Zu viel Trubel um den Franken-Tatort?

Franken-tatort2000 Bewerbungen sind eingegangen. Für einen Tatort ganz schön viel. Pressekonferenz – die Journalisten drängen sich. Für einen Tatort ganz schön voll. Aber es ist auch nicht irgendein Tatort, es handelt sich schließlich um den FrankenTatort. Eine ganze Region feiert sich selbst.

Auch die Lokal-Presse überschlägt sich mit der Berichterstattung. Bekanntgabe des Titels, Umbenennung der Charaktere, selbst über das Mittagsessen am Set wurde berichtet. Jede noch so kleine Kleinigkeit wird bis ins kleinste Detail veröffentlicht.

Die Schauspieler allesamt sind von so viel Begeisterung überrascht. „Alle 50 Meter werde ich in der Innenstadt angesprochen“ erzählt Hauptprotagonist Fabian Hinrichs. „Als ich dann mit meiner Frau essen war, bohrte eine Dame ihren Finger in ihren Rücken und fragte: ,Is des der Kommissar?‘“, fügt er hinzu.

Produzentin Kerstin Hager erklärt: „So einen Andrang habe ich bei einer Filmproduktion noch nie erlebt.“ An Popularität fehlt es dem Film also nicht. Selbst der Nürnberger Bürgermeister lud am Freitag zum Plausch. „So etwas passiert uns in München schon lange nicht mehr“, erzählt Hager.

Ob der Film die hohen Erwartungen erfüllen wird, werden die Zuschauer erst nach der Ausstrahlung im kommenden Jahr sagen können. Besonders aber wird sich erst dann zeigen ob es das viele Interesse wert war und der Himmel, der laut Titel ja ein Platz auf Erden ist, wirklich wolkenlos strahlt. Oder ob das Ganze zu einer matschigen Schlammpfütze wird.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Flüchtlingszelte: Sind sie menschenunwürdig?“ Teilgenommen haben 524 Leser. Mit Ja antworteten 27,5 Prozent, mit Nein 72,5 Prozent.

Flüchtlingszelte: Sind sie menschenunwürdig?

Die nicht selten traumatisierten Menschen, die vor Bürgerkrieg und Verfolgung geflohen sind, leben in Stockbetten und müssen auf mobile Toilettenhäuschen gehen, es bleibt ihnen keine Privatsphäre. Zudem fehlt es Gesundheitsamtschef Fred-Jürgen Beier zufolge an notwendiger Ausstattung – Beier kritisierte die Regierung scharf für diese Form der Unterbringung und konnte nicht nachvollziehen, wieso die Regierung so lange brauchte, um eine Sozialbetreuung für die Menschen zu arrangieren.

Es ist auch in der Tat kaum nachzuvollziehen, warum ein Land wie Deutschland, das sich so für seine perfekte Logistik und Organisation rühmt, diesen Menschen keinen besseren Empfang bereiten kann. Zumal es angesichts der krisenhaften Entwicklungen in der Welt wohl vorauszusehen war, dass die Zahl der Asylbewerber in die Höhe schnellen würde.

Auf der anderen Seite ist ein Platz im Zelt immer noch besser als einer im Kerker eines diktatorischen Regimes. Das mag zynisch klingen, aber die Würde dieser Menschen, die nun an der Deutschherrn- und der Frankenstraße leben, wurde vermutlich in deren Heimatländern noch weit mehr mit Füßen getreten. Zudem müssen sie nach Auskunft der Regierung auch nur kurze Zeit, nämlich zwei bis vier Tage, im Zeltlager bleiben, dann bekommen sie eine andere Unterkunft.

Zudem fehlt es an Alternativen – auch das städtische Sozialamt hatte bereits befürchtet, auf Zeltstädte für Asylbewerber zurückgreifen zu müssen, legte diese Pläne aber angesichts sinkender Temperaturen zu den Akten. Die Regierung will an den Zeltlagern zunächst festhalten.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Haben Sie Angst vor Ebola?“ Teilgenommen haben 277 Leser. Mit Ja antworteten 51,3 Prozent, mit Nein 48,7 Prozent.

Herrscht zu viel Trubel auf dem Hauptmarkt?

HauptmarktWer heuer in den Sommerferien auf eine längere Urlaubsreise verzichtet und lieber zu Hause bleibt, muss sich nicht langweilen: Die Stadt hält in diesen Tagen so manche Abwechslung bereit. Kaum sind die letzten Fuhren Sand vom Beachvolleyball-Turnier auf dem Hauptmarkt zusammengekehrt, stehen schon die Mountainbiker in den Startlöchern.

Ab kommendem Samstag werden zwischen Frauenkirche und Schönem Brunnen die spektakulären Hindernisse für den „District Ride“ aufgestellt. Bei vielen Nürnbergern, Touristen und Tagesausflüglern aus der näheren und weiteren Umgebung kommen die verschiedenen Veranstaltungen, die sich derzeit auf dem Hauptmarkt die Klinke in die Hand geben, gut an. Die Besucher des Beachvolleyball-Turniers schwärmten von der tollen Stimmung und dem einzigartigen Flair in „Nürnbergs guter Stube“, die Veranstalter denken schon laut über eine Wiederholung des sandigen Spektakels im nächsten Jahr nach. Auch der „District Ride“ ist heuer schon zum vierten Mal zu Gast in der Innenstadt.

Doch die Belagerung des Hauptmarkts durch Sponsoren und Sportereignisse gefällt nicht jedem. Der Wochenmarkt muss wegen dieser Events 132 Tage im Jahr in die Königstraße ausquartiert werden.

Mancher Händler klagt über Umsatzeinbußen, einige Kunden haben Mühe, ihre Lieblingsstände wiederzufinden, weil die Händler – anders als auf dem Hauptmarkt – in der Königstraße keinen festen Platz haben. Wieder andere klagen über die Kosten und den Lärm dieser Veranstaltungen. Wir wollen von Ihnen in unserer Leserfrage daher diesmal wissen: „Herrscht zu viel Trubel auf dem Hauptmarkt?“ 

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sollen Biergärten bis Mitternacht öffnen dürfen?“ Teilgenommen haben 506 Leser. Mit Ja antworteten 53 Prozent, mit Nein 47 Prozent.

Sollen Biergärten bis Mitternacht öffnen dürfen?

biergartenBislang müssen die meisten Biergärten in der Innenstadt spätestens um 23 Uhr schließen. Gerade im Hochsommer, wenn es auch spätabends noch angenehm warm ist, kommt es bei einigen Gästen nicht besonders gut an, wenn die Wirte schon um halb elf die letzten Bestellungen aufnehmen. Das findet auch Sebastian Brehm. Der CSU-Fraktionsvorsitzende will nun bei einem Probelauf im kommenden Jahr an den Wochenenden längere Öffnungszeiten testen.

Damit folgt er dem Beispiel der Landeshauptstadt. Dort wurden bislang gute Erfahrungen mit längeren Öffnungszeiten der Biergärten gemacht. „Seitens der Anwohner gab es nahezu keine Beschwerden“, so Brehm, der sich sicher ist, dass es in der Stadt einen breiten Konsens für seinen Vorschlag gibt. Ein entsprechender Antrag soll im Herbst im Stadtrat diskutiert werden.

Beim Bürgerverein Altstadt stößt Brehm mit seinem Vorschlag jedoch auf Unverständnis. In einer Mitteilung sprechen die Anwohner gar von einer „Gastrofizierung“ der Innenstadt, bei der die Rechte der Anwohner keine Rolle mehr spielten. Wir wollen von Ihnen in unserer Leserfrage diesmal wissen: „Sollen Biergärten bis Mitternacht öffnen dürfen?“

Geben Sie Ihr Votum bitte auf NZ.de auf der rechten Seite ab. Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sollen Fußballklubs die Polizeieinsätze bezahlen?“ Teilgenommen haben 539 Leser. Mit Ja antworteten 86,1 Prozent, mit Nein 13,9 Prozent.

Sollen Fußballklubs die Polizeieinsätze bezahlen?

NRW - Polizei bei FußballspielenIm Dezember, nach dem Nordderby Werder Bremen gegen Hannover 96, wird die Deutsche Fußball-Liga vermutlich eine Rechnung vom Bundesland Bremen erhalten. Die rot-grüne Landesregierung der klammen Hansestadt sieht es nicht mehr ein, die teuren Polizeieinsätze selbst zu stemmen.

Im Dezember, nach dem Nordderby Werder Bremen gegen Hannover 96, wird die Deutsche Fußball-Liga (DFL) vermutlich eine Rechnung vom Bundesland Bremen erhalten. Die rot-grüne Landesregierung der klammen Hansestadt sieht es nicht mehr ein, die teuren Polizeieinsätze für solche sogenannten Hochsicherheitsspiele selbst zu stemmen.

Die DFL müsste diese Rechnungen wohl auf die Vereine umlegen – jedoch ist nicht davon auszugehen, dass sie sich häufen werden, da Bremen sich auf juristisch dünnem Eis bewegt. Die Gewährung der öffentlichen Sicherheit im Rahmen von Fußballspielen sei Aufgabe des Staates, und zwar unabhängig von der Kassenlage, meinen Experten, deswegen steht Bremen derzeit mit seinem Vorstoß alleine da.

Wenn Anhänger des Hamburger SV auf dem Marienplatz in München randalierten, könne man nicht den FC Bayern dafür verantwortlich machen, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Der Freistaat Bayern wird daher beim heutigen ebenfalls als Hochsicherheitsspiel eingestuften Derby zwischen Greuther Fürth und dem Club selbst für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen.

Kritiker meinen jedoch, dass es nicht einzusehen ist, warum die öffentliche Hand (und damit die Bürger mit ihren Steuergeldern) dafür aufkommen soll, dass das Milliardengeschäft Fußball störungsfrei ablaufen kann.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Handyverbot an Schulen aufheben?“ Teilgenommen haben 363 Leser. Mit Ja antworteten 15,2 Prozent, mit Nein 84,8 Prozent.

Soll das Handyverbot an Schulen aufgehoben werden?

458037955-handy-dpa-fUlMKlDSzFdTC00NefSo etwas sollte nicht wieder geschehen. Doch wer ein Verbot verhängt, muss auch kontrollieren, ob es eingehalten wird. Das ist nicht immer leicht. Wie sollen Lehrer lückenlos überwachen, ob alle ihre Schüler auch wirklich ihr Handy ausgeschaltet haben?

Nürnbergs Schulbürgermeister Klemens Gsell sieht die Gefahren der Handy-Nutzung durchaus auch. Er plädiert dennoch für eine Aufhebung des Verbots. Weil es nicht mehr zeitgemäß sei und weil es sinnvoller wäre, den Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit den Geräten beizubringen. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle ist in dieser Hinsicht derzeit noch sehr zögerlich. Die Lage, sagte er kürzlich im NZ-Interview, müsse erst sehr gründlich analysiert werden.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Soll Russland die Fußball-WM entzogen werden?“ Teilgenommen haben 231 Leser. Mit Ja antworteten 52,4 Prozent, mit Nein 47,6 Prozent.

Soll Russland die WM entzogen werden?

Brasilien

Für “unvorstellbar” hält Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) eine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland – zumindest dann, wenn Präsident Putin sich nicht an der Aufklärung darüber beteiligt, wie es zum mutmaßlichen Abschuss des Passagierflugzeugs in der Ostukraine kommen konnte.

298 Menschen starben bei dem Absturz der Maschine, 193 Opfer stammten aus den Niederlanden. Doch unabhängig von diesem tragischen aktuellen Vorgang: Die Russen stehen auch in Verdacht, den Bürgerkrieg in der Ostukraine mit Personal, Waffen und Geld zu schüren. Es ist richtig, dass bis zur nächsten WM noch vier Jahre ins Land gehen – andererseits müsste über einen möglichen Ersatz-Ausrichter wegen der nötigen infrastrukturellen Maßnahmen weit im Vorfeld entschieden werden.

Michael Fuchs, Fraktionsvize der CDU im Bundestag, sagte, dass eine Neuvergabe der WM als Strafmaßnahme wesentlich wirkungsgvoller sei, als die Verhängung harter Wirtschaftssanktionen. 1992 wurde Jugoslawien wegen des dortigen Kriegs von der Europameisterschaft ausgeschlossen. Freilich waren die Jugoslawen nur Teilnehmer, als Gastgeber lud damals Schweden die besten Mannschaften des Kontinents ein.

Für die Grünen-Politikerin Marieluise Beck ist Putin „kein würdiger Gastgeber“. Allerdings steht bei großen Sportveranstaltungen die politische Integrität des Gastgeberlandes oft hintan – insofern werfen Kritiker Beuth, Fuchs und Co. auch Populismus vor. Zudem drängt sich der Verdacht auf, dass so mancher nicht ganz uneigennützig argumentiert und Deutschland als Ersatz-Ausrichter in Stellung bringen will.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Soll die Stadt das Tierheim stärker unterstützen?“ Teilgenommen haben 420 Leser. Mit Ja antworteten 57,9 Prozent, mit Nein 42,1 Prozent.

Soll die Stadt das Tierheim mehr unterstützen?

Welpen im Tierheim Nürnberg.

Welpen im Tierheim Nürnberg.

Das Tierheim schlägt Alarm: Die Versorgung der Welpentransporte sprengt seinen finanziellen Rahmen. In den vergangenen zwei Jahren wurden Dutzende junger Tiere aufgenommen, die in Autos eingepfercht, viel zu jung und ohne ausreichende Impfung von der Polizei entdeckt wurden.

Diese Welpen benötigen teure Medikamente, sie belegen Platz und binden Personal. Das kostet. Und das Heim kann seinem eigentlichen Auftrag, nämlich abgegebene Tiere aufzunehmen, kaum noch nachkommen.

Deshalb verlangt der Tierschutzverein, der Betreiber des Heims an der Stadenstraße, nun mehr Geld von der Stadt. Denn bei den Tieren aus den Welpentransporten sowie bei beschlagnahmten Tieren aus Wohnungsräumungen handelt es sich um sogenannte Fundtiere. Die Versorgung solcher Fundtiere ist eine kommunale Aufgabe.

Vor rund zwei Jahrzehnten haben Stadt und Tierschutzverein beschlossen, dass der Verein diese Aufgabe übernimmt, gegen einen jährlichen Betrag von 100.000 Euro. Das aber ist viel zu wenig, so das Tierheim: Allein die Kosten für die Versorgung der Fundtiere würden sich auf 640.000 Euro im Jahr belaufen. Weil auch immer weniger Spenden und Erbschaften das Konto entlasten, müsse die Stadt ihren jährlichen Beitrag kräftig aufstocken.

Andererseits hat Nürnberg noch andere Aufgaben zu stemmen. Da warten zum Beispiel marode Brücken auf ihre Sanierung, die Kinderbetreuung muss ausgebaut werden. Auch muss man sich fragen, warum andere Tierheime im Falle der Entdeckung eines illegalen Welpentransports nicht in die Bresche springen. Ja, das Nürnberger Heim hat eine Quarantänestation und eine Notrufnummer, die rund um die Uhr besetzt ist. Dass das dazu führt, dass der Nürnberger Tierschutzverein über Gebühr belastet wird, ist eine fragwürdige Entwicklung.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sind Sie mit den Mautplänen einverstanden?“ Teilgenommen haben 474 Leser. Mit Ja antworteten 58,4 Prozent, mit Nein 41,6 Prozent.

Sind Sie mit den Maut-Plänen einverstanden?

Verkehrsministerium stellt Mautsystem vorSeit Jahren schon wird das Thema immer wieder diskutiert – jetzt gibt es konkrete Pläne. Die Pkw-Maut soll kommen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat am Montag seine Pläne zur Umsetzung des Vorhabens vorgestellt.

So werden künftig Fahrzeughalter aus dem In- und Ausland zur Kasse gebeten, wenn sie mit ihrem Auto auf Deutschlands Straßen fahren möchten – ganz egal, ob es sich dabei um eine Autobahn,oder eine kleine Ortsverbindungsstraße handelt. Dobrindt verspricht, dass durch die Maut keine Mehrbelastung auf deutsche Fahrer zukommen wird – die Kfz-Steuer soll schließlich entsprechend der Mautkosten gesenkt werden. Da jährlich rund 170 Millionen Fahrer in ausländischen Autos nach und durch Deutschland düsen, erhofft sich der Minister pro Legislaturperiode Mehreinnahmen in Höhe von etwa 2,5 Milliarden. Dieses Geld will Dobrindt direkt in das Straßennetz investieren. Allerdings kostet das Abkassieren auch Geld.

Die Pläne gefallen nicht jedem – sogar aus den eigenen Reihen muss sich Dobrindt Kritik anhören. Selbst sein Vorgänger Peter Ramsauer (CSU) nannte das Vorhaben etwa „schwierig“. Vor allem in Grenzregionen werden Sorgen vor negativen Folgen für Pendler und die Wirtschaft laut. Einige rufen sogar zum Einkaufsboykott in Deutschland auf.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sind Sie für mehr Volksbegehren?“ Teilgenommen haben 299 Leser. Mit Ja antworteten 65,2 Prozent, mit Nein 34,8 Prozent.

Sind Sie für mehr Volksbegehren?

Das Gefühl, von Politikern bevormundet zu werden, wird dadurch gemindert. Auf der anderen Seite baut das repräsentative System darauf auf, dass Bürger in Wahlen ihre Abgeordneten entsenden und diese dann in den politischen Prozessen zu Entscheidungen kommen. Viele Fragen sind derart komplex, dass es vielleicht mehr als sinnvoll ist, wenn die Bürger diese den Polit-Profis überlassen.

Außerdem sind die Abgeordneten auch dafür gewählt – es kann durchaus problematisch sein, wenn die Volksvertreter das Volk nicht vertreten, sondern die Entscheidungsfindung wieder an die Bürger zurück delegieren, damit letztlich auch abwälzen und sich aus der Verantwortung stehlen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Haben Sie Verständnis für den VAG-Streik?“ Teilgenommen haben 547 Leser. Mit Ja antworteten 22,7 Prozent, mit Nein 77,3 Prozent.