Kommt der Club wieder unter die ersten Sechs?

Nachdem in der Spielzeit 2009/10 der Klassenverbleib nur äußerst mühsam und in der Relegation geschafft worden war, hätten wohl selbst ganz optimistische Club-Fans im vergangenen Sommer nicht mit einer derart sorgenfreien Saison gerechnet: In der Abschlusstabelle 2010 rangierte der 1.FC Nürnberg auf Platz sechs, ein ganz toller Erfolg für Trainer Dieter Hecking und seine Schützlinge.

Mit dieser Platzierung und der gelungenen Vorbereitung im Rücken kann der Club selbstbewusst in die neue Runde starten; falls es Kapitän Raphael Schäfer und Co. gelingen sollte, Rang sechs zu wiederholen, würde das diesmal sogar die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb bedeuten.

Allerdings war die Saison 2010/11 auch eine ganz besondere: Vermeintliche Größen der Branche wie Schalke, Bremen oder Wolfsburg befanden sich im Dauertief, Außenseiter wie Hannover, Nürnberg oder Mainz mischten die Liga auf. So etwas ist nicht beliebig wiederholbar. Zudem hat der Club neben dem früheren Torschützenkönig Marek Mintal – das Fan-Idol spielte zuletzt sportlich keine große Rolle mehr – gleich vier absolute Leistungsträger verloren. Der kampfstarke Abwehrrecke Andreas Wolf, Ilkay Gündogan und Mehmet Ekici, die beiden Kreativköpfe im Mittelfeld, sowie Julian Schieber, zuverlässiger Vollstrecker im Sturmzentrum, verdienen ihr Geld mittlerweile woanders.

Ob der FCN diesen gewaltigen Umbruch verkraftet? Mit dem 1:0 gegen Hertha BSC Berlin vom vergangenen Samstag hat der Club eine erste Antwort darauf gegeben. Skeptiker meinen, der FCN könne froh sein, wenn er eine gewisse Distanz zu den Abstiegsrängen wahrt. Andererseits gab es auch 2010 eine relativ große personelle Fluktuation, und Hecking hat sehr schnell ein neues, erfolgreiches Team geformt. Klappt das ein weiteres Mal? Wir wollen in unserer Leserfrage von Ihnen wissen: „Kommt der Club wieder unter die ersten Sechs?“

11 Kommentare in “Kommt der Club wieder unter die ersten Sechs?

  1. Welch eine Frage! Das ist wieder die Nürnberger
    Biederheit! Natürlich spricht er um die
    Meisterschaft ein Wort mit ***********

  2. Kommt der Club wieder unter die ersten sechs?
    kommt dauf an, wie man zählt. 1-6, 2-7 usw.
    Wenn die eingekauften Ball-Artisten anderswo mehr
    verdienen, werden sie Nürnberg verlassen.
    Dieser Zirkus interessiert micnh überhaupt nicht.

  3. Es muß allen bewußt sein, dass Fußballspiele erstlinig die Gladiatorspiele der Neuzeit sind, die um einen derzeit üblichen Wortschatz zu nutzen, Kraft durch Freude schaffen sollen. Leider ist aber meistens die Anhängerschaft einet Manschaft nach dem Spiel nicht so erfreut, dass es auch zu unerfreulichen Ereignissen kommt. Da zahlen wit dann außer Rundfunkgebühren und Polizei zu Gunsten der armen Vereine dann auch noch die zerlegten Eisenbahnwagen. Aber es ist eben politisch so gewollt.
    Nichts desto trotz oder gerade deshalb wäre es schon gut, wenn der Club einen vorderen Platz in der Tabelle hätte und die Spielvereinigung zumindest den Dritten in ihrer Liga.

    • Der dritte Platz nützt uns nicht viel. Wir Greuther-Weiber wollen nämlich, dass Fürth direkt aufsteigt, nicht erst in der Relegation!!!

  4. Übrigens: Die Weltwirtschaft und der DAX crasht gerade. Heute wieder 5 %. Das kriegt hier nicht mal ein Posting. Aber die Frauen Fußball WM kriegt einen eigenen Blog. Da sollte man mal darüber nachdenken was für die Welt wichtiger ist.

  5. Fürth steigt auf? Weiß da der Hack schon was davon? Der hat das doch bisher immer verhindert. 😉

  6. Ob die Mannschaft wieder die Klasse des letzten Jahres hat ist auch nach dem ersten Spiel fraglich. Und Mannschaften wie Stuttgart scheinen dieses Jahr auch wieder besser zu sein. Also: nein, der Club schneidet dieses Jahr schlechter ab.

    • So pessimistisch bin ja nicht einmal ich als „Greuher-Weib“! Ich glaube, der Club schafft es unter die ersten Sechs. Wir drei weiblichen Fans der SpVgg Greuther Fürth drücken dem 1. FCN aus bekannten Gründen zwar nicht unbedingt die Daumen – aber wir hätten auch nicht ausgesprochen was dagegen, wenn der Club es schafft. Denn in der nächsten Saison spielt unser Verein ja in derselben Liga wie Nürnberg – (Un-)Aufsteigbar-Tour, Du weißt ja sicher Bescheid – und da freut man sich auf so einen interssanten Gegener ja viel mehr als auf einen, der am Schluss der Tabelle herumkrebst.

        • Ich spreche auch nicht von Abstieg, sondern von Aufstieg: nämlich Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth in die erste Bundesliga.

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