„Mein Kampf“ kommt unter den Hammer

25.000 Dollar soll „Mein Kampf“ einbringen. Am heutigen Donnerstag wird in Los Angeles eine signierte Ausgabe von Hitlers Leitlinienbuch versteigert. Die Weihnachtswidmung vom Führer war für den SS Offizier Josef Bauer gedacht, einer von Hitlers Kampfkameraden beim Münchner Putsch 1923. Der Anfangspreis liegt bei 20.000 Dollar, aber man hofft noch 5000 Dollar mehr zu bekommen.

Versteigert wird das Nazi-Schriftstück vom Auktionshaus Nate D. Sanders. Er selbst ist Jude, hat aber keine Probleme mit dieser Versteigerung. Er sieht das Buch einfach als Sammlerstück, als ein Stück Geschichte.

Wenn man als interessierter Leser und Sammler aber keine 25.000 für dieses schlechte geschriebene Buch ausgeben will, kein Problem. In den USA kann man „Mein Kampf“ in der Originalausgabe problemlos in Antiquariaten finden. Doch auch das weltgrößte Online Kaufhaus amazon.com bietet Hitlers Machwerk in verschiedensten Versionen an.

Schwarzenegger braucht Cash

arnoldsigningKalifornien ist wirklich tief in den roten Zahlen. Überall wird gespart, gekürzt, gestrichen. Parks werden geschlossen, Suchtprogramme dicht gemacht, Gebühren erhöht, Schulen kurzerhand für ein paar Tage abgesperrt, um so Lehrergehälter einzusparen.

Und nun greift man zum letzten Mittel im Sonnenstaat, einem „Garage Sale“. Das ist eine Art Flohmarkt vor der eigenen Haustür. Und der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger haut jetzt alles raus, was zu Cash zu machen ist. Beschlagnahmte und gefunden Dinge und sogar 500 Autos aus dem offiziellen kalifornischen Fuhrpark, einige davon mit Original Autogramm des Gouvernators. Das ganze wird auf ebay und Craigslist vertickt. Wer also in Nürnberg ein paar Dollar übrig hat, sollte sich hier einmal umschauen, allerdings sind die Transportkosten von Kalifornien nach Franken horrend!

Comic Heft für 40.000 Dollar

Ein Comicladen Besitzer aus Richmond, Virginia, hat aus Ärger über den Ausgang eines Comics die rare Nummer Eins der Serie versteigert. Knapp 40.000 Dollar erbrachte die Auktion für das erste Heft von „Archie“.

Der 67jährige Dave Luebke war darüber verärgert, dass Archie im Heft 600 Victoria einen Heiratsantrag macht und nicht, wie allseits erwartet, Betty. 99 Prozent der Leser, so Luebke, seien mit diesem Lauf der Dinge überhaupt nicht einverstanden, deshalb seine drastische Reaktion. Victor Gorelick, der verantwortliche Redakteur des Archie-Comics erklärte zwar, man solle doch erstmal abwarten, was genau passiere, doch das hielt Luebke nicht zurück. Wahrscheinlich war der fette Scheck im Austausch für das Comicheft auch ein Grund „Archie #1“ loszuwerden.