Braucht Nürnberg einen Lebkuchenmarkt?

lebkuchen_klein.jpgDas ganze Jahr über stehen Lebkuchenstände auf dem Hauptmarkt. Auch Bäcker schwitzen über Elisen- und Oblatenlebkuchen und ab August zieht der Lebkuchengeruch durch die Stadt rund um die Großbäckereien. Ganz zu schweigen vom Christkindlesmarkt, auf dem vier Wochen lang tonnenweise unser liebstes Weihnachtsgebäck verdrückt wird.

Doch damit nicht genug: Das Nürnberg-spezifische Gebäck soll nun noch einen eigenen Markt bekommen. Auf dem Lorenzer Platz gibt es im Oktober alles rund um den Lebkuchen. Die Zutaten wie Honig und Mandeln, handwerkliche Herstellung der elf Lebküchner in der Stadt mit Schaubäckereien und natürlich Verkaufsbuden mit den runden Weihnachtsleckereien. Während sich viele aufregen, wenn schon ab dem Spätsommer die Weihnachtsdekoration in den Kaufhäusern nervt, darf man sich in den Oktobertagen auf dem Lorenzer Platz schon mental auf die Weihnachtsbäckereien einstellen.

Andererseits ist der Lebkuchen unser Exportschlager Nummer eins. Und da wir in Nürnberg schon dem Spargel und der Bratwurst eigene Tage widmen, ist die Idee, damit die Innenstadt zu beleben, doch ganz schön. Schließlich sollen auch die Kinder noch sehen, dass Lebkuchen nicht nur aus Fabriktüten kommen, sondern liebevoll von Hand geformt und verziert werden. Und da fiel neben einem toskanischen Markt und den französischen Händlern eben die Wahl auf den Lebkuchen, der in Nürnberg immer geht. Aber der eigentlich schon überall in der Stadt das ganze Jahr über verkauft wird. Wir wollen deshalb von Ihnen wissen: Braucht Nürnberg einen Lebkuchenmarkt?

Sie können ihr Votum ab Montag hier abgeben.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Stehen Sie nachts für Olympia auf? Mit Ja antworteten 7,4 Prozent, mit Nein 92,6 Prozent.

3 Kommentare in “Braucht Nürnberg einen Lebkuchenmarkt?

  1. Pingback: Ieech bin füän Debbnmargd « Fonse - Ein Franke haust ab

  2. Schee, Herr Frank! Endli amol aaner, dänni verschdäi. Blaischdiffd, moui soagn, sin obä zu glaa füan eichnen Margd. Un: däi brodudsierd doch asua Groof in Schdäi, un däs ghäärd nimmer zu Nermberch.
    Ieech schlöoach dohä an Debbenmargd fuar. Glei neberm Radhaus. Odä neberm Iesigredid-Schdadion. Wäil doch unsä Glubb asua Debb is un wiä alle dohär Egsberdn im Debbendum sin. Dou kenndmä a boar Debbn ausstellnä un a boar Fachleud aasm Glinigum dazu baggn, die ärdsähln, wie mä voam Debbn zuam oogsähnä Nermberchä werd un welchä Ardsnäimiiddl mä do nähmä mou. Iech glaab, däs wärerd a Erfolch.

  3. Ob Nämberch an Lebkoungmargd brauchd? Wass i nedd. Ober schoudn douds gwies nix! Iiberhabbds – iich sooch, dess iss a glasse Idee. Worumm soll mer nedd des zeign fir woss mer berühmd sinn. Dou gibbds beschdimmd nu mehr woss mer villeichd oobaggn kennd: Wäi wärs z.B. midd däi Blaischdiffd – villeichd fälld aich ja aa wos ei. Schraibs einfach !!!

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