Das erfolgreichste Lied aller Zeiten

Das erfolgreichste Lied aller Zeiten ist…. Nein, es ist kein Weihnachtslied, nicht „Happy Birthday“, nicht „Yesterday“ oder „Billy Jean“. Es ist „Margaritaville“ von Jimmy Buffett. Der Song als solcher war nie der ganz große Renner. Veröffentlicht auf dem 1979er Album „Changes in Latitude, Changes in Attitude“ toppte die Platte auf Platz 8 der Billboard Charts. Ein Erfolg, aber nicht zu vergleichen mit Alben wie „Dark Side of the Moon“, „Thriller“ oder „Nevermind“.

Doch „Margaritaville“ ist der Song, der alle Dimensionen sprengt. Alleine im Jahr 2007 wurden damit weit über 100 Millionen Dollar eingenommen. Buffett hält zwei Copyrights. Eines für das Lied, ein anderes für die Vermarktung von „Margaritaville“. Und das letztere bringt die Kohle. 2006 fing man mit „Margaritaville“ im großen Rahmen an. Mittlerweile gibt es schon 27 Margaritaville Locations auf der Welt. Die jüngste, eine Mischung aus Restaurant, Bar, Kasino und Erwachsenenspielplatz, wurde in dieser Woche in New Jersey, außerhalb von Atlantic City, von Gouverneur Chris Christie eröffnet.

Das Lied ist eigentlich eher nervig, doch es repräsentiert für viele Urlaubsatmosphäre, Freizeit, Strand und Spaß. Und genau das wird in den „Margaritaville“ Treffpunkten ausgelebt. Neben Essen, viel Trinken und Unterhaltung gibt es Rum und Bikinis, Mixer und T-Shirts, Schwimmshorts und Sonnenstühle und, und, und, natürlich alles mit dem „Margaritaville“ Emblem. Das bringt das Geld, viel Geld und hat Jimmy Buffett mit nur einem Song zu einem der reichsten Männer im Musikbusiness gemacht.

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Das Jackson Wochenende

Michael Jackson is everywhere. Auch zwei Jahre nach seinem überraschenden Tod, füllt der King of Pop noch immer die Nachrichtensendungen und Boulevardmagazine. Anlässlich des zweiten Todestages strömen an diesem Wochenende die Fans zum Star des Stars auf dem Hollywood Boulevard, an sein Grab und natürlich vor die Neverland Ranch. Der Hype um Michael Jackson hat nicht nachgelassen.

Hier ein weiterer Audiobericht zu Michael Jackson:

Michael Jackson     

Michael Jackson Superstar

Vor zwei Jahren am 25. Juni starb der King of Pop Michael Jackson. Seine Musik ist zeitlos und nach wie vor dominiert er die Verkaufscharts. Alleine im ersten Jahr nach seinem Tod wurden 35 Millionen Michael Jackson Alben verkauft. Big Bucks, das dachte sich auch die Plattenfirma Sony, die der Jackson Familie 250 Millionen Dollar für die weiteren Rechte an den Songs des King of Pop überwies.

Zum Jahrestag hier ein Audiobericht:

Michael Jackson     

 

The neverending story: Michael Jackson

michaeljacksonAm 25. Juni 2009 verstarb der King of Pop, Michael Jackson. Danach brach ein wahres „MJ Fieber“ aus. Seine Songs stürmten die Charts, sein Konzertfilm brachte Millionen und seine Erben verbuchten rund eine Milliarde Dollar. Am heutigen ersten Todestag  wird es in aller Welt Gedenkveranstaltungen für Michael Jackson geben. Hier zwei Audiobeiträge:

Ein Jahr nach Michael Jacksons Tod:

Jackson1     

Verschwörungstheorien zum Tod von Michael Jackson:

Jackson2     

Michael Jacksons Bodyguards

Der King of Pop ist tot. Doch Schlagzeilen liefert er noch immer. Jeder scheint ihn gekannt zu haben, jeder versucht einen Dollar zu machen mit Geschichten, Anekdoten und Gerüchten. Nun treten die Bodyguards von Jackson ins Rampenlicht und berichten über einen Mann, der gefangen im eigenen Erfolg war:

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Michael Jackson Memorial

12:25 PST

Kenny Ortega erinnert an die letzten Tage von Michael Jackson, seine Proben für die Comeback Show. Jackson habe unermüdlich für diese Konzertreihe gearbeitet. „Michael, we love you more“….und nun „We are the world“…viele, viele Stars kommen auf die Bühne, um diesen Song, Michael Jacksons Song, zu singen.

12:22 PST

Shaheen Jafargholi blows the crowd away!!!

12:16 PST

Smokey Robinson berichtet von den Anfängen der Jackson 5. Er erinnert sich, wie diese fünf sein Lied sangen, vor allem der jüngste von ihnen, Michael Jackson. „I could not believe that someone that young had so much believe, so much soul“.

12:09 PST

Usher…zu ihm fällt mir nichts ein….nicht so mein Ding, aber wohl passend für die Feier….au weia, jetzt läuft er zum Sarg, berührt ihn. Im Hintergrund Familienphotos von Michael. „Gone too soon“…das ist nun etwas zu schmalzig…sogar für eine Trauerfeier, ich kann mir nicht helfen. Janet Jackson ist die erste, die zu Usher läuft und ihn umarmt.

12:03 PST

Die Kongressabgeordnete Sheila Jackson Lee aus Texas ist da und auf der Bühne in Vertretung der schwarzen Abgeordneten im US Kongress. Sie könne nicht singen und auch nicht tanzen, aber das Werk Michael Jacksons habe alle berührt. Michael Jackson sei ein wahrer, guter Samariter gewesen. Sie erinnert an ein Treffen mit Michael Jackson im US-Kongress, bei dem er sich für den verstärkten Kampf gegen die Immunschwäche Aids eingesetzt habe. Jackson Lee berichtet vom „Moment of Silence“ im Kongress am Todestag von Michael Jackson. Zum Abschluss salutiert sie dem Toten…(man hätte hier AC/DC einspielen sollen „We salute you“)

11:58 PST

Bernice King, Tochter von M.L.King und Coretta Scott King, berichtet von der Verbundenheit von Michael Jackson zu ihrer Familie.

11:55 PST

Martin Luther King III ist nun dran. Ein Bürgerrechtler spricht über den „King of Pop“. King Junior versucht die Brücke zwischen der Bürgerrechtsbewegung seines Vaters und dem Werk von Michael Jackson zu schlagen…Gewagt, sehr gewagt..

11:47 PST

„Smile if your heart is aching“ (Charlie Chaplin)…laut Brooke Shields Michael Jacksons Lieblingslied. Und nun singt Jermaine Jackson dieses Lied für seinen Bruder.

11:41 PST

Brooke Shields auf der Bühne…weinend, beschreibt ihre Freundschaft zu Michael Jackson. Sie kannte ihn, seitdem sie elf Jahre alt war. Erzählt von den Schwierigkeiten schon früh erwachsen zu werden. Sie habe viel mit Michael gelacht. Er habe sogar einmal versucht ihr den „Moonwalk“ beizubringen, doch vergeblich.

11:35 PST

John Mayer auf der Bühne, die Stimmung wird lockerer. Rhythmisches Mitklatschen bei Jacksons „Human Nature“.

11:27 PST

Oh My God!!!..Al Sharpton…der ist auch überall dabei, wo eine Kamera angeschaltet wird…fehlt nur noch Jesse Jackson…bitte, bitte nicht…

11:24 PST

Jennifer Hudson singt, sie war eine der Finalistinnen 2004 bei „American Idol“….sie kannte Jackson nicht persönlich, aber machte immer deutlich, dass MJ ihr grösster musikalischer Einfluss war.

11:18 PST

Kobe Bryant und Magic Johnson auf der Bühne…und sie reden über den Mann Michael Jackson, seine private Seite, sein Wille zu spenden und soziale Projekte zu unterstützen…Magic Johnson erzählt von dem Abend, an dem er mit Michael in dessen Haus „Kentucky Fried Chicken“ gegessen hat. Michael Jackson hat die Türen für viele Afro-Amerikaner geöffnet, so Magic Johnson.

11:10 PST

Stevie Wonder meint, Gott habe Michael Jackson zu sich geholt, denn Gott habe wohl eine neue Aufgabe für ihn… „We are the world(s)“…

11:08 PST

Ein Videozusammenschnitt von Michael Jacksons Songs. Hervorragend… und so sollte der „King of Pop“ in Erinnerung bleiben.

11:03 PST

„Simply the greatest entertainer that ever lived“ (Berry Gordy, Motown)….wow…

11:02 PST

Alle Networks sind live dabei. Weltweit sollen rund eine Milliarde Menschen am Fernseher der Trauerfeier folgen. Der „King of Pop“ sprengt sicherlich alle Superlative. Noch nie gab es so eine Medienpräsenz bei einem Ereignis wie diesem.

10:57 PST

Ist schon interessant, wie sich nun alle um Michael Jackson scharen. In Interviews und auch bei dieser Trauerfeier…irgendwie hatte man in den letzten Jahren schon so das Gefühl, dass MJ mehr als Aussätziger im Musik- und Showbusiness gesehen wurde.

10:50 PST

Queen Latifah…“Michael Jackson war zuallererst ein Mensch wie wir alle“….na, das ist schon etwas weit hergeholt….Tut mir leid… Michael Jackson war ein Superstar, ohne Frage. Ein begnadeter Entertainer und hat mit „Thriller“ einen Meilenstein der Musikgeschichte veröffentlicht…aber man soll ihn doch jetzt nicht zum Jesus machen…bitte, bleibt mal auf dem Boden da unten in LA.

10:46 PST

Also ich finde ja, man hätte seine Videos auf der riesigen Leinwand zeigen, die Leute zum Tanzen einladen sollen und in Erinnerungen schwelgen lassen. Wäre das nicht ein besserer „Tribute“ gewesen?

10:40 PST

Es wird ruhig im Staples Center, der Sarg mit Michael Jackson wurde herein gebracht und nun spricht ein Pastor „a friend of the family“…oh bitte nicht….Mariah Carey singt…

10:36 PST

Kommentatoren vergleichen die Trauerfeier von Jackson mit der von Prinzessin Diana. Ein Kommentator meinte sogar, die Frage bleibe offen, ob der „King of Pop“ grösser war als der „King of Rock’n Roll“ Elvis Presley. Ich würde mal sagen, die Frage hat sich von selbst beantwortet. No offense to Michael….

10:32 PST

Vier Millionen Dollar soll die Trauerfeier der Stadt Los Angeles kosten. Ist schon klasse, die Jackson Familie, Freunde und Angehörige kommen in dicken Rolls Royce Karossen daher gefahren, der Freeway wird zur Rush Hour für sie gesperrt und die Stadt muss dafür zahlen….irgendwas stimmt hier nicht.

10:29 PST

Interessanterweise hat gestern ein republikanischer Kongressabgeordneter aus New York die Medienberichterstattung zum Tod von Michael Jackson angegriffen. Man solle Jackson wirklich so sehen wie er war, so Peter King in seinem You Tube Video. Und das sei, Jackson war ein „Perverser“:

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10:25 PST

Seit gestern berichten die Radio- und Fernsehsender von Los Angeles, befragen jeden und alles über Michael Jackson. Der „King of Pop“ muss wirklich eine Menge Leute gekannt haben und hat mit seiner Musik anscheinend Generationen von Menschen tief bewegt

7.7.2009 – 10:20 PST

Ich glaube es ja nicht, auf allen amerikanischen Fernsehkanälen werden Fans um Spenden für die Trauerfeier gebeten. Los Angeles habe kein Geld und diese Veranstaltung koste mehrere Millionen Dollar…Irgendwas stimmt wirklich nicht in Kalifornien!

Meine MJ-Nullnummer

Einemillionfünfhundertneunundneunzigtausendneunhundertneunundneunzig Namen standen mit meinem auf der Liste. Auf jener Liste, die wohl am Wochenende zu einer der „hottesten“ VIP Listen in Los Angeles wurde. Der Namensliste jener Auserwählten, die am Dienstag Zugang zur Michael Jackson Gedenkveranstaltung im Staples Center von Los Angeles haben werden. Und nein, ich bekam keine der 8750 Emails mit dem Betreff „Congratulations“ zugeschickt. Also, liebe Leserinnen und Leser, Anfragen zwecklos.

Eigentlich war das ganze auch mehr als Test gedacht, denn wessen Name aus dem Zauberhut gezogen wurde, der muss schon morgen die Tickets in LA abholen. Der muss seinen Ausweis präsentieren, bekommt dann zwei Tickets überreicht, ein Armband direkt angelegt und eines zum Mitnehmen für eine begleitende Person. Am Dienstag dann muss man Ticket und Armband präsentieren, sonst kommt man nicht in den inneren Kreis um das Staples Center. Ganz nah dran an Michael….fast so nah, wie die erwarteten rund eine Milliarde Fernsehzuschauer die weltweit live am Fernseher die ganze Glanz und Glitter Trauershow mitverfolgen werden.

Also theoretisch, man will ja nichts böses denken, könnte man ein Ticket für diese „historische Feier“ (O-Ton CNN) auch teuer verscherbeln, denn immerhin sind einemillionfünfhunderteinundneunzigtausendzweihundertfünfzig Leute ja noch daran interessiert. Und, wie gesagt, man will ja nichts böses denken, aber trotzdem schaut man sich mal auf ebay und Craigslist um, und Tatsache…solche Lumpen, bieten doch tatsächlich ihre Tickets im Internet zum Verkauf an. Die wollen doch tatsächlich einen schnellen Dollar mit dem Tod von King Michael machen. Und nicht nur einen Dollar, die Tickets für das Spektakel am Dienstag liegen zum Teil schon bei über eintausend Dollar. Ist das nicht ein Skandal, damit hätte man aber wirklich nicht rechnen können!

Ich glaube ja, die Stadt Los Angeles hat sich einen Batzen der Karten unter den Nagel gerissen, will die nun auf dem Schwarzmarkt mit Gewinn loswerden und so für die zig Millionen Dollar teure Veranstaltung zahlen. Denn LA ist pleite, da kommt der Tod eines Michael Jacksons etwas unpassend…das lässt sich ja auch so schlecht werbetechnisch verkaufen. Da passt keine Autowerbung. Viagra? Auch schlecht…sowieso sind Pillenwerbungen da nicht so angesagt….die Umstände von Michaels Tod, Sie verstehen….Fast Food Burgers? Könnte gehen, denn Hunger hat man ja bestimmt nach so einem Tag….aber Pepsi, die sponsern doch bestimmt so eine Gedenkveranstaltung für den „King of Pop“. Immerhin haben sie mit Michael Jackson als Werbeträger so einige Dollars verdient. Also… zisch und Prost!

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