Soll die Stadt das Tierheim mehr unterstützen?

Welpen im Tierheim Nürnberg.

Welpen im Tierheim Nürnberg.

Das Tierheim schlägt Alarm: Die Versorgung der Welpentransporte sprengt seinen finanziellen Rahmen. In den vergangenen zwei Jahren wurden Dutzende junger Tiere aufgenommen, die in Autos eingepfercht, viel zu jung und ohne ausreichende Impfung von der Polizei entdeckt wurden.

Diese Welpen benötigen teure Medikamente, sie belegen Platz und binden Personal. Das kostet. Und das Heim kann seinem eigentlichen Auftrag, nämlich abgegebene Tiere aufzunehmen, kaum noch nachkommen.

Deshalb verlangt der Tierschutzverein, der Betreiber des Heims an der Stadenstraße, nun mehr Geld von der Stadt. Denn bei den Tieren aus den Welpentransporten sowie bei beschlagnahmten Tieren aus Wohnungsräumungen handelt es sich um sogenannte Fundtiere. Die Versorgung solcher Fundtiere ist eine kommunale Aufgabe.

Vor rund zwei Jahrzehnten haben Stadt und Tierschutzverein beschlossen, dass der Verein diese Aufgabe übernimmt, gegen einen jährlichen Betrag von 100.000 Euro. Das aber ist viel zu wenig, so das Tierheim: Allein die Kosten für die Versorgung der Fundtiere würden sich auf 640.000 Euro im Jahr belaufen. Weil auch immer weniger Spenden und Erbschaften das Konto entlasten, müsse die Stadt ihren jährlichen Beitrag kräftig aufstocken.

Andererseits hat Nürnberg noch andere Aufgaben zu stemmen. Da warten zum Beispiel marode Brücken auf ihre Sanierung, die Kinderbetreuung muss ausgebaut werden. Auch muss man sich fragen, warum andere Tierheime im Falle der Entdeckung eines illegalen Welpentransports nicht in die Bresche springen. Ja, das Nürnberger Heim hat eine Quarantänestation und eine Notrufnummer, die rund um die Uhr besetzt ist. Dass das dazu führt, dass der Nürnberger Tierschutzverein über Gebühr belastet wird, ist eine fragwürdige Entwicklung.

Wir wollen von Ihnen in unserer Leserfrage daher diesmal wissen: „Soll die Stadt das Tierheim stärker unterstützen?“ Geben Sie Ihr Votum bitte auf nz.de ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sind Sie mit den Mautplänen einverstanden?“ Teilgenommen haben 474 Leser. Mit Ja antworteten 58,4 Prozent, mit Nein 41,6 Prozent.

Sind Sie mit den Maut-Plänen einverstanden?

Verkehrsministerium stellt Mautsystem vorSeit Jahren schon wird das Thema immer wieder diskutiert – jetzt gibt es konkrete Pläne. Die Pkw-Maut soll kommen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat am Montag seine Pläne zur Umsetzung des Vorhabens vorgestellt.

So werden künftig Fahrzeughalter aus dem In- und Ausland zur Kasse gebeten, wenn sie mit ihrem Auto auf Deutschlands Straßen fahren möchten – ganz egal, ob es sich dabei um eine Autobahn,oder eine kleine Ortsverbindungsstraße handelt. Dobrindt verspricht, dass durch die Maut keine Mehrbelastung auf deutsche Fahrer zukommen wird – die Kfz-Steuer soll schließlich entsprechend der Mautkosten gesenkt werden. Da jährlich rund 170 Millionen Fahrer in ausländischen Autos nach und durch Deutschland düsen, erhofft sich der Minister pro Legislaturperiode Mehreinnahmen in Höhe von etwa 2,5 Milliarden. Dieses Geld will Dobrindt direkt in das Straßennetz investieren. Allerdings kostet das Abkassieren auch Geld.

Die Pläne gefallen nicht jedem – sogar aus den eigenen Reihen muss sich Dobrindt Kritik anhören. Selbst sein Vorgänger Peter Ramsauer (CSU) nannte das Vorhaben etwa „schwierig“. Vor allem in Grenzregionen werden Sorgen vor negativen Folgen für Pendler und die Wirtschaft laut. Einige rufen sogar zum Einkaufsboykott in Deutschland auf.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sind Sie für mehr Volksbegehren?“ Teilgenommen haben 299 Leser. Mit Ja antworteten 65,2 Prozent, mit Nein 34,8 Prozent.

Sind Sie für mehr Volksbegehren?

Das Gefühl, von Politikern bevormundet zu werden, wird dadurch gemindert. Auf der anderen Seite baut das repräsentative System darauf auf, dass Bürger in Wahlen ihre Abgeordneten entsenden und diese dann in den politischen Prozessen zu Entscheidungen kommen. Viele Fragen sind derart komplex, dass es vielleicht mehr als sinnvoll ist, wenn die Bürger diese den Polit-Profis überlassen.

Außerdem sind die Abgeordneten auch dafür gewählt – es kann durchaus problematisch sein, wenn die Volksvertreter das Volk nicht vertreten, sondern die Entscheidungsfindung wieder an die Bürger zurück delegieren, damit letztlich auch abwälzen und sich aus der Verantwortung stehlen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Haben Sie Verständnis für den VAG-Streik?“ Teilgenommen haben 547 Leser. Mit Ja antworteten 22,7 Prozent, mit Nein 77,3 Prozent.

Haben Sie Verständnis für den Streik bei der VAG?

Busse und Bahnen in Nürnberg bestreikt

Tausende Pendler litten vergangene Woche unter Verspätungen.

An zwei Tagen haben VAG-Mitarbeiter in der vergangenen Woche gestreikt. Sie kämpfen vor allem für bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem machen die geteilten Dienste vielen Fahrern zu schaffen. Die Streikfolgen waren überfüllte Straßen und Menschentrauben an den Haltestellen der Ersatzbusse.

Die Reaktionen der VAG-Kunden auf den Arbeitskampf und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten waren ganz unterschiedlich. Die einen haben Verständnis dafür, dass Beschäftigte ihr Recht wahrnehmen, die Arbeit niederzulegen. Sie nahmen die Sache gelassen und stiegen aufs Auto, Fahrrad oder Schusters Rappen um. Immerhin handele es sich ja nur um eine zeitlich begrenzte Aktion, argumentierten sie. Vor allem im Internet gab es aber auch ganz andere Reaktionen. Dort war von einem „Hass auf Gewerkschaften“ die Rede, manche drohten gar, sich doch wieder ein Auto zuzulegen und den öffentlichen Verkehrsmitteln vollends den Rücken zu kehren.

Einige WM-Fans vermuteten, die Gewerkschaften hätten bewusst das Datum des Deutschlandspiels als zweiten Streiktag gewählt, um den Arbeitskampf noch schmerzlicher für die Bürgerinnen und Bürger zu machen. ver.di bestreitet das. Aufgrund des Streiks hatte die VAG keine Busse zum Public Viewing am Flughafen schicken können.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Ist die Große Straße jetzt sicherer?“ Teilgenommen haben 260 Leser. Mit Ja antworteten 13,8 Prozent, mit Nein 86,2 Prozent.

Ist die Große Straße jetzt sicherer?

Mit überhöhter Geschwindigkeit hat ein 27-Jähriger mit seinem BMW eine 18-jährige Skaterin erfasst. Die Frau wurde 50 Meter durch die Luft geschleudert und verstarb noch am Unfallort. Der Unfallfahrer wurde leicht verletzt.

Mit überhöhter Geschwindigkeit hat ein 27-Jähriger mit seinem BMW eine 18-jährige Skaterin erfasst. Die Frau wurde 50 Meter durch die Luft geschleudert und verstarb noch am Unfallort. Der Unfallfahrer wurde leicht verletzt.

Ein junges Mädchen stirbt, weil ein Raser komplett die Kontrolle über sich und sein Auto verliert. Mit vermutlich weit mehr als 100 km/h erfasst das Auto am Mittwoch vergangener Woche die Skaterin Marie W. auf der Großen Straße. Sie wird 50 Meter durch die Luft geschleudert und prallt vor den Augen ihrer Schwester auf den Asphalt.

Sofort entbrennt eine heftige Debatte über die Sicherheit in diesem Gebiet, das immer wieder zu PSDemonstrationen genutzt wird. Forderungen nach Bodenwellen, Tempolimit, Betonpollern und Sperrung werden laut. Auch die Stadt wird mit Vorwürfen überhäuft, diesem Treiben zu lange tatenlos zugesehen zu haben.

Fünf Tage nach dem Unglück setzen sich die Verkehrsexperten von Stadt und Polizei zusammen und beraten über Sofortmaßnahmen. Zwei Tage später werden diese umgesetzt, die Schilder aufgestellt. Unter anderem wird die komplette Große Straße auf Tempo 30 begrenzt, ein Teil der Straße wird für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Sofort geht die Debatte weiter, vor allem im Internet. Eine Bürgerinitiative für Dauerblitzer gründet sich auf Facebook, etliche Kommentatoren sind der Meinung, dass auch ein Tempolimit keinen Raser abhält. Denn schon vorher galt ja Tempo 50 auf der 1,4 Kilometer langen Strecke.

Andere wiederum meinen, dass die Tempobegrenzung mit scharfer Überwachung durchaus etwas bringen könnte. Außerdem ist die Große Straße nach der Sperrung nur noch einen knappen Kilometer befahrbar. Zu kurz, um zu rasen. Es bleibt zu hoffen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Haben die Medien Christian Wulff Unrecht getan?“ Teilgenommen haben 537 Leser. Mit Ja antworteten 68,2 Prozent, mit Nein 31,8 Prozent.

Haben die Medien Wulff Unrecht getan?

WulffWas hat Christian Wulff bei seinem Absturz empfunden? Wie bewertet er das Geschehen um seine Person bis zu seinem Rücktritt? In seinem Buch mit dem vielsagenden Titel “Ganz oben, ganz unten” teilt er dies nun der Öffentlichkeit mit. Auf 259 Seiten zeigt sich der jüngste Bundespräsident aller Zeiten mit der kürzesten Amtszeit wesentlich auskunftsfreudiger als in der quälenden Zeit bis zu seinem schließlich nicht überraschenden Rücktritt. Das räumt Wulff nun auch selbst ein: Er hätte wohl früher alle Informationen offenlegen müssen.

Und mit der Bemerkung, dank der aufwendigen Ermittlungen sei er vielleicht der am besten durchleuchtete deutsche Politiker der Gegenwart offenbart Wulff rabenschwarzen Humor. Letztlich wird aber überdeutlich: Christian Wulff betrachtet sich als Opfer einer Medienkampagne. Ganz an der Spitze habe ihn die Bild-Zeitung mit Halbwahrheiten und Unwahrheiten überschüttet. Im Zuge dieser Berichterstattung hätten sich auch andere „in einen kollektiven Wutrausch geschrieben“. Gleichwohl gab der ehemalige Bundespräsident unumwunden zu, Fehler gemacht zu haben. Dazu habe sein wutentbrannter Satz auf dem Anrufbeantworter des Bild-Chefredakteurs gehört, in der Berichterstattung über ihn, den Präsidenten, sei der Rubikon überschritten. Besonders dieser Anruf versetzte auch viele Bürger in blankes Erstaunen. Der deutsche Journalistenverband hat Wulffs Vorhaltungen zurückgewiesen.

Bundesvorsitzender Michael Konken sagte zwar, dass in einigen Punkten einige Kollegen über das Ziel hinausgeschossen seien. Von Ausnahmen abgesehen hätten die Journalisten aber ihre Wächterfunktion ernst genommen. Trotz des Freispruchs für den Ex-Präsidenten habe man Ungereimtheiten seiner Amtsführung nachgehen müssen. „Und auch aus heutiger Sicht ist Wulffs Anruf auf der Mailbox des Bild-Chefredakteurs als versuchte Einflussnahme auf die Berichterstattung zu bewerten“, so Konken. Im Internet wird die Medienschelte von Christian Wulff mittlerweile heiß diskutiert und sehr unterschiedlich bewertet. Hier stellvertretend dazu zwei Beiträge: „Herr Wulff, ein Buch schreiben und es auch verkaufen, sind ganz verschiedene Schuhe. Auch Ihr literarischer Erguss wird es wohl schwer haben.

Wenn Sie jetzt auf die Journalisten schimpfen, ist das schlechte PR, immerhin haben Sie deren Interesse durch Ihre Salamitaktik selbst ,scharf‘ gemacht.“ „Egal, ob man Wulff für einen guten oder einen schlechten Politiker hält, seine Medienkritik ist richtig. Was die Bild-Zeitung da damals abgezogen hat, war sogar für BildVerhältnisse eine harte Nummer. Das Wort ,Hetzjagd‘ ist zwar schon etwas abgegriffen, aber in diesem Fall stimmt es einfach.“

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Übersteht Deutschland die WM-Vorrunde?“ Teilgenommen haben 247 Leser. Mit Ja antworteten 45,3 Prozent, mit Nein 54,7 Prozent.

Übersteht Deutschland die Vorrunde der Fußball-WM?

World Cup 2014 - Porto SeguroEs ist noch gar nicht so lange her, da passten die Vertreter der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor lauter Selbstvertrauen durch keine Tür. Nach zwei dritten Plätzen bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 könnte der große Wurf 2014 in Brasilien endlich gelingen, meinten viele Beobachter, zumal Leistungsträger wie Lahm, Schweinsteiger, Mertesacker oder Neuer im Zenit ihres Könnens stünden und sich einstige Talente wie Reus oder Götze kontinuierlich weiterentwickelt hätten. Doch inzwischen wachsen die Zweifel, trotz des deutlichen 6:1-Testspielsiegs gegen Armenien.

Der klare Erfolg gegen den Außenseiter brachte keinen Rückenwind, im Gegenteil – nun fällt auch noch Reus aus, der sich in Topform befand. Zuvor hatten sich schon Spieler wie Gündogan oder die Bender-Zwillinge abgemeldet, andere wichtige Leistungsträger (Neuer, Khedira) sind nach Verletzungen noch gehandicapt oder ohne viel Spielpraxis. Zudem muten die Personalentscheidungen des Bundestrainers Joachim Löw riskant an – er hat trotz der bekannten Probleme auf der linken Seite Linksverteidiger Schmelzer ausgemustert und mit dem 36-jährigen „Oldie“ Klose nur einen echten Stürmer berufen.

Die Turbulenzen in der Vorbereitung haben Unruhe gebracht, und mit Portugal wartet als erster Gegner ein weitaus größeres Kaliber als etwa 2006 mit Costa Rica (4:2) oder gar 2002, als die Deutschen Saudi-Arabien 8:0 wegfegten. Eine Niederlage gegen die Portugiesen könnte Löw und Co. rasch in Zugzwang bringen. Büßt man dann noch Punkte gegen die nicht ungefährlichen Außenseiter Ghana oder USA ein, ist die WM für Deutschland vielleicht viel schneller vorbei, als viele Experten meinen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „SPD und CSU: Ist die Kooperation gut für die Stadt?“ Teilgenommen haben 336 Leser. Mit Ja antworteten 53,6 Prozent, mit Nein 46,4 Prozent.

Würden Sie auch fünf Jahre alte Nudeln essen?

Wer seine Lebensmittelbestände nur alle heilige Zeit mal sichtet und nicht in die Kategorie perfekte Hausfrau/perfekter Hausmann gehört, der zieht in solchen Augenblicken längst vergessene Dinge ans Licht: uralte Vanillezuckerpäckchen, Dosen mit Bohnen, Mehlpakte, Nudeln, Reis. Was nicht irgendwann übel richt, fällt eben auch nicht auf. Aber: Die große Frage lautet nun, können wir das noch essen oder nicht?

Vorratskammern sind wie schwarze Löcher. Manches verschwindet einfach, bleibt unentdeckt jahrelang, bis ein Anfall von Ordnungsliebe Verschollenes wieder zum Vorschein bringt.

Im Schnitt schmeißt jeder Deutsche 100 Kilogramm Lebensmittel in den Müll. Sicherlich, schimmliges Brot oder überlagertes Geflügel oder Fleisch ist in jedem Fall ungenießbar und gehört in die Tonne. Wer solche Verluste vermeiden will, der muss genau überlegen, wann er wie viel braucht. Im Alltag gehen solche Planungen aber leider viel zu häufig unter.

Da wird dieses oder jenes eingekauft, weil es gerade so schön verlockend aussieht, doch dann bleibt gar keine Zeit, es zu verarbeiten. Und dann ist ja auf den Packungen auch noch das Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt. Das will Landwirtschaftsminister Christian Schmidt EU-weit abschaffen – zumindest für solche Sachen wie Kaffee, Nudeln oder Reis.

Denn giftig werden die ganz sicher nicht, wenn sie auch schon ein paar Jahre lang herumgelegen haben. Wer misstrauisch ist, kann in solchen Fällen getrost seinem Geschmackssinn vertrauen. Wir wollen von Ihnen in unserer Leserfrage daher diesmal wissen: „Würden Sie auch fünf Jahre alte Nudeln essen?“

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Beratungsklau: ein Kavaliersdelikt?“ Teilgenommen haben 197 Leser. Mit Ja antworteten 29,4 Prozent, mit Nein 70,6 Prozent.

Beratungsklau: ein Kavaliersdelikt?

Immer mehr Leute lassen sich zwar von Verkäufern im Geschäft beraten, kaufen die Ware dann aber im Internet.

Es hat das Zeug zum Unwort des Jahres, das Wort “Beratungsklau”. Doch dahinter steckt ein Problem, das Einzelhändlern zunehmend zu schaffen macht: Der Kunde informiert sich in einem Geschäft, kauft das gewünschte Produkt dann aber im Online-Shop.

In diesem Jahr wird der Internethandel erstmals einen Anteil von über zehn Prozent erreichen – die Konkurrenz macht vor allem den kleinen Läden vor Ort das (Über-)Leben schwer, klagte jüngst auch der Bezirk Mittelfranken des Handelsverbands. Die Folge: Der klassische Einzelhandel verschwindet mehr und mehr aus dem Stadtbild.

Einen Vorschub in diese Richtung leistet auch der Beratungsklau, kritisiert der Handelsverband. Denn statt stationäre Geschäfte zu stärken, werden ihre Vorzüge wie persönliche Beratungsgespräche zwar gerne angenommen, der verdiente Lohn fließt in andere Kanäle. Die Umsätze gehen zurück, Miet- und Personalkosten bleiben.

Gleichzeitig lässt sich das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen, die Möglichkeiten des Kunden haben sich dank Internet und mobilen Endgeräten vervielfacht, und auf dem Markt wird nur überleben, wer beide Verkaufsebenen – die virtuelle und die stationäre – beherrscht und miteinander kombiniert. Denn auch umgekehrt funktioniert das Prinzip: Der Kunde informiert sich vorab im Internet, kauft die Ware dann aber im Laden, um zum Beispiel im Fall von Problemen einen Ansprechpartner vor Ort zu haben. Was denken Sie: Ist der Beratungsklau eine legitime Informationsquelle für aufgeklärte Kunden und insofern höchstens als Kavaliersdelikt zu bewerten? Oder handelt es sich um nicht zu tolerierenden geistigen Diebstahl? Wir wollen von Ihnen in unserer Leserfrage daher diesmal wissen: „Beratungsklau: ein Kavaliersdelikt?“

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Schafft der Club den schnellen Wiederaufstieg?“ Teilgenommen haben 368 Leser. Mit Ja antworteten 42,1 Prozent, mit Nein 57,9 Prozent.

Schafft der Club den schnellen Wiederaufstieg?

Der Club ist zurück – dort, wo er nicht sein will. Wieder einmal ist er in die Zweite Liga gestolpert und hat seinem Ruf als “Fahrstuhlmannschaft” alle Ehre gemacht. Zum achten Mal seit dem ersten Abstieg im Jahr 1968 muss er jetzt hart um die Rückkehr ins Oberhaus kämpfen.

Damit ist der FC Nürnberg Rekordhalter im Absteigen noch vor Arminia Bielefeld. Stolz kann der Verein trotzdem sein: Auf seine treuen, unerschütterlichen Fans, die im Tal der Tränen tapfer zu ihm halten und bei allem Frust immer noch an ihre Mannschaft glauben. Eine Reihe von ClubAnhängern ist der Ansicht, dass es mit dem FCN schon bald wieder aufwärts gehen wird und der schnelle Aufstieg nach dem Abstieg gelingt. In der Tat hat der Club auch das schon geschafft: Eben mal runter und gleich mal wieder rauf. Ob das aber diesmal auch der Fall sein wird?

Die Mannschaft hat eine blamable Saison hinter sich, nach der Entlassung von Trainer Verbeek ist viel Aufregung entstanden. Nun gilt es, wieder Ruhe in den Verein zu bringen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Finden Sie den Tiergarten noch attraktiv?“ Teilgenommen haben 566 Leser. Mit Ja antworteten 55,1 Prozent, mit Nein 44,9 Prozent.