Nordspange: Ist die Denkpause richtig?

Nach einer Marathon-Sitzung am vergangenen Mittwoch hat sich die SPD im Stadtrat mit ihrer Forde­rung nach einer „Denkpause“ durchgesetzt: Die Nordanbindung des Flughafens an die Autobahn liegt damit erst einmal auf Eis. Die Sozialdemokraten wollen aktuel­lere Gutachten abwarten – was das Verkehrsaufkommen in den betrof­fenen Stadtteilen, die Fluggastzah­len und die Hydrogeologie angeht.

Die CSU ist über die Entschei­dung für eine Denkpause, die die Grünen und die Linke mitgetragen haben, schwer verärgert. Für sie ist das Projekt damit schon fast gestor­ben. Dabei, so Wirt­schaftsreferent Roland Fleck, sei die Nordanbindung von höchster Wichtigkeit für Nürnberg und für die Metropolregion. Auch die Indus­trie- und Handelskammer setzt sich vehement für den Bau der neuen Straße ein. In unserem Vipraum-Blog wird dies wiederum ganz anders gesehen.

Wir wollen von Ihnen diesmal wis­sen: Nordspange: Ist die Denkpause richtig? Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Macht das „Germanische“ ein gutes Programm? Mit Ja antwor­teten 57,8 Prozent, mit Nein 42,2 Prozent.

20 Kommentare in “Nordspange: Ist die Denkpause richtig?

  1. Man wird ja den Verdacht nicht los, dass es bei Tunnelbauten offenbar Zuschüsse von den beteiligten Bauunternehmen gibt. Wie das geht führt uns ja Köln vor Augen. Die Stadt hat angeblich kein Geld. Das gilt allerdings nicht für eine unterirdische Nordspange zum Flughafen, einen unterirdischen Frankenschnellweg und eine unterirdische Bahn parallel zur Straßenbahn oder unter guten Spargeläckern. Und offenbar merkt die SPD langsam, dass sie ja schon einmal, nicht zuletzt für ihre verfehlte Verkehrspolitik, abgewählt wurde. Die u 3 ist unnötig, insbesondere da sie zukünftig die Pirckheimer Str. veröden läßt, sollte die Straßenbahn eingestellt werden. Der Flughafentunnel ist unnötig, da die Verkehrsflächen um den Flughafen, die heranbrandenden Autos gar nicht aufnehmen können. Die einzig große Straße ist die Zufahrt zum Flughafen. Wenn man diese Verkehrssituation betrachtet wird man den Verdacht nicht los, dass es gar nicht um die Flughafenanbindung geht, sondern dass der Tunnel der erste Schritt zur Schnellstraße quer durch den Volkspark Marienberg zur Altstadt ist. Das würde auch erklären, warum der Verkehrsexperte der SPD partout keine Straßenbahn vor dem Rathaus will, er braucht die Fläche für die verlängerte Flughafenstraße. Der Burgbergtunnel ist schließlich auch schon seit Jahrzehnten geplant.

  2. Die Denkpause kann nur in einem Wort enden : Nein !!! Die verantwortlichen Politiker sollten so viel Mumm haben. Aber wenn auch nur einer das magische Wort „Arbeitsplätze“ flüstert, gehen alle in die Knie und das wird reichlich ausgenutzt, auch wenn es noch so sinnlos ist. Wenn erst mal die Säge im Bannwald angesetzt ist, wird es kein Halten mehr geben und Begehrlichkeiten schlummern sicher in manchen Köpfen. Es ist zum Heulen !!!

  3. Aufgrund des realen Verkehrsaufkommens zum Nürnberger Flughafen bei Betrachtung im 24-Stunden-Rhytmus ist der Bau einer völlig neuen Trasse in jeder Hinsicht so überflüssig wie ein Kropf – gleich, welche Lösung angestrebt wird.

    Der Ausbau bestehender Trassen wäre völlig ausreichend und verantwortungsvoll, ist aber offensichtlich zu billig und nicht spektakulär. Offensichtlich muss das Millionengrab „U-Bahn-Anschluss Flughafen“ noch getoppt werden.

    Die Denkpause ist/war dann sehr hilfreich, wenn die Strategen, Zukunftsforscher, Planer, Bänker, Investoren und Schuldenmacher zur eingangs erwähnten Erkenntnis gelangen!

    Dies wäre ein Segen für die hier wohnenden Menschen und unsere Natur und nicht zuletzt für die Finanzen von Bund, Land und Kommune.

  4. Wer für die Nordanbindung argumentieren möchte, sollte nicht den LKW-Verkehr zum Flughafen ins Feld führen. Der Umschlag an Luftfracht besteht zu 86 % aus Gütern, die von einem LKW angeliefert und von einem anderen wieder abgefahren werden. Ganze 14 % der am Flughafen angelieferten Fracht geht wirklich „in die Luft“.

    Wenn die Straßenverbindung zum Flughafen für den Güterverkehr nicht ausreicht, dann ist die Abwicklung der o. g. 86 % „rollender Luftfracht“ über das trimodale Güterverkehrszentrum am Hafen der Weg der Wahl.

    Wer einen neuen Gewerbepark am Flughafen möchte, möge sich bitte einmal in Nürnberg umsehen, und wahrnehmen, welche Masse an Gewerbeflächen derzeit leerstehen. Das Ende von Quelle und AEG allein hat schon riesige Geschossflächen bereit gestellt. Hinzu kommen im Fall von Quelle riesige Grundstücke, die als Parkplatz genutzt wurden, oder in ledigich ebenerdiger Bebauung als Lagerflächen.

    Hier sind freie und überbaute Flächen in Fülle vorhanden, die zu entwickeln sind, bevor in Flughafennähe Äcker, Wiesen und Waldfläcen in Gewerbeflächen umgewidmet werden.

  5. Ich finde das Vorgehen der SPD und des OBs schlicht unehrlich. Wenn man ein solches Projekt nicht will, dann muss man es sagen. Der Stadtrat ist hier zum entscheiden und nicht um Denkpausen einzulegen.
    Mir will nicht in den Kopf warum in jeder Großstadt solche Infrastrukturprojekte möglich sind, nur in Nürnberg immer alles blockiert wird, was Wachstum versprechen kann. Es ist doch ausgerechnet unsere Stadtrats-SPD die immer dann schreit wenn mal wieder ein Arbeitsplatz abgebaut wird. Wenn man durchgängig wirtschaftsfeindliche Politik betreibt, ist das nicht verwunderlich. Zugegeben, bei vielen Entscheidungen kann das Rathaus nichts dafür. Aber wenn die Chance besteht, dass ein neuer Businesspark am Flughafen entstehen könnte, wenn nur der Ansatz von Wachstum und Arbeitsplätzen unterstützt werden könnte, verstehe ich nicht wie man gegen so ein Projekt sein kann.
    Aber kein Problem:
    Andere Städte freuen sich über jede Entscheidung die in Nürnberg gegen Investitionen fällt, da dann das Geld und die Arbeitsplätze zu ihnen fließen kann.

  6. Diese Technikfeinde wollen stets den Ast des Wohlstands absägen, auf dem wir alle sitzen. Wenn wir ein Volk werden, das Veränderungen scheut, dann werden wir zwar ein heimeliges Gefühl aufbauen – das wir uns aber in dieser Form nicht leisten können. Auch wenn ich konservativ bin – dieses ewige „Früher war alles besser“ ist furchtbar. Und verantwortungslos.

  7. Nordanbindung ist überflüssig – es gibt bereits zwei Nordanbindungen. Wer mit dem Auto anreist, muss halt 5 Minuten früher wegfahren. Dafür lohnt der Aufwand doch nicht. Es ist eher wichtiger, den Luftverkehr einzuschränken. Von einer Klimabilanz des Luftverkehrs habe ich in diesem! Zusammenhang noch nicht gehört. Ich wohne zwar weit weg, aber Naturschutz geht uns alle an.

  8. Die sog. Denkpause könnte der Anfang vom Ende der unsäglichen Nordanbindung des Flughafens werden wenn klar wäre was zum endgültigen „Schluß rauskommt“, deshalb ist das Ergebnis auf die Fragestellung nur die halbe Miete.
    Jedenfalls hat die bisherige aus bekannten Gründen halbherzige Lösung auch deshalb keine Lebenschance zum anscheinend über- notwendigen Überleben einer ganzen (Metropol-)Region) weil viele Alternativen (siehe Beipaß) existieren die das Hafenpark-„Problem“ umweltverträglicher angehen.
    Neben den fadenscheinigen Handelsgründen sollte jeder persönl.
    überlegen ob der Untergang durch eine fehlende Nordspange an-
    steht. Tägliche PKW-Nutzung mit im Schnitt 1,3 Personenbesetzung
    sind eine deutliche Sprache, sollte deshalb ein FlyDrive-in die bessere Zukunft sein ?

  9. Die Verkehrssituation im Ortsteil Ziegelstein, speziell am Bierweg und auf der Marienbergstrasse ist unerträglich. Der Flughafen und die umliegenden Gewerbegebiete, sowie ein starker Ost/West -Durchgangsverkehr sind dafür ursächlich. Ein Großteil des Verkehrsaufkommen ist Schwerverkehr. Wenn es keine Lösung des Problems gibt, droht der Verkehrskollaps, sowie der Verlußt von dringend nötigen Arbeitsplätzen.
    Der Rückgang von Fluggastzahlen in den Jahren 2009/10 ist kriesenbedingt und wird sich in den nächsten Jahren nach Aussagen aller Fachleute relativieren. Es wurden bereits Millionen in die Planung der Nordanbindung investiert. Ein Verzicht auf den sofortigen Bau ist kurzsichtig und für die Entwicklung unserer Stadt und die Region unverantwortlich.

  10. Schildbürgerstreich!, möchte man rufen.
    Nürnberg hat mit vielen Problemen auf dem Arbeitsmarkt zu ringen. Demnächst kommt noch ein erheblicher Stellenabbau von Lufthansa / Eurowings am Nürnberger Flughafen dazu. Wenn man das nun so interpretiert, als wäre das ein Argument gegen die Nordanbindung, verhält sich so intelligent wie einer, der im absaufenden Boot das Abschöpfen des Wassers einstellt, weil sein Eimer zu klein ist (anstatt eben einen größeren Eimer zu nehmen).
    Der Nürnberger Flughafen ist für den Wirtschaftsstandort Nürnberg von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Auch für den Standort Messe, eines der wenigen echten Highlights unserer lokalen Wirtschaft, ist der Flughafen existenziell.
    Eine gute Verkehrsanbindung, auch für den Frachtverkehr – dem die Nordspanne wesentlich dient -, ist wichtig. Sie wird auch den innerstädtischen Lkw-Verkehr reduzieren, wenn man den Verkehr Flughafen-Hafen bzw. Industrieregion Süd berücksichtigt.
    Die Nordspanne kostet Nürnberg nichts – bis auf 200.000 € bezahlt alles der Bund. Sie läuft auch nicht durch Nürnberger Grund, sondern durch den Landkreis ERH.

    Wie also, so fragt der gesunde Menschenverstand, kann sich ein Stadtoberhaupt gegen etwas stellen, was der Stadt nutzt und sie nichts kostet?
    Es sage niemand, die Nordspanne sei nicht erforderlich. Heuer begehen wir 175 Jahre ‚Adler‘. Auch damals waren viele nicht vom Sinn der verbesserten Verkehrsanbindung überzeugt, und doch leitete sie eine der letzten Blütephasen Nürnbergs ein. Ich will nun nicht die Nordspanne mit der ersten Eisenbahn vergleichen, aber was ich vergleichen will, das ist die Fähigkeit oder Unfähigkeit, in Infrastrukturmaßnahmen einen ganz wesentlichen Faktor des wirtschaftlichen Erfolgs einer Region zu sehen.

    Am meisten stört mich, daß bei so vielen kein Gespür für die res publiuca, für das Gemeinsame, vorhanden zu sein scheint. Der eine ist gegen die Nordspanne, weil er ja nicht oft fliegt, der andere, weil er überhaupt etwas gegen Autos hat, und der dritte, weil er im Rathaus seine Parteifreunde nicht verärgern will. Das alles ist persönlich – und ohne Bedacht dessen, was uns allen nützt.

    Ganz nebenbei ist es noch ein Wortbruch.

  11. Denken ist immer gut. Dazu bedarf es aber keiner Pause von 3 Jahren. Die Stadt Nürnberg muss jetzt mal schnell denken und handeln, denn wenn das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist, muss niemand mehr auf noch so gute Argumente hören.
    Den derzeit staatstragenden Parteien und der Regierung von Mittelfranken kann ich nur raten, auch noch gründlich nachzudenken.
    Im Übrigen scheint als eigentlicher Grund für die Nordspange neben einem neuen Gewerbegebiet und dem Ausbau des Güterverkehrszentrums der ungestörte Zugang für amerikanische Soldaten zum Flughafen immer deutlicher zu werden. Das kann man auch gleich sagen.

  12. Bekannterweise sind Nürnberger ja immer noch auf Platz 1 in der Herzinfarkt-Hitparade und es wird auch weiterhin nichts getan, diesen Umstand zu ändern. Die Nordanbindung (und damit die Bannwald-Rodung) wird unseren „Vorsprung“ da noch ausbauen. Verantwortung gegenüber der Bevölkerung sieht anders aus!

  13. Ihre Umfrage ist (unfreiwillig?) eine Mogelpackung. Eine Pause zum Denken wäre jetzt schon gut. Aber was soll sie nach bestandskräftiger Planfeststellung? Da machen es sich die für die Stadt Verantwortlichen zu leicht, wenn sie zuerst die Arbeit der Ehrenamtlichen in der Bürgerinitiative, dann die ansbacher Planfeststellung und schließlich das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs abwarten wollen, bevor sie zu denken beginnen.

  14. Die Nordanbindung ist für den Nürnberger Flughafen so wichtig wie der Transrapid für den Münchner Flughafen im Erdinger Moos – nämlich absolut überflüssig.
    Wenn es nach den Befürwortern der Nordanbindung ginge, wäre der Eingriff in den Bannwald leicht auszugleichen, es müssten nur irgendwo wieder ein paar tausend Bäume angepflanzt werden. Der Bau der Nordanbindung wäre aber in Wirklichkeit nicht ausgleichbar, da er die Zerschneidung des Waldes bedeuten und irreparable Schäden am Grundwasserhaushalt mit sich bringen würde. Wertvolle Biotopflächen gingen verloren, die Bewohner von Buchenbühl würden den letzten freien Zugang zu ihrem Naherholungsgebiet verlieren.
    Die Nürnberger SPD hat mit der Pause zum Nachdenken eine richtige Entscheidung getroffen, denn die vorliegenden Planungen sind weder ausgereift noch umveltverträglich und der Bedarf für eine dritte Anbindung des Nürnberger Flughafens an die Autobahn ist sowieso nicht nachgewiesen.

  15. Die Intention der SPD ist geschickt: Planfeststellungsverfahren weiterlaufen lassen, aber zur Beruhigung der eigenen kritischen Genossen und der verloren gegangenen Wählerstimmen sich eine Denkpause verordnen. Wird das Planfeststellungsverfahren positiv abgeschlossen, besteht Baurecht. Und niemand wird dann die Stadt Nürnberg groß fragen, sondern es wird gebaut werden. Einerseits kann die SPD danach sagen, dass sie ja nicht wollten, aber andererseits kann sie vorher das Verfahren unbehindert weiterlaufen lassen und damit der CSU signalisieren, dass nichts dagegen unternommen wird. Somit ist das reine Augenwischerei, wozu die CSU pflichtschuldig ein wenig mit dem Säbel rasselt. Was in den oben genannten Bemerkungen zum ausgebauten Straßennetz fehlt ist der Hinweis, dass die komplette Nordweststadt, also St. Johannis bis hin nach Thon einen neuen Autobahnanschluss bekommt. Denn wer ist dann schon so blöd und fährt noch nach Tennenlohe raus, wenn er nach Regensburg oder Berlin will? Sprich: Es wird noch mehr Verkehr dorthin gezogen, wo er nicht hin soll. Und noch eines: Die 30.000 gefällten äume mögen woanders wiedererstehen über Jahre hinweg. Doch was nutzen mir Bäume 20 km weit weg, wenn sie hier vor Ort fehlen?

  16. Beckstein-Röhre
    Das kommt bei mir selten vor, dass ich die CSU als Vorbild vorschlage. Aber bei der „Denkpause“ hätte die SPD genau so ein klares Nein wählen sollen, wie die CSU beim Transrapid. Auch dieser Betonrausch ist nämlich nicht zu finanzieren – und bei den Betroffenen auch nicht durchzusetzen. Die Kosten sind in der Planung z.B. schon deshalb irreführend, weil EU-Richtlinien Gefahrgut-Transporte in nur einer Tunnelröhre nicht zulassen. Falls da jetzt jemand schlaues sagt, dann dürfen die da halt nicht durchfahren, wird das die Bierweg-Anwohner richtig freuen, wenn Ihnen die Kerosinlaster erhalten bleiben sollen – und die Militärausrüstungstransporter der US-Army auch. Und zweitens, was würden denn diese Fahrer machen, wenn sie „irrtümlich“ von der Autobahn zur zweispurigen B4f abgebogen sind? Weiterfahren natürlich, weil es sonst keine Möglichkeit gibt.
    Wie heißt es bei Wolfgang Borchert: Da gibt es nur eins: Sagt Nein!

  17. NORDANBINDUNG leider noch nicht vom Tisch!

    Die Denkpause bedeutet nichts anderes, als sich hinter der eigenen Bürokratie zu verstecken. Das beherrscht die SPD halt genauso gut, wie andere Politiker.
    Die Kuh ist noch lange nicht vom Eis!!!
    Die völlig überflüssige Anbindung kann nur noch durch den Antrag auf Einstellung des laufenden Planfeststellungsverfahrens wirksam gestoppt werden. Denn das Planfeststellungsverfahren läuft weiter und am Ende steht ein Beschluss, der dann Baurecht bedeuten kann. Fazit: Politiker bitte Hosen anziehen und das Verfahren stoppen!

  18. NORDSPANGE überflüssig

    Ich wohne in Ziegelstein und fahre oft über die Marienbergstraße und Bierweg.
    Die Nordanbindung wird keine Entlastung der genannten Straßen bringen, sondern zieht höchstens noch weiteren Verkehr an!

    Wenn dann noch die Bamberger Straße Richtung Poppenreuth und Fürth geöffnet wird, dann sind alle Rennstrecken komplett!

    Ein Entlastung des Bierweges und des gesamten Ziegelstein wird es geben, wenn die Westanbindung über die B4 nach Tennenlohe schnell und kreuzungsfrei gemacht wird, und es z.B. mit Abfahrt Buch von der B4 eine direkte Verbindung zum Flughafen entlang des Flughafenzauns gäbe.

  19. ich finde die Denkpause in Ordnung. Meiner Meinung hat die CSU recht, dass damit das Projekt gestorben ist. Der Flughafen Nürnberg ist derzeit ganz gut über das bestehende Straßennetz erreichbar. ES wurde nicht deutlich erklärt, welche Firmen oder Fluggäste unedingt eine direkte Zufahrt von der Autobahn unter dem Rollfeld hindurch . brauchen. Erfahrungsgemäß kommen bei solchen Bauwerken viele Schwierigkeiten und Kostensteigerungen erst nach einiger Zeit.
    Beispielsweise die Schnellfahrstrecke Nürnberg-Ingolstadt, wo eventuell die Milliarden in den Sand gesetzt worden sind.
    Der Flugverkehr hat seinen Höhepunkt wohl auch überschritten und die Politiker werden mit ihren Dienstwagen wohl auch ein paar Kilometer weiter fahren können wie bisher

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