Kulturhauptstadt: Soll sich Nürnberg bewerben?

30887515102019/2020 wird entschieden, welche deutsche Stadt 2025 den Titel Kulturhauptstadt Europas erhält. Wenn Nürnberg zusammen mit der Metropolregion antritt, dann müsste möglichst schnell Klarheit geschaffen werden, mit welchem Konzept die Bewerbung Erfolg haben soll.

Eine Einigung müsste auch über die Inhalte erzielt werden, für was die Region steht. Die Zeit drängt etwas, denn die Struktur der Metropolregion Nürnberg ist komplex und die Abstimmungsprozesse sind daher schwierig.

Bevor es losgeht, muss natürlich gut abgewogen werden, ob sich der Aufwand rentiert, denn diese Bewerbung kostet Geld. Nürnberg und seine Mitstreiter in der Region haben viel zu bieten, doch es geht nicht nur darum, einen bunten Strauß an Veranstaltungen 2025 zu bieten, sondern darum, Kultur als Kraft darzustellen, die integriert, die Städte und Gesellschaften voranbringt und die ein Hebel ist, Zukunft zu gestalten. In der Vergangenheit haben Städte wie das schottische Glasgow oder Graz in der Steiermark den Titel Kulturhauptstadt dazu genutzt, ihr verstaubtes Image zu verbessern und nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen. Die jeweilige Stadtentwicklung wurde positiv beeinflusst. Anderen Städten hat der Titel nur Geld gekostet und wenig gebracht.

Wir wollen von Ihnen daher diesmal wissen: „Soll sich Nürnberg als Kulturhauptstadt bewerben?“ Geben Sie Ihr Votum hier ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „VAG-Tarifreform: Blicken Sie jetzt durch?“ Teilgenommen haben 292 Leser. Mit Ja antworteten 13,4 Prozent, mit Nein 86,6 Prozent.

VAG-Tarifreform: Blicken Sie jetzt durch?

Mit der jüngsten Tariferhöhung bei der VAG sollte auch der unübersichtliche Tarifdschungel etwas gelichtet werden, damit der Ticketkauf am Automaten leichter wird. Der Wechsel von der Fünfer-Streifenkarte zum Vierer-Ticket bietet im Alltag tatsächlich eine Erleichterung.

Die neuen Karten lassen sich gut falten und in kleinen Geldbeuteln besser verstauen. Auch kann man die Vierer-Karte teilen, was vorher nicht möglich war. Durch das größere Format ist der Aufdruck außerdem leichter lesbar.

Während die neuen Kartenformate tatsächlich etwas praktischer bei der Handhabung sind, war der Selbstversuch am Automaten nicht von Erfolg gekrönt. Nach wie vor ist das Verfahren unübersichtlich und es bleibt dem Zufall überlassen, ob der Automat das Geld nimmt oder nicht. Münzen oder Papiergeld sind davon gleichermaßen betroffen.

Und der Tarifdschungel? Für Menschen, die nur ab und zu mit der VAG fahren und keine Lust oder Zeit haben, sich erst einmal länger durch die Tarifbestimmungen zu quälen, ist es noch immer zeitraubend, zu bestimmen, welche Karte man benötigt. Dabei will man den Verantwortlichen gar nicht das Bestreben absprechen, es einfacher zu machen. In der Realität ist es aber nicht einfach, wenn man das System mit Paris oder München vergleicht. Nur ein Beispiel: Der Touch-Screene-Bildschirm ist zwar ausreichend groß, doch die einzelnen Wahlmöglichkeiten liegen zu eng beieinander, so dass man leicht die falsche Karte herauslässt. Das Ziel der VAG ist leider noch immer nicht, das System für die Nutzer einfacher zu machen, sondern einen möglichst differenzierten und damit gerechten Preis zu verlangen. Differenzierung bedeutet aber stets Unübersichtlichkeit. Gut, alles geht nicht.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Haben Sie Angst vor Terroranschlägen?“ Teilgenommen haben 227 Leser. Mit Ja antworteten 66,5 Prozent, mit Nein 33,5 Prozent.

Haben Sie Angst vor Terroranschlägen?

Im bequemen Sessel von entsetzlichen Anschlägen viele Tausend Kilometer entfernt zu lesen – das ist das eine. Hier macht sich auch sogleich Goethes Aphorismus björnzum Thema Krieg breit: „Nichts Besseres weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten, weit, in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen.“ Nun rückt uns das jüngste Massaker auf die Pelle: Von Nürnberg nach Paris sind es nur 758 Straßenkilometer; darüber zu lesen – das ist das andere.

Erneut beschleicht einen das mulmige Gefühl, dass es mit der bequemen „aus-der-Sessel-Betrachtungsweise“ womöglich früher oder später vorbei sein könnte. Dabei wird allerdings gerne verdrängt, dass es in Deutschland bereits zahlreiche Anschlagsversuche gegeben hat. Die konnten teilweise in letzter Minute verhindert werden.

Die Angst einflößende Frage, ob sich ein grausamer Terrorakt wie der in Paris auch in Berlin, Bochum, München oder Nürnberg ereignen könnte, ist mit einem klaren Ja zu beantworten. Ebenso klar ist aber auch das „könnte“ zu betonen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat vor einem geplanten Terroranschlag in Deutschland gewarnt. Es bestehe „Grund zur Sorge, aber nicht zur Hysterie“.

Natürlich ist Deutschland Mitglied einer Kerngruppe von zehn Ländern, die sich derzeit unter Federführung der USA zum gemeinsamen Kampf gegen den IS engagieren. Und natürlich steigt die Gefahr derartiger Anschläge mit der steigenden Zahl rückkehrender deutscher IS-Kämpfer. Sie kommen zurück als ausgebildete Terrorkämpfer mit heimischen Pässen.

Nun ist Angst aber ein schlechter Lebensbegleiter. Und dass das Leben „lebensgefährlich ist“, dokumentiert sich in allen möglichen Meldungen über Unglücke. Letztlich wäre es beispielsweise für die Menschen in hoch gefährdeten Erdbebengebieten ein Lebensunglück, stets Angst vor dieser latenten Gefahr zu haben. Was für ein verschwendetes Leben, wenn sie kurz vor ihrem natürlichen Tod feststellen müssten, jahrzehntelang Angst vor etwas gehabt zu haben, was dann gar nicht eingetreten ist.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Zerstörung Nürnbergs: Braucht die Stadt eine Gedenkstätte?“ Teilgenommen haben 358 Leser. Mit Ja antworteten 56,7 Prozent, mit Nein 43,3 Prozent.

Bombennacht in Nürnberg: Braucht die Stadt eine Gedenkstätte?

2873419048Gerade jetzt, 70 Jahre nach dem verheerenden Luftangriff auf Nürnberg vom 2. Januar 1945, bekommt ein alter Vorschlag eine neue Aktualität: Braucht Nürnberg ein eigenes Museum oder zumindest eine zentrale Gedenkstätte, in der Bombenkrieg und Wiederaufbau thematisiert werden?

Sieht man den Zulauf, den die Altstadtfreunde mit ihren Sonderführungen zum 2. Januar hatten, dann scheint das Interesse der Bürger an diesem Thema immens zu sein. Viele Menschen möchten, dass an die Opfer der Bombennächte und an die Wiederaufbauleistung der Überlebenden an einem festen Ort erinnert wird. Andererseits beschäftigt sich das Stadtmuseum Fembohaus schon sehr mit dem Wiederaufbau, insofern ist es fraglich, ob wirklich noch eine weitere Gedenkstätte nötig ist. Zumal auch die Gefahr des Beifalls von der falschen Seite groß ist und es sein könnte, dass Rechtsextreme einen solchen Ort für ihre Zwecke instrumentalisieren.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Sitzungssaal 600: Soll er zurückgebaut werden?“ Teilgenommen haben 206 Leser. Mit Ja antworteten 38,3 Prozent, mit Nein 61,7 Prozent.

Sitzungssaal 600: Soll er zurückgebaut werden?

3267065700Im Sitzungssaal 600 im Justizgebäude an der Fürther Straße finden derzeit die Schwurgerichtsprozesse statt. 2017, wenn das neue Justizgebäude fertiggestellt ist, soll der altehrwürdige Saal Teil des “Memoriums Nürnberger Prozesse” werden. Doch dafür sind weitreichende Umbauarbeiten nötig.

Im “Memorium” werden Entstehung und Verlauf der Nürnberger Prozesse gegen die Spitzen des nationalsozialistischen Systems und der Wehrmacht, die von den Alliierten gefangengenommen werden konnten, ausgestellt. Die sogenannten Kriegsverbrecherprozesse, die im eigens dafür umgebauten Sitzungssaal stattfanden, sollten aber nicht nur eine juristische Abrechnung mit persönlich Verantwortlichen von Terrormaßnahmen und Menschenrechtsverletzungen sein. Die Absicht war, dem Völkerstrafrecht zum Durchbruch zu verhelfen. Auch die Wirkung und die Folgen der Nürnberger Prozesse werden gezeigt.

Finanzminister Markus Söder hat jetzt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, welche Möglichkeiten der Sitzungssaal 600 bietet, wenn er museal genutzt wird. Das Problem dabei ist, der Sitzungssaal, der 1945 für die Kriegsverbrecherprozesse umgebaut wurde, erhielt in den sechziger Jahren noch einmal erhebliche Änderungen. Die Umbaupläne für die Kriegsverbrecherprozesse sind offenbar verlorengegangen. Von der „Wiege des Völkerstrafrechts“ gibt es nur Fotos. Die Authentizität des historischen Orts ist weg und lässt sich nur noch erahnen. Auf der anderen Seite muss man natürlich den historischen Ort in das „Memorium“ einbinden: Ein weiterer Umbau wird wohl in jedem Fall anstehen.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Steht der Club am Saisonende vor Fürth?“ Teilgenommen haben 119 Leser. Mit Ja antworteten 64,7 Prozent, mit Nein 35,3 Prozent.

Steht der Club am Saisonende vor Fürth?

fcn15 Spieltage lang, nämlich vom 2. bis zum 16. Spieltag, mussten die Club-Fans in doppelter Hinsicht leiden: Zum einen lief es in dieser Vorrunde überhaupt nicht rund für den ruhmreichen 1. FC Nürnberg und – viel schlimmer noch – zum anderen stand er in der Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga in diesem Zeitraum auch noch stets hinter der SpVgg Greuther Fürth.

Und das findet die Nürnberger Anhängerschaft überhaupt nicht lustig. Pünktlich zum Hinrundenschluss, mit dem 2:1-Sieg in Aalen, konnte der FCN den fränkischen Erzrivalen dann aber wieder überflügeln. Nach dem Derby hat der Club nun vier Punkte Vorsprung vor den Fürthern. Doch das kann sich natürlich rasch wieder ändern – zumal, wenn der Club im neuen Jahr ähnlich unkonstant agiert wie in der Vorrunde.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: Bedauern Sie das Ende von ,Wetten, dass . . .?!‘“ Teilgenommen haben 367 Leser. Mit Ja antworteten 23,4 Prozent, mit Nein 76,6 Prozent.

Bedauern Sie das Ende von “Wetten, dass . .?”

LanzIn Nürnberg wurde am Samstag ein Show-Dinosaurier zu Grabe getragen: “Wetten, dass . . ?” soll nie wieder erstaunliche Wetten, Hollywoodstars und Livemusik präsentieren, so hatten es die Verantwortlichen nach fast 34 Jahren entschieden. Zu mies waren die Quoten, zu sehr stand Moderator Markus Lanz in der Kritik.

Dabei schaffte die Show einst das, wonach sich viele immer noch sehnen: Unterhaltung, die die ganze Familie vor dem Fernseher vereint. Viele Besucher, die in Nürnberg beim Finale von „Wetten, dass . . ?“ dabei waren, erinnerten sich genau daran, wie es damals war. Wie sie als Kinder das erste Mal lange aufbleiben durften, um gemeinsam mit den Eltern den Kandidaten die Daumen zu drücken. Wie man am Montag die Sendung vom Samstag diskutierte: „Hast du das gesehen?!“

Das Format sei ein „Lagerfeuer“ gewesen, an dem sich die Nation und die Familie versammelt hätten, sagte Moderator Günther Jauch wehmütig. Dieses Lagerfeuer ist nun aus, ein Ersatz nicht in Sicht.

Kritiker hatte die Sendung immer gehabt. Doch dann kam das Desinteresse von immer mehr Zuschauern dazu. Die sinkenden Quoten zeigten, dass das Konzept von „Wetten, dass . . ?“ nicht mehr stimmig war. Aber: Muss eine Show, die ja nach wie vor vielen Millionen Menschen gefällt, denn tatsächlich abgesetzt werden?

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Im Advent: Zu viele Buden in der Innenstadt?“ Teilgenommen haben 294 Leser. Mit Ja antworteten 58,5 Prozent, mit Nein 41,5 Prozent.

Hier finden Sie unseren Live-Ticker zum Nachlesen.

Im Advent: Zu viele Buden in der Innenstadt?

Innenstadt NürnbergDer Nürnberger Christkindlesmarkt ist weltberühmt, doch so mancher Tourist glaubt vermutlich, dass er sich auf die gesamte Innenstadt erstreckt. Ursache dafür sind die zahlreichen Buden, die sich während der Vorweihnachtszeit in der Fußgängerzone finden lassen.

Das hat natürlich auch Vorteile: An den Ständen in der König- oder Karolinenstraße lässt es sich etwas entspannter als im Trubel auf dem Hauptmarkt Glühwein schlürfen oder Drei im Weckla verputzen.

Dafür aber ist es um die Geschmackssicherheit der Stand-Betreiber nicht immer zum Besten bestellt: So wirken manche Buden wie riesige goldglänzende Geschenkpakete, während andere versuchen, mit pseudo-altfränkischer Fachwerkromantik zu punkten. Neben den reinen Verkaufsständen haben sich mittlerweile auch überdachte Imbissbuden etabliert.

Manchmal fragt man sich deshalb, ob es ein genussfreudiger Nürnberg-Besucher angesichts dieser Konkurrenz überhaupt noch bis zum „Städtlein aus Holz und Tuch“ schafft, wo sowohl die Gestaltung der Buden als auch das vorweihnachtliche Angebot nach etwas strengeren Kriterien gemessen werden.

Als nicht gerade sehr ansehnliche „Essmeile“ hatte die Nürnberger SPD heuer schon im Juni den Weg zum Christkindlesmarkt kritisiert und nach höheren Qualitätsstandards verlangt. Ein Arbeitsteam des Wirtschaftsreferats kam danach zu dem Ergebnis, dass die Stände durchaus dem Weihnachtsflair in der Innenstadt zugute kommen. Ein zu großer Wildwuchs werde durch die Begrenzung auf maximal 27 Stände auf jeden Fall vermieden.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Braucht der Tiergarten ein Elefantengehege?“ Teilgenommen haben 768 Leser. Mit Ja antworteten 67,4 Prozent, mit Nein 32,6 Prozent.

Braucht der Tiergarten ein Elefantengehege?

Mehr als fünf Jahre ist es her, dass Elefantendame Yvonne im Nürnberger Tiergarten verabschiedet worden ist. Seitdem werden dort keine Elefanten mehr gehalten. Nun denkt der Tiergarten aber immer lauter darüber nach, wieder ein Gehege für Elefanten zu bauen.

 Immer wieder kommen Gedanken auf, wieder ein Gehege für Elefanten im Tiergarten Nürnberg zu bauen.

Immer wieder kommen Gedanken auf, wieder ein Gehege für Elefanten im Tiergarten Nürnberg zu bauen.

In einem Bericht an den Kulturausschuss der Stadt ist jetzt zu lesen, dass der Bau einer Elefantenanlage (Kosten: 50 Millionen Euro) die Eintrittspreise für den Tiergarten erheblich in die Höhe treiben würde. Sechs bis acht Euro mehr würde das Ticket für einen Erwachsenen dann kosten.

Angedacht ist der Bau einer überdachten und klimatisierten Fläche von rund 6500 Quadratmetern. Zusätzlich sollen sich die Elefanten in einer Außenanlage von einer Größe von mindestens zweieinhalb Hektar die Füße vertreten können.

Der Tiergarten spricht sich klar für den Bau einer solchen Anlage aus. „Es ist nur eine Frage der Finanzierung“, ist am Schmausenbuck zu vernehmen.

Dabei rechnet man schon heute damit, dass eine Realisierung des Projekts Tierschutzorganisationen aufbringen würde. „Am größten ist der Protest bei Delfinen“, sagt Tiergartendirektor Dag Encke, „dann kommen große Bären und Elefanten.“ Dem Tiergarten geht es beim Bau einer Elefantenanlage aber nicht darum, durch eine weitere Attraktion mehr Besucher anzulocken. „Wir haben einen klaren Bildungsauftrag“, sagt Encke.

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Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Gefallen Ihnen die Parks in Nürnberg?“ Teilgenommen haben 275 Leser. Mit Ja antworteten 31,6 Prozent, mit Nein 68,4 Prozent.

Gefallen Ihnen die Parks in Nürnberg?

ParkDas Forsa-Institut ist vor allem für seine Umfragen zur Bundestagswahl bekannt. Kürzlich hat das Unternehmen aber ein ganz anderes Fach beackert: Im Auftrag des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau haben die Meinungsforscher Bürger nach ihrer Ansicht über den Zustand der Parks und Grünanlagen in ihrer Stadt befragt.

Die Nürnberger waren besonders kritisch, deshalb landete die Stadt in der Rangliste auf dem letzten Platz. Mit Gestaltung und Pflege seien sie nicht zufrieden, äußerten die 500 für die Studie befragten Bewohner der Frankenmetropole. In Hannover bewerteten 91 Prozent der Bürger die Parks und Grünanlagen in ihrer Stadt positiv, in Nürnberg waren es nur 65.

Doch: Ist das harte Urteil wirklich gerechtfertigt? Natürlich liegt nach einem Partywochenende schon mal Müll auf der Wöhrder Wiese oder auf den Flächen rund um den Dutzendteich herum. Aber in der Regel wird der von Sör zügig weggeräumt.

Und was heißt mangelnde Pflege? Denken wir doch an den Luitpoldhain, an den Stadtpark, an die Pegnitzwiesen im Westen, an kleine Oasen wie den Burggarten. Wer dort spazieren geht, dem bieten sich prächtige Ansichten. Wer mag da von mangelnder Pflege sprechen? Eigentlich doch nicht.

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Vergangene Woche wollten wir wissen: „Brauchen Radler Haltegriffe an Ampeln?“ Teilgenommen haben 496 Leser. Mit Ja antworteten 14,1 Prozent, mit Nein 85,9 Prozent.