Der fehlerlose Trump

Donald Trump dreht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Sogar den Tod von vier US Soldaten im Niger will Trump für sich nutzen. Erst reagiert er gar nicht darauf, kein Ton an die Öffentlichkeit und schon gar nicht an die Angehörigen, wartet 12 Tage ab, um dann auf die Frage eines Reporters zu antworten, dass er das sowieso viel besser mache als Barack Obama und all seine Vorgänger. Er schreibe Briefe an die Hinterbliebenen, manchmal rufe er auch an, aber er mache viel mehr und alles viel besser als alle Präsidenten vor ihm. Ist klar! weiter lesen

Selbstmordrate steigt

59.000 Soldaten der amerikanischen Streitkräfte gehören zu Spezialeinheiten, wie den Army Rangers oder den Navy SEALs. Derzeit sind sie nicht nur in Afghanistan und dem Irak, sondern in 84 (!) Ländern im Einsatz. Nun hat Admiral William McRaven, der die Spezialoperationen der US Sondereinheiten leitet, auf ein massives Problem in den Reihen seiner Soldaten hingewiesen. Die Selbstmordrate liegt ungewöhnlich hoch und steigt von Jahr zu Jahr. „Meine Soldaten kämpfen seit 12, 13 Jahren im harten Einsatz. Und jeder, der das miterlebt hat, hat sich verändert. So einfach ist das“, erklärte McRaven auf einer Konferenz in Tampa, Florida.

Harte Zahlen und Statistiken wollten der Admiral nicht vorlegen, denn alles, was diese Spezialeinheiten angeht fällt unter strengste Geheimhaltung. Allerdings weisen die allgemeinen Zahlen der aktiven Militärangehörigen daraufhin, dass im Jahr 2012 350 Soldaten sich das Leben nahmen. Eine ähnliche Zahl liegt für 2013 vor. William McRaven fügte in Florida nur hinzu: „Und dieses Jahr, befürchte ich, sind wir auf dem Weg, diese Zahl zu überschreiten.“

Amerika, das wird immer deutlicher, hat mit den jüngsten Kriegsschauplätzen in Afghanistan, im Irak und dem ausgerufenen „War on Terror“ an der Heimatfront einen Krieg der anderen Art eröffnet. Die Ausmaße dabei sind noch gar nicht zu erkennen und abzuschätzen.

 

 

 

Amerika kämpft an mehreren Fronten

Gleich in vier afrikanischen Ländern sind Spezialeinheiten der amerikanischen Streitkräfte eingesetzt. In Uganda, dem Kongo, dem Süd-Sudan und der Zentralafrikanischen Republik versuchen die US „Special Forces“ die Machenschaften der „Lord’s Resistance Army“ von Joseph Kony zu stoppen. Bislang erfolglos.

Den Einsatz gab nun der Flottillenadmiral, Brian L. Losey, bekannt, der die US Einsätze auf dem afrikanischen Kontinent leitet. Zwar sei der Einfluß der LRA zurückgegangen, erklärte Losey, doch nach wie vor sei die Rebellenarmee eine Gefahr für die Region. Immer wieder würden Dörfer überfallen, geplündert und abgebrannt, Männer getötet, Frauen und Kinder verschleppt. Die LRA ist bekannt dafür, dass sie Kinder gegen deren Willen zu Soldaten ausbildet.