Die Flugsicherheit ist nicht gefährdet

Die Zwangseinsparungen in den USA nehmen nun immer konkretere Züge an. Diesmal geht es um die Flugtlotsen. Ja, auch in der Flugsicherheit muß gespart werden. Quer durch die Bank wird der Rotstift angesetzt. Militär, Verwaltung, Nationalparks und, und, und eben auch im Flugverkehr. 637 Millionen Dollar sollen hier eingespart werden. Eine ganz feine Summe ist das. Und das wird ganz einfach reingeholt, in dem man die Anzahl der Fluglotsen um 10 Prozent kürzt. Täglich wohlgemerkt.  Das hat die Folge, dass kleinere Flughäfen nun ganz ohne jemandem im Tower auskommen müssen, die Piloten quasi auf Sicht landen und starten. Aber das können sie ja, das haben sie gelernt. Bei größeren Airports wie SFO, LAX, JFK und anderen bekommt das Personal im Tower einfach mehr unbezahlte freie Tage. Heißt, es wird voller auf der Start- und Landebahn, denn die Flieger werden langsamer abgefertigt, Passagiere müssen also Geduld mitbringen. Bis zu drei Stunden Verzögerungen könnten die Folgen sein, so Branchen Insider.

Gerade mit dem Beginn der Urlaubszeit würde das erhebliche Konsequenzen haben. Der nationale und wohl dann auch der internationale Flugverkehr würde hinterher fliegen. Anschlußflüge werden weg sein, die Kosten tragen Passagiere und Fluglinien. Tja, ein hausgemachtes Problem in den USA. Aber es heißt, die Flugsicherheit sei nicht gefährdet. Das ist doch beruhigend beim Warten.

Zelt im (Hotel)Zimmer

Das Rancho Bernardo Inn in San Diego ist eines der luxuriösen Golf und Spa Resorts im Süden Kaliforniens. Sieht nett aus, man wird bedient und betüdelt, wo es nur geht. Und das kostet eben seinen Preis.

Doch in Zeiten der Wirtschaftskrise sitzen den Amerikanern die Dollar dann doch nicht mehr so locker in der Tasche. Von daher hat sich das Management des Inns etwas einfallen lassen, das sogenannte „Survivor Package“. Normalerweise kostet ein normale Zimmer pro Nacht 219 Dollar. Doch man kann Abstriche machen:

• $199 without breakfast (ohne Frühstück)
• $179 without honor bar (Bar im Kühlschrank)
• $159 without A/C or heat (keine Klimaanlage oder Heizung)
• $139 without pillows (keine Kissen)
• $109 without sheets (keine Betttücher)
• $89 without lights (kein Licht)
• $59 without linens (keine Laken)
• $39 without toiletries (keine Seifen, Shampoo etc.)
• $19 without bed (kein Bett)

Und wenn man sich für den Preis von 19 Dollar entscheidet, wird ein Zelt als Schlafplatz im Zimmer aufgestellt. Das Management erhofft sich durch diese „Bestimm den eigenen Preis“ Kampagne, neue Kunden zu erreichen, die sich das Inn zuerst einmal auf billige Weise ansehen, um dann beim nächsten Aufenthalt den vollen Preis hinzublättern.