Wohnraum wird unbezahlbar

Der Traum vom Leben in Kalifornien, am Pazifik, am Golden Gate rückt für viele in weite Ferne. Wer in die San Francisco Bay Area ziehen möchte, sollte einen gutbezahlten Job haben. Denn ohne viel Moos, ist hier nichts los. Der „Zumper National Rent Report“ für August ist nun veröffentlicht worden, darin die harten und trockenen Zahlen des Mietspiegels für die USA. San Francisco hat mittlerweile Manhattan hinter sich gelassen, in der „City by the Bay“ braucht man viel Geld für die monatliche Miete in der Tasche, wenn man denn überhaupt ein Apartment findet.

Und auch auf der anderen Seite der Bay, in Oakland, steigen die Preise immer weiter. Oakland liegt mittlerweile im Vergleich zu allen anderen Großstädten in den USA an führender Position, wenn es um den prozentualen Preisanstieg für Mietwohnungen geht. 20 Prozent muß man hier mehr zahlen, als noch vor einem Jahr. Der Durchschnittspreis für ein Einzimmerapartment in Oakland liegt derzeit bei 1980 Dollar. Und das ist noch billig, wenn man auf die andere Seite der Bay nach San Francisco blickt. Dort zahlt man etwa 3600 Dollar für ein „One bedroom“ Apartment. Oakland ist noch mit am „günstigsten“ in der Bay Area. Auch in San Jose sind die Preise höher, ganz zu schweigen von der Peninsula zwischen SF und SJ, dort wo das Silicon Valley zu finden ist. Die google Welt zieht ihre Kreise.