Trump feiert sich selbst

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und Präsident Donald Trump sammelt bereits Gelder für den nächsten Wahlkampf ein. Nicht nur das, er hat nun auch schon einen Werbespot über seine bislang erreichten „Erfolge“ produzieren lassen. Eine Lobhudelei, die ihn ins rechte Licht setzen soll. Zumindest bei seinen Wählern. Einige Sender, darunter CNN haben sich jedoch geweigert, diesen Clip zu spielen. Der Grund liegt darin, dass einige Moderatoren und Journalisten des Nachrichtenkanals am Ende des Spots als „Fake News“ bezeichnet werden. CNN forderte, dass dies unterlassen, der Clip neu geschnitten werden sollte. Das Trump-Lager weigerte sich allerdings, somit ging das Trump Video zumindest bei CNN nicht auf Sendung.

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Stories of America

Es kommt ja nicht so oft vor, dass ein Musikvideo aus und in meinem alten VW-Bus gedreht wird und dabei auch noch Käthe aus dem Fenster blickt. Im Januar waren ALP in San Francisco, um den beeindruckenden Walter Ruttmann Stummfilm von 1927 „Berlin: Die Sinfonie einer Großstadt“ neu und live zu vertonen. Es war zweifellos der Höhepunkt des 20. deutschsprachigen Filmfestivals „Berlin & Beyond“. Standing Ovations zum Schluß, ein grandioser Auftritt, eine erleichterte Band, die noch kurz vor dem Konzert einige „stürmische“ Momente erlebte.

Da ich sowas wie der Herbergsvater, Fahrer und Roadie war, begleitete ich das Trio aus Berlin auf vielen ihrer Ausflüge. Nun liegt ein kleines Video von ALP in San Francisco vor. Und da es diesmal leider nur zu einem Auftritt kam, kann man das Filmchen durchaus „ALP in Amerika“ betiteln.

Aufgrund der sehr positiven Resonanz planen die Berliner bereits weitere Konzerte an der amerikanischen Westküstefür den Spätherbst. Dann stehen mit Sicherheit mehrere Konzerte und Konzertorte an.

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Hoppla, jetzt komm ich

Erst die großartige Ankündigung vor ein paar Tagen „Breaking News, Hillary Clinton is going to announce her candidacy on Sunday“ und nun ist Sonntag und sie hat es doch tatsächlich gemacht. „Breaking News“!!! Welch Wunder, Hillary Clinton kandidiert und die 24 Stunden Nachrichtenkanäle drehen am Rad. Das Video, in dem sie ihre Kandidatur erklärt wird analysiert bis zum Abwinken.

Klar ist, Hillary positioniert sich, will, wie eigentlich alle Kandidaten, die Mittelschicht stärken. Und sie geht gleich mal mit einer klaren Haltung für gleichgeschlechtliche Ehen auf Konfrontationskurs mit einigen der republikanischen Hardliner. Die einstige First Lady, Senatorin und Außenministerin macht Schlagzeilen mit einem „bewußt zurückhaltenden“ Wahlkampfauftakt. Keine große Rede, vielmehr ein Video, dass die Kandidatin im Herzen Amerikas zeigt. Eine Kämpferin für Dich und mich. Und man hat das Gefühl, sie hat aus der Vergangenheit gelernt. Da ist sicherlich die erfahrene Politikerin, die mit allen Wassern gewaschen ist. Doch da ist auch eine Frau, die weiß, sie muß für jede Stimme kämpfen. Der Sieg ist ihr nicht gewiss, der Wahlkampf ist kein Selbstläufer. Und diese Erkenntnis macht Hillary Clinton am heutigen Sonntag durchaus sympathischer.

Hillary Clinton ist bekannt wie ein bunter Hund und doch kennt ein Großteil der Wähler sie gar nicht oder nur wenig. Viele der Neuwähler waren während der Präsidentschaft von Bill Clinton zu jung, um über die engagierte First Lady mehr zu wissen. Die Skandale ihres Mannes liegen weit zurück. Als Senatorin für New York fiel sie kaum auf. Als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten fiel sie durch. Dann als Außenministerin in der ersten Obama Administration machte sie eine gute Figur. Hillary Clinton ist heute Großmutter und bereit fürs Oval Office, das sagt sie von sich selbst. Sie habe Humor, höre zu, habe viel aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt. Man kann gespannt sein, Amerika hätte durchaus mal eine Frau an der Spitze verdient.

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Von Höchstadt nach San Francisco – „I love se Cable Car“

Der Höchstädter Atze Bauer auf Cable Car Tour durch San Francisco.

Der Höchstädter Atze Bauer auf Cable Car Tour durch San Francisco.

Was lange währt oder so. Vor 15 Jahren hatte ich Besuch aus Franken. Atze Bauer kam vorbei und war schlichtweg angetan von der Cable Car in San Francisco. Nach einer SF Stadttour fragte er mich, ob er sich mal mein Aufnahmegerät ausleihen dürfe, er wolle ein paar Töne auf einer Cable Car Fahrt aufzeichnen.

Ein halbes Jahr später schickte mir Atze eine CD, darauf das Lied „I love se Cable Car“. Ein Ohrwurm schlechthin. Und das sage nicht nur ich, das befanden auch die Hörer meiner Sendung in und außerhalb von San Francisco. In den letzten 15 Jahren war „I love se Cable Car“ das am meisten gewünschte Lied, und dass, obwohl es nur auf der ersten Radio Goethe Compilation erschienen ist. Ja, Atze stiftete den Song auch noch für einen guten Zweck, damals fiel der Transmitter von KUSF in San Francisco aus und einige deutsche Bands halfen mit einer Benefiz-CD. Neben Atze Bauer waren aus dem Nürnberger Großraum noch Fiddler’s Green, Fade und die Shiny Gnomes vertreten. Dazu noch In Extremo, Megaherz, Faust, Hiss und viele andere. Den Cable Car Song hatte ich damals auch ans Cable Car Museum geschickt, die ganz begeistert von diesem etwas anderen und ungewöhnlichen Liebeslied waren.

Aber es geht ja hier um „I love se Cable Car“ und den aktuellen Bezug zu diesem besonderen „Evergreen“. Vor ein paar Wochen war Atze erneut zu Besuch. Diesmal hatte er eine feine, kleine Videokamera dabei, mit der er einfach alles filmte, was ihm vor die Linse kam. Er machte Aufnahmen von seinen ersten (und wahrscheinlich letzten) Surfversuchen, vom „Bush-Man“ in Fisherman’s Wharf, vom Essen und Trinken und natürlich von einer Cable Car Fahrt. Und das Ergebnis dieser letzten Kalifornienreise ist nun nach 15 Jahren das passende Video zur Radio Goethe Hitsingle „I love se Cable Car“. Idee, Kameraführung, Schnitt, Technik, Mix usw. alles Atze Bauer. Ein Selfie-Video, wie es wohl besser nicht sein könnte. Und warum hat das 15 Jahre gedauert? Die knappe Antwort des selbsternannten Höchstädter Liederchaoten, er habe erst seit kurzer Zeit ein Videoschneideprogramm mit dem er einigermaßen umgehen könne. Und, „für einen Cable Car Clip wurde es ja mal Zeit.“ Stimmt Atze, deshalb nun hier und heute die Weltpremiere des Videos zu „I love se Cable Car“. Klicken, klicken, klicken, der Song verdient den Erfolg.

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Politik ist Showbusiness

Man muß es ihnen lassen. Eine richtige Show können die Amerikaner aufziehen. Und ich rede hier nicht von „The Wire“ oder „Breaking Bad“ und auch nicht von der Halbzeitunterhaltung beim Super Bowl. Hier geht es um das Epicenter der amerikanischen Politik, das Weiße Haus. Dort sitzen ein paar Leute im Presse- und Öffentlichkeitsbereich, die genau wissen, wie sie ihren Boss ins rechte Licht zu rücken haben. Skandale und Probleme, Schieflagen und Ungereimtheiten. Nichts bringt diese Damen und Herren aus der Fassung, sie präsentieren einen Präsidenten, der einfach ein medialer Superstar ist. Das jüngste Beispiel „Best of the West Wing 2013“:

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Der Hundefiesling

Von Altmeister Loriot wissen wir, dass Hunde durchaus sprechen können. Ho-ho….ho-ho-ho-ho….das war damals, doch nun sind Jahre ins Feld gegangen. Die Sprach- und Ausdrucksqualitäten des vierbeinigen Freundes sind deutlich verbessert. Ein moderner Hund weiß einfach was er will oder, was er versäumt. Und diese Augen, die sagen doch alles aus.

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Golf ist goofy

Ich mag Golf nicht. Punkt! Das Spiel ist mir einfach zu langweilig und mich nerven Live-Übertragungen mit Kamerashots, die einem fliegenden Ball in den Nachmittagshimmel hinterherwackeln und flüsternde Reporter, die so tun, als ständen sie direkt neben dem Spieler. Hallo!!! Das Spiel kann ja schön sein, aber als Sport sehe ich das wahrlich nicht an. Ja, ich weiß, auch Pokern und Angeln wird mittlerweile von Sportkanälen übertragen, aber das macht aus Gähnen auch noch keinen Sport. Ausserdem finde ich Golf Shirts echt hässlich.

Ok, das alles gesagt, hier nun was unterhaltsames aus der Welt des Golf. Gleich vier Profis, Ben Crane, Bubba Watson, Rickie Fowler und Hunter Mahan, haben sich in einem Musikvideo zu den „Golf Boys“ zusammen getan. Das Ergebnis heißt „Oh Oh Oh“ hat Beat und ist richtig witzig gemacht. Mal ein Schuß Action auf dem Grün. Alle Einnahmen gehen karitativen Organisationen zu, ich hoffe nur, dass damit nicht Patienten mit Golfarm gemeint sind:

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Rammstein kommen in den Big Apple

Am Freitag begann der Vorverkauf für das einzige US Konzert der Berliner Schwermetaller und Schockrocker Rammstein. Am 11. Dezember wollen sie den Madison Square Garden in New York mit 20.000 Fans füllen.

Die Band freut sich auf diesen Auftritt und spricht von einem historischen Konzert. Und die amerikanischen Fans werden da sein. Schon jetzt laufen die Foren und Fanwebseiten heiß. Rammstein gilt in den USA als eine der besten Live-Bands. Seit Jahren schon machten die Berliner einen großen Bogen um die USA. Eine Tour war zwar für diesen Herbst geplant, wie Gitarrist Paul Landers gegenüber der NZ erklärte, doch nun wird es erst einmal ein Konzert im legendären „Garden“ geben. Die Fans der Deutschen hoffen jedenfalls noch auf eine umfangreiche Tour im neuen Jahr.

Und hier noch das offizielle Promo-Video für das Konzert am 11. Dezember.

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