Soll Haderthauer Ministerpräsidentin werden?

CON_SoziSie ist keine Quotenfrau, denn sie war schon vor der Quote da: Christine Haderthauer, die bayerische Sozialministerin, die auch schon mal CSU-Generalsekretärin gewesen ist. Dass es der Christsozialen nicht an Selbstbewusstsein mangelt, ist bekannt. Wäre es anders, befände sie sich nicht in der Position, die sie derzeit innehat. Ganz lässig hat sie dieser Tage auch erklärt, sie könne es sich durchaus vorstellen, bayerische Ministerpräsidentin zu werden.

Freilich, es steht derzeit keine Wahl an, aber Gedankenspiele sind schließlich immer erlaubt. Wenn das Land reif ist für eine Kanzlerin aus Ostdeutschland, warum sollten die Bayern dann nicht auch eine Frau an ihre Spitze wählen können?

„Ich bin extrem unfrustrierbar“, hat Haderthauer einmal als eine ihrer Stärken genannt. Das ist in jeden Fall eine gute Voraussetzung für das Streben nach dem höchsten Amt im Freistaat. Denn wenn sie tatsächlich kandidieren würde, hätte sie es mit einer anschaulichen Herde von Platzhirschen in ihrer Partei zu tun, die auch gerne ganz oben wären.

Markus Söder, derzeit bayerischer Umweltminister, würde Frau Haderthauer sicher nur äußerst ungern an sich vorbeiziehen sehen. Und Horst Seehofer? Sein Beliebtheitsgrad hält sich derzeit auch in Grenzen.
Warum also nicht mal eine Frau? Eine ohne Selbstzweifel, so wie Christine Hauderthauer. „Ich glaube, ich bin eine Chance für die Partei“, hat sei einmal in einem Interview gesagt. Vielleicht auch für Bayern?
Wir wollen in unserer Leserfrage diesmal von Ihnen wissen: Soll Christine Haderthauer Ministerpräsidentin werden? Abstimmen können Sie hier.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Wird in Nürnberg zu viel geblitzt? Mit Ja antworteten 51,0 Prozent, mit Nein 49,0 Prozent. gs

10 Kommentare in “Soll Haderthauer Ministerpräsidentin werden?

  1. Dass Franken nicht zu Bayern gehört, sondern nur zur Zeit unter bayrischer Verwaltung steht, die allerdings leider fortbestehen wird, wie die russische Verwaltung Ostpreußens, sieht man ja bereits daran, wie kurz die Bayern Herrn Beckstein als Ministerpräsidenten ertrugen.
    Das traurige ist nur, dass wir Franken eben auch unter bayrischen Ministerpräsidenten leiden müssen, seien es nun Haderlumpen oder Hadertauer.

  2. Nummer 7 hahe
    sehr gute Idee ****
    die Franken lassen sich ja sowieso zuviel von den
    b….. und d…. Münchnern und Oberbayern gefallen.
    In München soll man endlich lernen, dass München nicht Bayern
    ist – und Bayern nicht München !!!! *********

  3. In Bayern kann sie ja Ministerpräsidentin werden – wenn dafür Franken Guttenberg als Ministerpräsident bekommt 😉

  4. Um Gottes Willen * diese selbstherrliche Frau als Ministerpräsidentin * Gott bewahren uns davor *
    Gott bewahre unser Bayernland als Bayernland **
    nie und nimmer ***

  5. Nachdem die CSU Herrn Seehofer zum Ministerpräsidenten gemacht hat, ist ihr selbst Frau Hadertauer als Vorschlag zuzutrauen, ansonsten würde ich diesen Vorschlag eher der der CSU nicht so freundlich gesonnenen Oposition zumessen.
    Eine bessere Möglichkeit, dass nach der für die CSU schon revolutionären FDP CSU Koalition in Bayern ein ganz neues Regierungsbündnis ermöglicht wird, gibt es wohl kaum, als Frau Hadertauer als Ministerpräsidentinkandidatin aufzustellen.

  6. Nein, nein und nochmals nein! Blender(innen) laufen doch schon genügend über den Politlaufsteg! Diese Frau wäre die schlechteste Wahl aus der Kartoffelkiste!

  7. Haderthauer hat ja hauptsächlich politisch als Versagerin in der Funktion der Generalsekretärin profiliert. Sie hat die letzte Landtagswahl versemmelt, nur wurde sie – im Gegensatz zu Beckstein – nicht in die Wüste geschickt, sondern ins Ministeramt befördert. Na toll!

  8. Wenn man den Ministerpräsidentenstuhl als Höhepunkt der CSU-Parteikarriere betrachtet, dann soll das Frau Haderthauer ruhig machen. Lang genug hat sie es ja in der CSU ausgehalten und so ihre „Unfrustrierbarkeit“ bewiesen.
    Wenn man allerdings den oder die Fähigste an der Spitze der bayerischen Regierung haben will, dann gilt: Bitte nicht die Haderthauer! – aber auch: bitte nicht den Blaublütler Guttenberg und schon gar nicht den Heißblütler Söder!

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