„Wo warst Du an 9/11?“

9/11 - Der Tag, an dem sich alles änderte. Foto: Reuters.

9/11 – Der Tag, an dem sich alles änderte. Foto: Reuters.

Diese Frage hat jeder schon gehört: Wo warst Du am 11. September 2001? Klar, niemand hat das vergessen, wo er zum ersten Mal die Bilder von den brennenden Türmen des World Trade Centers gesehen hat. Ich war daheim und wurde von Antenne Thüringen geweckt: „Sag mal, was ist denn da los bei Euch?“ Zu dem Zeitpunkt war erst einer der Flieger in die Türme geknallt. Als ich dann den Fernseher anmachte, flog gerade das zweite Flugzeug ins WTC. Damit war klar, alles wird sich ändern.

Amerika stand auf einmal im Krieg, wurde angegriffen und vorgeführt von einer Handvoll Terroristen. Die stärkste Armee der Welt hilflos, das große Ego gekränkt, der Glaube an die Unverwundbarkeit Amerikas fand ein jähes Ende. Seitdem ist alles anders. Die USA haben nicht nur Billionen an Dollar im Krieg gegen den Terror verpulvert, sie haben auch ihre Leichtigkeit verloren. Von den Folgen der militärischen Einsätze in Afghanistan und im Irak brauche ich nicht reden, darüber wurden viele Bücher und Artikel geschrieben und in den sozialen Medien hat jeder eine Meinung über deren Sinn und Unsinn.

Was ich mit 9/11 verbinde, sind vor allem die Veränderungen, die diese Attacken mit sich brachten. Seit diesem Tag im September 2001 bestimmt die Angst die amerikanische Politik und das Leben in diesem Land. Überall, so scheint es, lauern die Bösen, nur darauf wartend, endlich loszuschlagen. Im derzeitigen Wahlkampf sieht man ganz deutlich, was 9/11 mit den USA gemacht hat. Der republikanische Kandidat, Donald Trump, baut seine gesamte Kampagne auf die Angst vor den anderen auf. Er will Amerika abschotten, sichern, das Militär stärken, Muslime nicht ins Land lassen. Er schürt die Angst vor den Fremden, den Ausländern, redet davon, Amerika wieder „great“ zu machen. Was er damit meint ist unklar. Zumindest ist es nicht das, für was Amerika einmal stand, einmal vor 9/11: Jene Leichtigkeit, Lockerheit, leben und leben lassen, die den „American Way of Life“ ausmachten

Die Angst vor den Terroristen ist sicherlich real und dann doch auch so abstrakt. Es lähmt das Leben hier, es bestimmt den Alltag. Eigentlich überall. Wohin man auch geht und fährt und reist wird man an die Terrorgefahr erinnert. Nicht nur auf den Flughäfen der Metropolen, sondern selbst in abgelegenen Kleinstädtchen, die kein Terrorist je auf einer Landkarte finden würde wird vor der Terrorgefahr gewarnt. Sogar in entlegenen Nationalparks habe ich Warnschilder gesehen. Macht das Sinn? Nein, macht es nicht. Aber das ist nun das Leben im Post-9/11 Alltag der USA.

Trump der Brandstifter

Donald Trump hat in den USA einen neuen Beinamen bekommen: Pinocchio. Eigentlich müßte seine Nase Tag für Tag weiter wachsen. Trump ist ein moderner Münchhausen, ein Lügenbaron. Allerdings einer der ganz gefährlichen Sorte. Sein Ohr ist ganz nah an Volkes Stimme, zumindest an einem sehr lautstarken Teil der Amerikaner. Nennen wir sie in Anlehnung an die dumpfen Töne der sächsischen Pegida PAGIDEN (Patrioten Amerikas Gegen die Islamisierung der Neuen Welt).

Donald Trump will Präsident werden und um dahin zu kommen, geht er über Leichen. Er pöbelt, wütet, lügt. Trump wird immer mehr zu einem gesellschaftlichen Zündler. Seine Themen- und Wortwahl wird immer gefährlicher. Jüngstes Beispiel, Trump erklärte, er habe nach den Terroranschlägen vom 11. September mit eigenen Augen gesehen, wie Tausende von Moslems in New Jersey den Einsturz des World Trade Centers feierten (siehe Video unten). Darauf später von einem Reporter angesprochen, der meinte, die Polizei habe darüber überhaupt keine Informationen, antwortete Trump, er habe das mit eigenen Augen gesehen….im Fernsehen.

Donald Trump macht Politik, gefährlich und ohne Skrupel. Nach den Terrorattacken von Paris sind die Amerikaner mehr als nervös. Die republikanischen Kandidaten und viele GOP Gouverneure weigern sich, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Trump hört genau hin, erkennt die Stimmungslage und setzt noch einen drauf. Mit Horrorszenarien von islamistischen Flüchtlingen, Radikalen, die nur darauf warten in den USA zu bomben punktet er. Und nun noch die jubelnden Moslems nach dem Trauma 9/11.

Trump kann sich dabei sicher sein, Unterstützung zu finden, denn die PAGIDEN in den USA bestimmen genauso wie die Pegiden in Deutschland die Diskussion. Donald Trump, der gesellschaftliche Zündler, der damit wohl über Leichen gehen wird, um ins Weiße Haus einziehen zu können. Der amerikanische Wahlkampf hat damit eine gefährliche Wende genommen.

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9/11 Schwindel der Sonderklasse

Sie wurden „New York’s Finest“ und „New York’s Bravest“ genannt. Sie rannten in die brennenden Türme, als Amerika von einer Handvoll Terroristen angegriffen wurde. Doch so fein und so mutig waren einige von ihnen dann wohl doch nicht. Am Dienstag wurden Dutzende von ehemaligen Polizisten und Feuerwehrleuten, deren Anwälte und Ärzte aus New York verhaftet. Man wirft ihnen massiven Versicherungsbetrug vor, der den Steuerzahlern Hunderte von Millionen Dollar gekostet haben soll.

Am Terrortag, dem 11. September 2001, starben 343 Feuerwehrleute und 23 Polizisten in den Trümmern des World Trade Centers. Unzählige der Einsatzkräfte ließen sich danach pensionieren. Stress, Alpträume, gesundheitliche Probleme wurden angeführt. Für den Großteil der Betroffenen traf das sicherlich auch zu. Doch einige der Frührentner erschwindelten sich anscheinend lukrative Abfindungen, Entschädigungen, Pensionen. Sie arbeiteten einfach danach an anderer Stelle weiter, obwohl das unter den Rahmenbedingungen nicht erlaubt war. Auch behielten etliche der Polizisten ihre Knarren, ebenfalls ein Verstoß gegen Richtlinien. Zwei Jahre lang untersuchte unter höchster Geheimhaltung eine Spezialabteilung der New Yorker Staatsanwaltschaft mit Unterstützung des „Internal Affairs Bureau“ der New Yorker Polizei etliche Fälle von Frühpensionisten nach den Terroranschlägen von 9/11. Am Dienstag schlugen sie dann zu, verhafteten Dutzende von ehemaligen Beamten. Ein Skandal der besonderen Schwere, denn hier werden die amerikanischen „Helden“ des 11. Septembers direkt angeklagt.

Wenn das World Trade Center noch stände…

…würde Präsident Barack Obama heute anders dastehen? Am vergangenen Wochenende war der 10. Jahrestag der Terrorangriffe vom 11. September 2001. Eine noch immer offene Wunde im Bewußtsein der Amerikaner. In diesen Tagen wurde zurück geblickt, man sah immer und immer wieder die Flugzeuge in die Türme des WTC fliegen, die geschockten Gesichter der Menschen in Lower Manhattan, man hörte die Zeugenberichte, die Einschätzungen von Politikern und Helfern. Dramatische Bilder, nahegehende Berichte von Überlebenden.

Und dabei kam mir der Gedanke, was wäre aus der Präsidentschaft von George W. Bush geworden, wenn Osama bin Laden mit seinem Terrornetzwerk nicht angegriffen hätte? Wenn Amerikan nicht in zwei Kriege gezwungen worden wäre? Hätte Bush eine Wiederwahl überlebt? Denn im Rückblick muß man eingestehen, dass Bush politisch nicht viel erreicht hat. Schon im Wahlkampf spaltete er die Nation, eine umstrittene Wahl brachte ihn ins Weiße Haus. Er geht in die Annalen der USA als der Präsident ein, der einem Terrornetzwerk in den Bergen von Afghanistan offen den Krieg erklärte und auch eine noch offene Rechnung mit einem Despoten beglich. Was sonst? Bush konnte viele seiner Wahlkampfziele aufgrund von 9/11 nicht verwirklichen, er und seine Mannschaft um Cheney, Rumsfeld, Armitage, Wolfowitz und Ashcroft konzentrierten sich einzig und allein auf den „War on Terror“. Sie beschränkten Bürgerrechte in den USA, bauten weltweit ein Abhör- und Verhörsystem auf und aus, struktierten die Armeen und Einheiten in Uniform ganz neu, verwurzelten in Amerika eine tiefe Angst vor allem, was anders war und ist. Bei wirklichen Tests versagte sie, man denke nur an die Katastrophe nach dem Hurricane Katrina.

George W. Bush gewann die Wiederwahl gegen den demokratischen Herausforderer John Kerry. Doch auch und gerade weil er sich im Wahlkampf als Kriegspräsident verkaufte, als jemand, der hart gegen die Gegner Amerikas vorgeht und nicht so ein Weichei sei wie Kriegsveteran und Heinz-Ketchup Angetrauter John Kerry.

Vier Jahre später wurde Barack Obama gewählt, weil er den Nerv der Zeit traf. Die Amerikaner waren müde vom Kriegspielen. Zu viele ihrer jungen Soldaten starben in einem Krieg, den keiner mehr so richtig begriff. Aber was wäre gewesen, wenn Bush 2004 zwar die Wiederwahl gewonnen hätte, aber es keinen Krieg im Irak und in Afghanistan gegeben hätte? Wenn nicht Milliarden von Dollar für die Kriegsmaschinerie und neue Sicherheitsbestimmungen und -vorkehrungen im eigenen Land verpulvert worden wären? Wenn Amerika nicht seinen guten Ruf als „Land of the Hope“ verloren hätte? Wenn Barack Obama seine weitsichtigen, visionären Ideen umsetzen hätte können? Was wäre dann, wo wären wir heute?

Klar, man kann sagen, solche Hirngespinste sind müßig, sind sie ja auch nur… ich frage mich dennoch als jemand, der die letzten 15 Jahre in den USA gelebt und miterlebt hat, was mit einem Präsidenten Obama möglich gewesen wäre, der nicht das Erbe seines Vorgängers verwalten muß, sondern das Kartenspiel ganz neu zugemischt bekommt…

Provokation oder Religionsfreiheit

In New York City gedenkt man in diesen Tagen der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001. Die Nachrichtenkanäle berichten rund um die Uhr, am Sonntag wird die Nation und die Welt auf die Megametropole blicken. Und immer wieder werden die Bilder der beiden Flugzeuge gezeigt werden, die in die Türme des World Trade Centers geflogen wurden.

Doch in New York will die Diskussion über den geplanten Bau eines Islamzentrum, rund zwei Straßenblocks von Ground Zero entfernt nicht abebben. Die Fronten sind verhärtet. Die einen reden von einer Moschee auf den Gräbern tausender Tote, die anderen verweisen auf die Religionsfreiheit. Diese Debatte überschattet auch den Gedenktag an die Opfer der Terrorangriffe.

Hier ein Audiobeitrag:

Die Ground Zero Moschee     

Wo warst Du am 11.9.2001?

9 Jahre nach dem 11. September 2001     

Man braucht nicht viel zu diesen Bildern sagen. Man erinnert sich an diesen Tag, weiss noch ganz genau wo man war, was man in diesen Stunden machte.

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Von der Sprachlosigkeit

Als Journalist erlebt man vieles, was man lange, sehr lange mit sich rumschleppt. Man sieht Dinge, die einen nicht mehr verlassen. Man spricht mit Menschen, hört ihre Geschichten, ihre Erlebnisse, versucht zu verstehen. Manchmal geht das, manchmal geht es nur zum Teil, manchmal geht es gar nicht. Man schreibt, berichtet, versucht das in Worte zu fassen, mitzuteilen, irgendwie verständlich zu machen, was Erich Kästner mal sehr treffend als so fürchterlich beschrieben hat, „daß man darüber nicht schweigen darf und nicht sprechen kann“. Man kommt in solche Situationen und weiss nicht, wie man da wieder heil raus kommt.

Als Journalist habe ich schon über viele „Stories“ berichtet. Ich habe über den „Job“ viele Menschen kennen gelernt, die zu Freunden wurden. Ich habe bei Interviews gelacht, bis ich nicht mehr konnte. Journalist sein ist ein wunderschöner Beruf. Doch es sind eben gerade diese intensiven Geschichten, die man mit sich rumträgt, die einen nicht mehr verlassen. Bernard Offen, Überlebender des Holocaust, den ich nach einem Interview in San Francisco wieder bei den Feierlichkeiten zur Befreiung des Konzentrationslagers Dachau traf. Er lud mich ein, mit ihm und der amerikanischen Reisegruppe zu Abend zu essen. Am Tisch unterhielten wir uns, sie berichteten und ich hörte einfach nur zu. Und dann rollte einer nach dem anderen den Ärmel nach oben und zeigte mir seine Tätowierung auf dem Unterarm. Ich habe mich noch nie so geschämt Deutscher zu sein.

Manche Besuche im Todestrakt von San Quentin gehören auch auf diese Liste des Unbeschreiblichen. Dort habe ich mehrmals mit Häftlingen gesprochen, deren Hinrichtung angesetzt war. Man ist um Worte verlegen, gerade am Ende eines solchen Gesprächs. Es gibt immer wieder Interviews und Gespräche mit Menschen, die einen nicht mehr loslassen. Ehemalige deutsche Internierte im Zweiten Weltkrieg in den USA, die noch immer auf ein Schuldeingeständnis jenes Landes warten, in das sie flüchteten. Alte Männer, die wissen, sie haben nicht mehr viel Zeit.

Da sind Dinge, die man sieht, die man versucht in Worte zu fassen. Die Bilder von den Terrorangriffen des 11. Septembers, als Menschen aus den brennenden World Trade Center Türmen in den sicheren Tod sprangen. Man sah sie, aber man berichtete nicht darüber. Die Toten in Juarez, Mexiko, mit Kugeln durchsiebt, geschändet und niedergemetzelt, die dort zum abendlichen Stadtbild gehören. Die Berichte und die Bilder des Genozids in Ruanda, ein „Thema“ in das ich irgendwie hinein stolperte. Ich saß Schwester Milgitha in Kaduha gegenüber und hörte ihr nur zu. Danach trat ich nach draussen, atmete ganz tief durch und merkte, was für eine Last Worte sein können.

Und Sie fragen sich nun, was das alles mit diesem Blogeintrag zu tun hat? Ja, eigentlich wollte ich hier „nur“ über den Film „Dark Water Rising“ berichten, den ich gerade auf DVD gesehen habe. Ein Film über die Rettungsversuche nach den Hurricanes Katrina und Rita, die New Orleans verwüsteten. Die Regierung rettete die Menschen, die Haustiere wurden zurück gelassen. Nur wenige tausend überlebten. Dieser Film zeigt die Organisationen und Freiwilligen, die nach New Orleans kamen, von Haus zu Haus gingen und die Tiere retteten, die man finden konnte und die noch am Leben waren. Diese Bilder brachten für mich die anderen Bilder hoch und ich war froh, dass ich 2005 nicht nach New Orleans ging, um über das Ausmass der Katastrophe, das Unvermögen der amerikanischen Regierung und der offiziellen Stellen zu berichten. Und vor allem nicht über das, was man hier sehen kann. Doch schauen Sie selbst, der gesamte Film liegt auch als youtube Video vor:

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9/11 Hunde geklont

Eigentlich sind Tiere ja das Thema meiner Blog-Kollegin uwo, aber nun haben sie hier in Kalifornien geklonte Hunde präsentiert und das ist dann irgendwie auch mein Thema.

Trakr war ein „Search and Rescue“ Hund, ein Spürhund der besonderen Klasse, der am 12. September 2001 zu den Trümmern des World Trade Centers gebracht wurde. Fast 48 Stunden lang suchte der Vierbeiner ununterbrochen mit seinem Partner James Symington die Überreste nach Überlebenden ab und fand auch einige, darunter den letzten noch Lebenden.

Im April verstarb Trakr. Und nun wurden Symington fünf Welpen übergeben, die in den Labors von BioArts International geklont wurden. Zuvor hatte der Besitzer den „Golden Clone Giveaway“ Wettbewerb der Firma gewonnen. Darin wurde der Hund gesucht, der aufgrund seiner Geschichte unbedingt „geklont“ werden müsste. Und Symington gewann mit Trakrs Wundertaten in den Tagen nach den Terrorangriffen.

Auf den Vorwurf, warum man Hunde klone und sie nicht lieber aus Tierheimen hole, meinte der Präsident des Unternehmens, in 99 Prozent der Fälle passe ein Tier aus dem Tierheim. Im Falle von Trakr allerdings sei es ein Hund, dessen gute Eigenschaften man einfach weitergeben sollte. Ausserdem sei das Klonen von Hunden nicht für jedermann. Schlappe 144.000 Dollar kostet das Verfahren.

Schiff Ahoi

USS New YorkAm Samstag gab es auf Staten Island die Taufe eines neuen Kriegsschiffes der US-Navy. Die „USS New York“ kostete rund eine Milliarde Dollar, wiegt 25.000 Tonnen, ist gut 200 Meter lang und kann 360 Seeleute und 700 Marines beherbergen. Das besondere an dem Kreuzer ist jedoch die Spitze des Rumpfes, der aus 7,5 Tonnen Stahl vom zerstörten World Trade Center in New York geformt wurde. Das Schiff war bereits in Planung, als die Passagierflugzeuge in die Türme des WTC flogen. Der ehemalige New Yorker Gouverneur, George Pataki, setzte sich daraufhin dafür ein, dass Stahl aus den Trümmern für die „USS New York“ genutzt wird, um so ein Zeichen zu setzen.   Der New Yorker Kongressabgeordnete Vito Fossella (R) erklärte, die Ereignisse des 11. Septembers werden niemals vergessen werden, auch und gerade, weil nun ein Teil des zerstörten WTC in anderer Form weiter existiere. „Und wenn die „USS New York“ Osama bin Laden bis zu den Toren der Hölle verfolgen müsste, der Kommandeur und die Mannschaft des Schiffes haben meine volle Unterstützung“. Zu der vielbeachteten und bedeutungsvollen Schiffstaufe waren Tausende von Menschen gekommen, darunter viele Hinterbliebene der Anschläge vom 11. September 2001.