Trump feiert sich selbst

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Und Präsident Donald Trump sammelt bereits Gelder für den nächsten Wahlkampf ein. Nicht nur das, er hat nun auch schon einen Werbespot über seine bislang erreichten „Erfolge“ produzieren lassen. Eine Lobhudelei, die ihn ins rechte Licht setzen soll. Zumindest bei seinen Wählern. Einige Sender, darunter CNN haben sich jedoch geweigert, diesen Clip zu spielen. Der Grund liegt darin, dass einige Moderatoren und Journalisten des Nachrichtenkanals am Ende des Spots als „Fake News“ bezeichnet werden. CNN forderte, dass dies unterlassen, der Clip neu geschnitten werden sollte. Das Trump-Lager weigerte sich allerdings, somit ging das Trump Video zumindest bei CNN nicht auf Sendung.

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Obama der Scheinheilige

Barack Obama ist doch einer von uns, oder? Ein Amerikaner, wie Du und ich. Warum also, wird er dann anders behandelt? Er fliegt mit Air Force One durch die Gegend, warum nimmt er keinen Linienflug? Er wohnt im Weißen Haus, warum nicht in einem Hotel oder einer Mietwohnung? Wenn er wohin kommt, werden Straßen abgesperrt, warum steht er nicht im Stau, wie jeder andere auch? Wenn er irgendwo öffentlich eine Rede hält, sind Scharfschützen auf den Dächern, uns aber will er die Waffen verbieten. Und seine Kinder, die werden von bewaffneten Secret Service Agenten zur Schule gebracht und bewacht, aber unseren Kindern versagt er den bewaffneten Schutz in den Schulen.

Ja, Obama ist keiner von uns. Er tut nur so….das zumindest meint die National Rifle Association (NRA) in ihrem jüngsten Werbespot. Wirklich? NRA, das ist der Werbespot, um Amerika vor schärferen und sinnvolleren Waffengesetzen zu bewahren?

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Michael Jacksons Feuerunfall

1984, beim Filmen eines Pepsi Werbespots geschah es. Fünf „Takes“ liefen einwandfrei, die Pyrotechnik funktionierte. Doch dann, beim sechsten Durchgang…vor einem schockierten Live-Publikum im Shrine Auditorium in Los Angeles zündete die Pyroshow zu früh. Jackson war noch nicht weit genug entfernt, herumfliegende Funken entzündeten sein Kopfhaar. Jackson machte einfach weiter, merkte anfangs nichts. Erst als Mitarbeiter auf die Bühne rannten und die Flammen erstickten wurde das Ausmass deutlich. Michael Jackson erlitt schlimmste Brandwunden am Kopf. Der Zwischenfall, nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von „Thriller“, war  der Anfang seiner lebenslangen Abhängigkeit von Schmerztabletten. Von Pepsi bekam er damals 1,5 Millionen Dollar gezahlt, die er komplett einer Spezialklinik für Brandopfer spendete.

Bislang waren nur Photos von dem Vorfall bekannt, doch nun veröffentlichte „Us Magazine“ auf ihrer Webseite ein Video, das die schockierende Szene zeigt.

Rauch den Schuldenberg

Kalifornien versinkt in Schulden. Arnold Schwarzenegger wollte die Softkur, doch die Wähler wollten nicht wie Arnold….und nun will Arnold alles an Ausgaben streichen, was zu streichen ist. Das reicht vom Bildungswesen bis zu öffentlichen Parks…der Rotstift tanzt Polka in Sacramento. Allerdings darf man die Schuld nicht einfach auf den Gouvernator schieben, denn der ist wahrlich nicht alleine an der Misere schuld. Da ist zum einen das komplizierte Wahlsystem in Kalifornien, mit dem immer wieder per Volksentscheid Dinge verabschiedet werden, die zwischen Schwachsinn und Hirnrissigkeit anzusiedeln sind. Damit sind den Abgeordneten im kalifornischen Parlament schon mal etwas die Hände gebunden, denn sie müssen bei den Haushaltsplanungen den Mist ausbaden, den ihnen die (oftmals desinteressierten) Wähler hinterlassen haben….

Kalifornien ist ein Staat, in dem derzeit so gar nichts mehr voran geht. Ein Gouverneur, der nur noch rumhackt. Abgeordnete, die nicht miteinander können. Lobbyisten, die Druck ausüben. Wähler, die keinen Plan haben und über komplizierte Sachverhalte entscheiden und ihre Stimme aufgrund von 30 Sekunden Wahlspots abliefern. Interessensgruppen, wie Lehrerverbände, Gewerkschaften, Berufsverbindungen, die alle mitreden wollen. Und am Ende kommt dabei nichts heraus.

Da ist doch ganz erfrischend, wenn nun eine Initiative mit dem Namen „Marijuana Policy Project“ erklärt, Millionen von Kaliforniern wollen Steuern zahlen, nur dürfen sie es nicht. Die Lösung – und darüber wird nun ernsthaft in Kalifornien nachgedacht – Marijuana soll besteuert werden. Sicherlich ist das ein Hintertürchen, das Rauchen von Pot zu legalisieren, aber in der derzeitigen Finanzsituation des Sonnenstaates ist nichts mehr abwegig. Die MPP hat sogar schon einen Werbespot produziert, der nun auch auf diversen Fernsehsendern ausgestrahlt werden soll.

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