Der Wind hat mir ein Lied erzählt

Google goes g’scheit windig….oder so. Der IT Riese hat sich nun mit 50 Prozent an einem gewaltigen neuen Windpark östlich von San Francisco eingekauft. 48 riesige Windräder sollen die seit den 80er Jahren in Betrieb stehenden 770 Turbinen ersetzen. Ein Projekt, mit dem Google vor allem die eigene Energieversorgung für den Campus im 50 Meilen entfernten Mountain View decken will. Am heutigen Mittwoch will das Unternehmen die Pläne veröffentlichen.

Der Altamont Pass ist überzogen mit veralteten Windrädern.

Der Altamont Pass ist überzogen mit veralteten Windrädern.

Das ganze ist eine Partnerschaft mit NextEra Energy, die ihren Sitz in Florida haben. Das Windkraftunternehmen betreibt den riesigen Windpark am Altamont Pass, der die Bay Area vom Central Valley trennt. Es ist nicht das erste mal, dass Google auf alternative Energiequellen setzt. Insgesamt hat die IT Firma in den letzten zehn Jahren rund 1,5 Milliarden Dollar für Wind- und Solarprojekte, darunter auch Kooperationen mit NextEra in Oklahoma, North Dakota und Iowa finanziert. Im vergangenen Jahr kaufte google für 3,2 Milliarden Dollar „Nest Labs“, eine Firma, die ein intelligentes Thermostat entwickelt hatte. Google setzt also verstärkt auf den Energiesektor und hofft, mit dem jüngsten Deal am Altamont Pass die Kosten für die eigenen hohen Energiekosten zu beschränken.

Google ist nicht der einzige IT Riese im Silicon Valley, der auf den Energiemarkt schielt. Auch Yahoo!, facebook und Microsoft suchen nach Lösungen für ihren Energiedurst. Am Dienstag verkündete Apple, dass es sich mit 850 Millionen Dollar an einem 280 Megawatt Solarkraftwerk in Monterey County beteiligen wird.