12 Kommentare in “Gefällt Ihnen das neue Stadtlogo?

  1. Würden wir uns nur an dem Nürnberger Künstler Zapf ein Beispiel nehmen in Linienführung und Schwung oder den Zylographen in der Nähe vom weißen Turm nehmen – der kennt Nürnberg besser als wir alle zusammen und erarbeitet Werke, wie einer der großen Meister.
    Doch sollte sich nicht die Agentur verstecken, sondern die Damen und Herren, die die Logovorgaben erstellt haben, denn dort ist kaum noch Raum für gestalterische Freiheit.
    Wer sich ein Rechteck als Symbol für Lebensqualität verkaufen lässt, der lebt vermutlich auch so.
    Man sucht sich ja auch die Agentur, die zu einem passt…
    Fränkische Künstler und Nürnbergliebende gibt es genug, die Freude hätten einen tatsächlich kreativen Vorschlag zu machen, wenn man Kreativität auch möchte…
    Es gibt Agenturen, die genau auf Grund dieser festen Vorgaben nicht an der Ausschreibung teilgenommen haben.
    Die Vertreter der Stadt(Ausschreibung) habe einfach nicht den Mut, wie viele gute Künstler, sich von Zwängen zu befreien um wirklich etwas Neues entstehen lassen zu können…

  2. hört, hört : „Markenartikel brauchen also ein Logo“!

    ich, als dem Pöbel Zugehöriger frage mich:
    1. Welches Logo hat eigentlich NewYork, Rio oder Tokyo?
    2. Haben wir nicht ein Logo, nämlich das Stadtwappen oder wäre das zu „Oldschool“??
    3. Und wenn schon: warum muss es immer ein in der Farbpsychologie „umstrittenes“ Rot sein – vielleicht sollte man hier ´mal von McDonalds lernen?
    4. Dieser Lokalpatriotismus, einer Braunschweiger Agentur den Auftrag zu geben, macht mir fast schon bisschen Angst oder denk` ich jetzt da zu kleinkariert?

    „MeiMeiMei – ham mir was beinander…“

    • Was habt ihr gegen Braunschweig. Die Technik unserer automatische U Bahn kommt schließlich auch aus Braunschweig, die VAG darf sie nur einsetzen.
      Ähnlichkeiten des Ablaufes mit dem Logo sind rein zufällig.
      Und das Kompetenzzentrum Straßenbahn im früheren MAN Gelände hat man durch städtisches Desinteresse nach Bautzen abgeschoben, während selbat die früher in Nürnberg gebauten U Bahnwagen heute aus Wien kommen.
      Das brauche ich schon kein Logo mehr, das nenne ich Wirtschaftsförderung, da ist doch das Umkrizeln des ja bereits vorhandenen Logos bestenfalls ein Peanut. Nürnberg hats doch, jedenfalls für teure, unwichtige oder unsinnige Dinge, bei sinnvollen muß man dann schon etwas länger suchen.

  3. Da frage ich mich, ob man nicht für weniger eine Ideensammlung unter örtlichen Designeren oder auch Studenten hätte veranstalten und das Finish den festangestellten Stadtgrafikern überlassen können. Billiger wäre das vom Gesamtaufwand her wahrscheinlich auch nicht geworden, aber das Honorar lokal breiter gestreut.

  4. Was für ein Aufwand für eine völlig überflüssige
    Aktion! Die Stadt Nürnberg braucht eigentlich
    überhaupt kein „Logo“. Und wenn unbedingt gewünscht,
    hätte das alte ausgereicht. Diese Banausen, die von
    einer Weltstadt faseln, was Nürnberg nie werden wird –
    un d das ist auch gut so. Sollen sie eine Bratwurst
    auf einem Lebkuchen abbilden, das könnte Ortsfremde
    zu einem Rätselraten anregen. Ahoi!

    • Jaaah, wir werden mit dem spitzen Logo ein völlig neues Publikum für Nürnberg erschließen. 😀

  5. Stimmt – aus der Entfernung bzw. bei starker Verkleinerung sieht man erst mal einen roten Kasten.
    Das alte Logo war viel prägnanter, denn da stach die Burgsilouette viel besser hervor. Nachteil war die Sperrigkeit durch den langen Balken. Man hätte also nur den Balken verkürzen müssen.

  6. Die Verantwortlichen sollten für ein derartiges Narrenstück umgehend Schadensersatz leisten! Ein öffentlicher Onlinewettbewerb mit 1000 EUR Preisgeld für das beste Logo hätte Dutzende bessere Logos hervorgebracht! Dieses jedenfalls ist zwar ganz nett, die PR-Wirkung aber völlig verfehlt: Ein roter Klecks in der Landschaft, bei dem außer ROT nichts hervorsticht. Schon die Burgsilouhette nur als schwarzer Federstrich würde mehr für Nürnberg „ins Auge springen“.
    In der Tat: „100.000 Euro zum Fenster raus geschmissen“.

    • @ Detlef Rose („online“):

      Es ist allerdings nicht alles als „online“-Schnäppchen zu haben und geistige und künstlerische Arbeit kommt nicht aus dem Nichts, sondern ist ein Aufwand, der zu Recht auch seinen Preis fordert. Aber vielleicht stellen Sie ja Ihre Arbeitskraft auch online zur Disposition und machen gute Erfahrungen damit??

      • Natürlich sollen auch Künstler gutes Geld verdienen. Aber wieviel Kunst wird denn hier geboten fürs Geld? Mit dem Preis-Leistungsverhältnis muß man nicht zwangsläufig einverstanden sein.

  7. 100.000 Euro zum Fenster raus geschmissen – und es hat eine NICHT – Nürnberger Agentur auch noch „kreativ“ hergestellt … wie schon geschrieben – Studenten hätten sicherlich auch gerne ihr Können unter Beweis gestellt.

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