Wunder gibt es immer wieder

Da sitze ich im fernen Kalifornien und flöte mir das Lied von Katja Ebstein. Nach über 16 Jahren in den USA habe ich gestern Abend zum ersten mal Handball im amerikanischen Fernsehen gesehen. Das ist ein Ereignis, denn ich predige schon immer, dass den Amerikanern das schnelle, körperbetonte und intensive Mannschaftsspiel gefallen würde. Doch wenn man denen hier mit „Handball“ kommt, dann denken die an ein Spielchen a la Squash, das ohne Schläger gespielt wird.

16 Jahre habe ich beim ESV West und beim TV Jahn gespielt. Schon komisch, dass es die beiden Vereine so nicht mehr gibt. Die Handballhallen in der Region kenne ich alle und habe mir ziemlich oft die Knie aufgeschlagen. Im Training in der Panzerhalle der Bundeswehr, da versprang der Ball in den Kettenspuren, oder blutige Knie nach einem hart umkämpften Sieg auf dem Schotterplatz des ASN Pfeil….man, man, man….lange ist es her, aber an sowas denkt man Freitagnacht, wenn man auf „beIN Sports“ Handball sieht. Tolles Spiel zwischen Frankreich und Deutschland. Ist schon ein schöner Sport!