Fußballmania in den USA

So langsam kommt man auch in den USA auf den Geschmack. Die Weltmeisterschaft in Südafrika ist die fünfte WM, die ich aus den USA miterlebe und seit 1994 hat sich wahrlich viel verändert. Das größte Sportereignis der Welt wird auch hier registriert, und nicht nur das, alle Spiele werden im Fernsehen übertragen. Die Kommentatoren kennen diesmal auch die Regeln, Zusammenhänge, Spieler und Hintergründe und vergleichen nicht mehr alles mit American Football. In den Läden und Restaurants kann man Leuten zuhören, die über die Spiele des Tages diskutieren. In Cafes, Bars und auch an öffentlichen Plätzen treffen sich „Soccer“ Fans zum gemeinsamen Schauen. In der Stadt sieht man die verschiedensten Trikots. Amerika „gets it finally“.World Cup

Zum Teil werden die Spiele ja morgens live um halb fünf übertragen. Doch auch schon da sind etliche Bars gut besucht. Ein Bierchen zum Frühstück, um das eigene Team in stimmungsvoller Umgebung zu bejubeln. Der „World Cup“ macht Fussball hier noch bekannter, helfen wird es der MLS, der Major League Soccer, wenig, denn die ist ein totaler Krampf. Die Spiele der MLS laufen ja sogar zur Zeit parallel zu den Ereignissen in Südafrika…was ist das denn?

Doch alle Fernseh- und Radiostationen, die Tageszeitungen und Online News Dienste berichten ausführlich von dem, was sich am Kap der Guten Hoffnung so tut.

Michael Jacksons Feuerunfall

1984, beim Filmen eines Pepsi Werbespots geschah es. Fünf „Takes“ liefen einwandfrei, die Pyrotechnik funktionierte. Doch dann, beim sechsten Durchgang…vor einem schockierten Live-Publikum im Shrine Auditorium in Los Angeles zündete die Pyroshow zu früh. Jackson war noch nicht weit genug entfernt, herumfliegende Funken entzündeten sein Kopfhaar. Jackson machte einfach weiter, merkte anfangs nichts. Erst als Mitarbeiter auf die Bühne rannten und die Flammen erstickten wurde das Ausmass deutlich. Michael Jackson erlitt schlimmste Brandwunden am Kopf. Der Zwischenfall, nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Thriller“, war  der Anfang seiner lebenslangen Abhängigkeit von Schmerztabletten. Von Pepsi bekam er damals 1,5 Millionen Dollar gezahlt, die er komplett einer Spezialklinik für Brandopfer spendete.

Bislang waren nur Photos von dem Vorfall bekannt, doch nun veröffentlichte „Us Magazine“ auf ihrer Webseite ein Video, das die schockierende Szene zeigt.