Mit Mozart bei Aldi an der Kasse

Mozart im Interview     

Er hat bereits vor Rammstein auf der Bühne geschockt. Ganz bewusst. Es krachte, flammte und provozierte. Mit Umbra et Imago ging Mozart 1991 an den Start. Der Sound kommt an, auch international ist die Band gefragt. Der aus Karlsruhe kommende Musiker gehört zu den Pionieren der deutschen Gothic-Szene. Neben seiner mehr gitarrenorientierten Band Umbra et Imago hat er seit einigen Jahren auch das Projekt Dracul am Start. Mehr elektronisch ausgerichtet, besser für die Clubs geeignet. Mozart nimmt kein Blatt vor den Mund, er versteckt sich nicht, beschönigt auch nichts. Er steht zu dem, was er sagt.

Er arbeitet ständig an etlichen Projekten, bekommt dabei gleich Ideen und Visionen für weitere. Ein Interview mit ihm ist unterhaltsam, man kann scherzen, man kann lachen, wie man das in dem oben zu hörenden Gespräch für meine Sendung Radio Goethe hören kann. Und doch, Mozart hat den Überblick über die Gothic-Szene, wie wohl kein anderer. Gerade weil er schon seit Ewigkeiten dabei ist. Er legt den Finger in die Wunde, vor allem dann, wenn er mitansehen muß, wie die Gothic-Szene von politisch rechten Strömungen unterspült wird.

Unheilig kommen nach Übersee

Sie begeistern live und auf Platte durch ihre Mischung aus Gothic und Rock. Unheilig sind gefragt in deutschen Landen. Und das hat sich rumgesprochen. Nun tritt die Band um den Grafen auch die Reise nach Übersee an, um im Land der Unbegrenzten Möglichkeiten ein Konzert zu geben.

Über diesen Auftritt und weitere Pläne für Unheilig sprach ich am Telefon mit dem Grafen:

Unheilig