Präsident in den USA geboren sein muss.

Wie heilig dieses Papier, sowohl bei Demokraten wie auch Republikanern, ist, zeigte sich u.a. auch zur Amtszeit von Präsident George W. Bush. Der überlegte ernsthaft in der Verfassung die Ehe nur zwischen Mann und Frau verankern zu lassen. Doch seine Berater pfiffen ihn zurück, als sie merkten, dass sogar noch nicht mal seine eigenen Parteimitglieder diesen Zusatz in der Verfassung mittragen würden. Viele Amerikaner vergleichen ihre Verfassung mit den zehn christlichen Geboten…und da hat auch noch niemand mit Änderungen oder Zusätzen herum gepfuscht.

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