„Cut & Paste“…ein Amoklauf wie der andere

Donald Trump hat ganz ungewollt in seinen Tweets dargestellt, dass Amerika mit seinen Blutbädern leben kann und leben will. Nach dem Amoklauf in einer Kirche im texanischen Sutherland Springs tweetete der Commander in Chief:

Damit wollte er zeigen, dass er auch im fernen Japan den Überblick über die Situation hat. Es folgten wie immer noch ein paar Aussagen, dass man für die Opfer und Hinterbliebenen beten sollte. Das typische und zu erwartende Bla-Bla nach so einem Blutbad. Damit war das Thema abgehakt. Und dann folgte nur etwas über eine Woche später die Schiesserei im nordkalifornischen Rancho Tehama. Trump, nun wieder zurück von seiner Asienreise, tweete erneut:

Kurzerhand hatte er die Japanbotschaft an „Sutherland Springs“ kopiert und getweetet, dabei nur leider vergessen, die Orte der Blutbäder auszutauschen. Texas scheint ihm lieber zu sein als Kalifornien. Oder vielleicht steckte doch was anderes dahinter. Vielleicht wollte Präsident Donald Trump, der ja die Wahlkampfunterstützung der NRA erhalten hatte, mit seinem neuerlichen Tweet deutlich machen, dass Amokläufe in den USA einfach dazugehören. Nur der Ort ist austauschbar.

Irgendwann scheint dann doch jemand im Umfeld des Präsidenten den Fauxpas bemerkt zu haben, die Nachricht wurde gelöscht. Der bittere Beigeschmack der beiden Nachrichten bleibt jedoch.

Das Ende einer sinnlosen Debatte

Sturmgewehr der Marke Ruger.

Und wieder starben Menschen an einem Sonntagmorgen im Kugelhagel. Diesmal waren es mindestens 26 Mitglieder einer kleinen Baptistengemeinde im texanischen Sutherland Springs. Der 26jährige Devin Kelley kam mit einem Sturmgewehr der Marke Ruger in die Kirche und schoss um sich, so, als ob es das normalste an einem sonnigen Vormittag sei. weiter lesen