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	<title>Kommentare zu: Stirbt die Kneipenkultur?</title>
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	<description>Nürnberg debattiert</description>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-385</link>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 11:41:59 +0000</pubDate>
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		<description>Die Stimmen, die am Samstag das Ergebnis v&#246;llig auf den Kopf gestellt haben, wurden von uns nicht ber&#252;cksichtigt. Dass dennoch mit 65,2 zu 34,8 Prozent ein vergleichsweise moderates Ja-Ergebnis herauskam, h&#228;ngt mit der parallel dazu durchgef&#252;hrten Telefonumfrage zusammen. Die ergab - f&#252;r sich genommen - n&#228;mlich eine Mehrheit f&#252;r die Anwohner. Von uns werden Internetvoting und Telefonvoting jeweils zusammen gez&#228;hlt. Meistens sind die Unterschiede marginal. Bei dieser Frage war das nicht der Fall. Offenbar rufen Anwohner lieber an, w&#228;hrend Kneipenbesucher eher das Internet benutzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stimmen, die am Samstag das Ergebnis v&#246;llig auf den Kopf gestellt haben, wurden von uns nicht ber&#252;cksichtigt. Dass dennoch mit 65,2 zu 34,8 Prozent ein vergleichsweise moderates Ja-Ergebnis herauskam, h&#228;ngt mit der parallel dazu durchgef&#252;hrten Telefonumfrage zusammen. Die ergab &#8211; f&#252;r sich genommen &#8211; n&#228;mlich eine Mehrheit f&#252;r die Anwohner. Von uns werden Internetvoting und Telefonvoting jeweils zusammen gez&#228;hlt. Meistens sind die Unterschiede marginal. Bei dieser Frage war das nicht der Fall. Offenbar rufen Anwohner lieber an, w&#228;hrend Kneipenbesucher eher das Internet benutzen.</p>
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		<title>Von: Julian Kaufmann</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-384</link>
		<dc:creator>Julian Kaufmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 11:30:24 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben sogar Screenshots der einzelnen St&#228;nde, da ist ganz klar zu sehen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Wo sollen denn in einer einzigen Nacht &#252;ber 800 Gegenstimmen herkommen?

Da hat sich auf jeden Fall jemand ganz sch&#246;n ins Zeug gelegt um dieses bisweilen sehr eindeutige Ergebnis ab zu schw&#228;chen und zu manipulieren.

Frechheit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben sogar Screenshots der einzelnen St&#228;nde, da ist ganz klar zu sehen, dass hier etwas nicht stimmen kann. Wo sollen denn in einer einzigen Nacht &#252;ber 800 Gegenstimmen herkommen?</p>
<p>Da hat sich auf jeden Fall jemand ganz sch&#246;n ins Zeug gelegt um dieses bisweilen sehr eindeutige Ergebnis ab zu schw&#228;chen und zu manipulieren.</p>
<p>Frechheit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter G.</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-383</link>
		<dc:creator>Peter G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 11:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r mich verliert hiermit die NZ ganz deutlich an Glaubw&#252;rdigkeit!
Sehr peinlich!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r mich verliert hiermit die NZ ganz deutlich an Glaubw&#252;rdigkeit!<br />
Sehr peinlich!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stephan Schulz</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-382</link>
		<dc:creator>Stephan Schulz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 11:09:09 +0000</pubDate>
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		<description>Die Auswertung dieser Leserumfrage, wie sie in der heutigen Ausgabe zu sehen ist, kann nie und nimmer seine Richtigkeit besitzen.
Waren es bis zum Samstag Vormittag stets 83-85% der Stimmen f&#252;r die &quot;Ja&quot; gestimmt hatten, wurde das Ergebnis in der Nacht von Samstag auf Sonntag innerhalb von wenigen Stunden mit ca 800 &quot;Nein&quot;-Stimmen verf&#228;lscht und maipuliert, bis ein Verh&#228;ltnis von ~ 45% zu 55% entstand.

Das jetzt Abgedruckte Verh&#228;ltnis von 65,2% zu 34,8% ist wohl in jedem Falle &quot;gesch&#246;nigt&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auswertung dieser Leserumfrage, wie sie in der heutigen Ausgabe zu sehen ist, kann nie und nimmer seine Richtigkeit besitzen.<br />
Waren es bis zum Samstag Vormittag stets 83-85% der Stimmen f&#252;r die &#8220;Ja&#8221; gestimmt hatten, wurde das Ergebnis in der Nacht von Samstag auf Sonntag innerhalb von wenigen Stunden mit ca 800 &#8220;Nein&#8221;-Stimmen verf&#228;lscht und maipuliert, bis ein Verh&#228;ltnis von ~ 45% zu 55% entstand.</p>
<p>Das jetzt Abgedruckte Verh&#228;ltnis von 65,2% zu 34,8% ist wohl in jedem Falle &#8220;gesch&#246;nigt&#8221;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: freeminder</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-381</link>
		<dc:creator>freeminder</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 18:38:33 +0000</pubDate>
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		<description>ich lach mich schlapp....echt

gestern nacht um 01uhr wars noch umgekehrt und dann sowas...
es wird immer peinlicher f&#252;r die anwohner</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich lach mich schlapp&#8230;.echt</p>
<p>gestern nacht um 01uhr wars noch umgekehrt und dann sowas&#8230;<br />
es wird immer peinlicher f&#252;r die anwohner</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dali</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-380</link>
		<dc:creator>dali</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 13:50:28 +0000</pubDate>
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		<description>einfach nur peinlich. Aber alle wissen wie es wirklich ist und ich hoffe ja das die admin leute von der nz das filtern werden. Kommt davon wenn man voting nur mit cookie sicherung macht... Also bitte l&#246;scht die unwahren stimmen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>einfach nur peinlich. Aber alle wissen wie es wirklich ist und ich hoffe ja das die admin leute von der nz das filtern werden. Kommt davon wenn man voting nur mit cookie sicherung macht&#8230; Also bitte l&#246;scht die unwahren stimmen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: McGuyver</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-379</link>
		<dc:creator>McGuyver</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 00:01:03 +0000</pubDate>
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		<description>Gro&#223;artig!
&#220;ber 600 Stimmen gegen die Kneipen innerhalb von wenigen Stunden!
Wenn da mal nicht einer gemogelt hat!
Ts ts ts...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gro&#223;artig!<br />
&#220;ber 600 Stimmen gegen die Kneipen innerhalb von wenigen Stunden!<br />
Wenn da mal nicht einer gemogelt hat!<br />
Ts ts ts&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rettet Nürnbergs Barkultur &#124; The Pimp Blog - über Werbung &#38; Design</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-378</link>
		<dc:creator>Rettet Nürnbergs Barkultur &#124; The Pimp Blog - über Werbung &#38; Design</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 09:31:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Mittlerweile haben wir &#252;ber 1500 Stimmen. Danke! Jetzt hat auch die N&#252;rnberger Zeitung ein Voting gestartet. Bitte gebt auch hier eure Stimme [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-left: 20px; background-color: #BFFFDA; border-left: 10px solid #DDD;">
<p>[...] Mittlerweile haben wir &#252;ber 1500 Stimmen. Danke! Jetzt hat auch die N&#252;rnberger Zeitung ein Voting gestartet. Bitte gebt auch hier eure Stimme [...]</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Angriff auf die Kneipenkultur &#171; News aus Franken</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-376</link>
		<dc:creator>Angriff auf die Kneipenkultur &#171; News aus Franken</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 19:36:10 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Aktion der Bundesregierung, die dem Alkoholismus den Kampf angesagt hat, auf der anderen Seite die Barbesitzer, denen das Ordnungsamt mit Sperrzeitverl&#228;ngerungen den Garaus macht.     Verfasst von frankennews [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding-left: 20px; background-color: #BFFFDA; border-left: 10px solid #DDD;">
<p>[...] Aktion der Bundesregierung, die dem Alkoholismus den Kampf angesagt hat, auf der anderen Seite die Barbesitzer, denen das Ordnungsamt mit Sperrzeitverl&#228;ngerungen den Garaus macht.     Verfasst von frankennews [...]</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: McGuyver</title>
		<link>http://blog.nz-online.de/senf/2008/09/07/stirbt-die-kneipenkultur/comment-page-1/#comment-375</link>
		<dc:creator>McGuyver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 15:00:11 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Hertel,

wenn ich hiermit mal ein wenig Bezug auf Ihre Ausf&#252;hrungen nehmen darf.

Ich gebe Ihnen v&#246;llig recht, dass es Bars und Kneipen gibt, die auf schnelles Geld aus sind. Ebenso ist es richtig, dass es eine Menge Leute und Gruppen gibt, die sich oft daneben benehmen.

Nur ist es nun einmal so, dass man nicht immer alles schwarz/weiss sehen kann.

Genauso, wie es solche schwarzen Schafe unter den Gastronomen und deren Besuchern gibt, so gibt es auch Anwohner, die sich eben nicht nur &#252;ber inakzeptable Missst&#228;nde beschweren, sondern oft einfach aus Prinzip, auch &#252;ber Dinge, die sie gar nicht st&#246;ren.

Die Gastronomen der Innenstadt haben schon vor l&#228;ngerem von der Stadt N&#252;rnberg einen Orndungsdienst gefordert, der sich selbst ein Bild vom Nachtleben machen kann, so dass das Verursacherprinzip auch mal wieder angewandt werden kann und die wenigen Personen, die sich daneben benehmen auch zur Rechenschaft gezogen werden k&#246;nnen, damit nicht immer jedes Vergehen dem Nachtleben ansich und den Gastronomen im Allgemeinen angerechnet wird.

Dass alteingesessene Restaurants keine Probleme haben, liegt einerseits auf der Hand, da sie ja im seltensten Falle nach 23.00 Uhr noch ge&#246;ffnet haben, und ist andererseits auch nicht ganz richtig, da es viele Beispiele gibt, wo traditionelle Restaurants massive Probleme mit Anwohnern hatten/haben.

Jeder, der in eine Innenstadt, vor allem in die N&#228;he von gastronomischen Einrichtungen zieht, sollte wissen worauf er sich einl&#228;sst, aber kontroverserweise sind es gerade diejenigen, die neu dazugezogen sind, die sich am meisten beschweren. Da muss man sich dann schon fragen, wer da im Sinne des gesunden Menschenverstandes Recht hat.

Wenn Sie mit Nachdruck (&quot;basta&quot;) der Meinung sind, dass eine Kneipenkultur wie in D&#252;sseldorf nicht nach N&#252;rnberg passt, so m&#246;chte ich Sie schon einmal fragen, wieso das in jeder gr&#246;&#223;eren Stadt funktionert und nicht in N&#252;rnberg? Ebenso w&#252;rde mich interessieren, ob Sie schon in den 70er/80er Jahren in der Sebalder Altstadt gewohnt haben, denn damals war die Kneipenszene dort von der Dichte her durchaus mit D&#252;sseldorf zu vergleichen.

Die Kneipenszene z.B. in der Wei&#223;gerbergasse existriert schon wesentlich l&#228;nger, als der Fl&#228;chennutzungsplan, der eben diese als allgemeines Wohngebiet auszeichnet, also besteht hier definitiv ein gewisses Gewohnheitsrecht der ans&#228;ssigen Gastronomie (Ausnahmen gibt es nat&#252;rlich).
Die Sebalder Alstadt ist im &#220;brigen keinesfalls komplett ein allgemeines Wohngebiet. Irrsinnigerweise ist gerade der Teil, in dem die wenigsten Kneipen und am wenigsten Gewerbe anzutreffen ist, ein Mischgebiet (Das Quartier Tierg&#228;rtner Tor bis Hallertor, Lammsgasse Albrecht-D&#252;rer-Stra&#223;e). Da liegt es doch auf der Hand, dass eben dieser Fl&#228;chennutzungsplan &#252;berholt werden muss.

Eine Stadt von der Gr&#246;&#223;e N&#252;rnbergs braucht ein lebendiges Nachtleben, denn der wirtschaftliche Faktor (Messebesucher, Touristen, Studenten von Au&#223;erhalb) ist dabei etwa genauso entscheidend, wie die Bedeutung f&#252;r viele Bewohner, die es eben wegen des lebendigen Stadtlebens in die Innenstadt zieht. Wenn es hier und da hei&#223;t, dass man als Innenstadtbewohner mit einem gewissen L&#228;rmpegel leben muss, so ist damit nicht gemeint, dass man alles hinnehmen muss, in jedem Fall aber nicht erwarten kann, dass es so ruhig zu geht, wie in den Vorst&#228;dten.

Ich denke, dass ich im Sinne aller spreche, wenn ich sage, dass ich auch keine Ballermann-Verh&#228;ltnisse in N&#252;rnberg haben m&#246;chte, aber vor St&#228;dten wie Leipzig, Dresden, D&#252;sseldorf u.s.w. m&#246;chte ich mich auch nicht verstecken m&#252;ssen.
N&#252;rnberg will eine Gro&#223;stadt sein, also muss man auch die Nachteile einer Gro&#223;stadt in Kauf nehmen und kann sich nicht nur die Rosinenst&#252;ckchen rauspicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Hertel,</p>
<p>wenn ich hiermit mal ein wenig Bezug auf Ihre Ausf&#252;hrungen nehmen darf.</p>
<p>Ich gebe Ihnen v&#246;llig recht, dass es Bars und Kneipen gibt, die auf schnelles Geld aus sind. Ebenso ist es richtig, dass es eine Menge Leute und Gruppen gibt, die sich oft daneben benehmen.</p>
<p>Nur ist es nun einmal so, dass man nicht immer alles schwarz/weiss sehen kann.</p>
<p>Genauso, wie es solche schwarzen Schafe unter den Gastronomen und deren Besuchern gibt, so gibt es auch Anwohner, die sich eben nicht nur &#252;ber inakzeptable Missst&#228;nde beschweren, sondern oft einfach aus Prinzip, auch &#252;ber Dinge, die sie gar nicht st&#246;ren.</p>
<p>Die Gastronomen der Innenstadt haben schon vor l&#228;ngerem von der Stadt N&#252;rnberg einen Orndungsdienst gefordert, der sich selbst ein Bild vom Nachtleben machen kann, so dass das Verursacherprinzip auch mal wieder angewandt werden kann und die wenigen Personen, die sich daneben benehmen auch zur Rechenschaft gezogen werden k&#246;nnen, damit nicht immer jedes Vergehen dem Nachtleben ansich und den Gastronomen im Allgemeinen angerechnet wird.</p>
<p>Dass alteingesessene Restaurants keine Probleme haben, liegt einerseits auf der Hand, da sie ja im seltensten Falle nach 23.00 Uhr noch ge&#246;ffnet haben, und ist andererseits auch nicht ganz richtig, da es viele Beispiele gibt, wo traditionelle Restaurants massive Probleme mit Anwohnern hatten/haben.</p>
<p>Jeder, der in eine Innenstadt, vor allem in die N&#228;he von gastronomischen Einrichtungen zieht, sollte wissen worauf er sich einl&#228;sst, aber kontroverserweise sind es gerade diejenigen, die neu dazugezogen sind, die sich am meisten beschweren. Da muss man sich dann schon fragen, wer da im Sinne des gesunden Menschenverstandes Recht hat.</p>
<p>Wenn Sie mit Nachdruck (&#8221;basta&#8221;) der Meinung sind, dass eine Kneipenkultur wie in D&#252;sseldorf nicht nach N&#252;rnberg passt, so m&#246;chte ich Sie schon einmal fragen, wieso das in jeder gr&#246;&#223;eren Stadt funktionert und nicht in N&#252;rnberg? Ebenso w&#252;rde mich interessieren, ob Sie schon in den 70er/80er Jahren in der Sebalder Altstadt gewohnt haben, denn damals war die Kneipenszene dort von der Dichte her durchaus mit D&#252;sseldorf zu vergleichen.</p>
<p>Die Kneipenszene z.B. in der Wei&#223;gerbergasse existriert schon wesentlich l&#228;nger, als der Fl&#228;chennutzungsplan, der eben diese als allgemeines Wohngebiet auszeichnet, also besteht hier definitiv ein gewisses Gewohnheitsrecht der ans&#228;ssigen Gastronomie (Ausnahmen gibt es nat&#252;rlich).<br />
Die Sebalder Alstadt ist im &#220;brigen keinesfalls komplett ein allgemeines Wohngebiet. Irrsinnigerweise ist gerade der Teil, in dem die wenigsten Kneipen und am wenigsten Gewerbe anzutreffen ist, ein Mischgebiet (Das Quartier Tierg&#228;rtner Tor bis Hallertor, Lammsgasse Albrecht-D&#252;rer-Stra&#223;e). Da liegt es doch auf der Hand, dass eben dieser Fl&#228;chennutzungsplan &#252;berholt werden muss.</p>
<p>Eine Stadt von der Gr&#246;&#223;e N&#252;rnbergs braucht ein lebendiges Nachtleben, denn der wirtschaftliche Faktor (Messebesucher, Touristen, Studenten von Au&#223;erhalb) ist dabei etwa genauso entscheidend, wie die Bedeutung f&#252;r viele Bewohner, die es eben wegen des lebendigen Stadtlebens in die Innenstadt zieht. Wenn es hier und da hei&#223;t, dass man als Innenstadtbewohner mit einem gewissen L&#228;rmpegel leben muss, so ist damit nicht gemeint, dass man alles hinnehmen muss, in jedem Fall aber nicht erwarten kann, dass es so ruhig zu geht, wie in den Vorst&#228;dten.</p>
<p>Ich denke, dass ich im Sinne aller spreche, wenn ich sage, dass ich auch keine Ballermann-Verh&#228;ltnisse in N&#252;rnberg haben m&#246;chte, aber vor St&#228;dten wie Leipzig, Dresden, D&#252;sseldorf u.s.w. m&#246;chte ich mich auch nicht verstecken m&#252;ssen.<br />
N&#252;rnberg will eine Gro&#223;stadt sein, also muss man auch die Nachteile einer Gro&#223;stadt in Kauf nehmen und kann sich nicht nur die Rosinenst&#252;ckchen rauspicken.</p>
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