Braucht Nürnberg ein reines Fußballstadion?

Die Fans sollen näher ran ans Geschehen auf dem Spielfeld, findet Martin Bader. Deswegen würde der Sportvorstand des 1.FC Nürnberg gerne dem Beispiel anderer Vereine folgen und die Spielstätte des Clubs in eine reine Fußball-Arena umbauen lassen.

Ob er den Anhängern damit aber wirklich einen Gefallen tut, ist fraglich, denn viele Fans mögen das Nürnberger Stadion gerade wegen der roten Laufbahn und der achteckigen Form. Die Neubauten vieler Bundesligisten seien austauschbare Betontempel ohne individuellen Charme, meinte zum Beispiel kürzlich ein Mitglied der Initiative „Max-Morlock-Stadion jetzt!“ im Gespräch mit der NZ. Kämmerer Harry Riedel hat allen Umbauplänen für dieses Jahrzehnt angesichts der angespannten Haushaltssituation ohnehin eine Absage erteilt und sich von Baders Vorstoß wenig erfreut gezeigt. Dennoch, die Debatte wird weitergehen.

Unsere Leserfrage lautet in dieser Woche: „Braucht Nürnberg ein reines Fußballstadion?“.

27 Kommentare in “Braucht Nürnberg ein reines Fußballstadion?

  1. Ich muss schon sagen, das ich auch nicht verstehe, wie man 2006 rund 55 Mio in das für mich Frankenstadion investiert hat, und heute 5 Jahre später ist es in bedenklichem Zustand???? Da lief dann aber einiges schief oder???????

    Ein Fussballstadion ist zwingend nötig für Nürnberg, nur so kann man Wettbewerbfähig sein, und Investoren anlocken!!!! Es gibt in der Region genügend gute Firmen die evt. dann auch einsteigen würden…………

    Namensrechte usw. Leute das geht heute gar nicht mehr anders, damit müssen wir uns abfinden, wir können nicht einer Seits ein reines Fussballstadion wollen , und anderer Seits aber keinen Sponsornamen wollen , das passt nicht zusammen!!!!!!

    Also mein FAzit, ein Stadion ja, aber nur wenn es der Club selbst machen kann, nur so macht es Sinn und langfristig den Verein gesund ……..

    Und der Club geht meiner Meinung einen guten Weg,klar läuft net alles rund, aber die Mannschaft ist sehr jung und das ist mir lieber so als 2007 der Abstieg mit lauter Söltner die eingekauft wurden und richtig Kohle gekostet haben!!!!!

  2. Nürnberg braucht nicht unbedingt ein neues Stadion, wenn es nicht der Staat, sonder der Verein zahl, bin ich damit einverstanden!!!

  3. Ich denke, der FCN sollte sich lieber mal um die Mannschaft kümmern, nicht so sehr um das Stadion. Wenn der FCN mal in die Champions-League kommt, dann kann man ja auch über ein anderes Stadion reden. Aber so, wenn man künftig auf Augenhöhe mit Ingolstadt ist …

    • @hahe:
      Haben sie jemals das Stadion mal von innen gesehen und auch mitbekommen, wie sich die baulichen Probleme auswirken und aussehen? Es ist von Seiten des FCN nicht falsch sich mal über das Stadion Gedanken zu machen. Ob es sinnvoller ist, im jetzigen Stadion nur „Schönheitsreperaturen“ durchzuführen, die auch viel Geld kosten als über eine Neugestaltung oder gar einen eigenen Neubau nachzudenken? Fakt ist, in der Winterpause müssen ja die Unterränge der Südkurve umgebaut werden, da wir sonst Gefahr laufen, dass ein Paar Blöcke dort (22 und 24)gesperrt werden müssten. Dies würde mehr als 2000 Plätze und dem FCN auch Einnahmen kosten. Ab Januar haben wir zumindest mal wieder eine Kapazität von 50.000. Das gabe es ja auch schon seit 1993/1994 nicht mehr. Da sieht man trotzdem, in welchem Zustand sich dieses Stadion eben befindet. Klar ist die sportliche Entwicklung alles andere als unwichtig. Hauptziel des FCN kann und muss die Etablierung in der 1. Liga sein. Das wird nicht leicht, aber es ist machbar. Wenn es sein muss, dann muss man halt auch schweren Herzens sein „Tafelsilber“ wie Wollscheid verkaufen. Für ihn sind durchaus 7,8 Mio Ablöse drin. Teil des Gelde wäre Schuldentilgung, mit demr dem anderen eigentlich zwingend großen Rest, muss man dann entsprechend in die Mannschaft investieren. Dann ist vor allem die Etablierung möglich, was dem FCN mehr Einnahmen (TV-Gelder, Sponsorengewinnung, Zuschauer) bringt. Nur, auf Dauer kann der Club mit diesem Stadion in keiner Liga , speziell der 1., wirklich wettbewerbsfähig bleiben.

      • Ich glaube nicht, dass für einen Verein auf einem Abstiegsplatz das entscheidende ist ob ein erstmals 1929 mit Aschenbahn erbautes Stadion weiter eine Aschenbahn hat oder nicht. Das Spielfeld ist so groß, wie in jedem anderen Stadion. Also könnte sollte man sich lieber mit sportlichen Aktivitäten befassen als für die Regionalliga mit aschebahnfreiem Stadion zu planen.

  4. Dass der FCN das Stadion der Stadt abkauft und dann auf eigene Kosten umbaut oder neu baut, das ist eine bestechende Idee.
    Leider ist dies wenig realistisch.

  5. Man muss mal darüber nachdenken und sich eher die Frage stellen, brauchen wir ein Stadion mit Aschenbahn? Es finden incl. Pflicht- und Testspielen der Profis und der 2. Mannschaft des FCN mindestens 36 Fußballspiele pro Jahr im Stadion statt. Dagegen 0 Leichtathletikveranstaltungen. Ok, einmal im Jahr kommen die Zeugen Jehovas und eine Rassehundeveranstaltung gibt es noch. Hin und wieder findet auch mal ein Konzert, z.B. Pink war mal da, im Stadion statt. Aber sonst? Hauptnutzer des 1991 komplett um- oder neu gebauten Stadions ist der FCN, also ist der Hauptnutzen des Stadions Fußball. Für die Art des WM-Umbaus und die damit verschlafene Chance auf ein reines Fußballstadion ist alleine die Stadt Nürnberg verantwortlich, nicht der Club. Zudem eben die baulichen Mängel, speziell die Schwingungsprobleme in den Kurven. Die Wahrscheinlichkeit ist auch gegeben, daher wird ja auch im Winter nochmals umgebaut, dass sowohl von der Bauordnungsbehörde als auch von DFB und DFL Auflagen wegen Sicherheitsbedenken kommen können. Diese könnten sein, darauf wurde von seiten der Stadt und auch von Seiten des FCN hingewiesen, dass ein Teil der Oberränge gesperrt werden müssten. Dies würde aber vor allem dem Club einiges an Einnahmen kosten. Vom dann negativen Ruf der Stadt und vor allem des Club ganz zu schweigen. Wir machen uns dann im bezahlten Fussball lächerlich. Weiterer Nachteil des jetzigen Stadions ist auch die hohe Anzahl von Plätzen mit Sichtbehinderung. Speziell in den Übergängen der Kurven zur Haupttribüne un in den obersten Reihen der Oberränge. Dies liegt an der hohen Entfernung der Tribüne, speziell vom Beginn der Kurven bis zum Spielfeld sind es schon 25 Meter! Die Überdachung wirkt auch zu kurz. In den ersten 5,6 Reihen im Unterrang wird man bei starken Regenfällen nass. Das kenne ich von Besuchen in anderen Stadien her anders! Klar ist die Finanzierung ein Problem. Wäre nicht falsch nach einem Investor zu suchen. Vielleicht sollte der Club, sobald das nötige Geld dafür vorhanden wäre und oder durch eine überschaubare rückzahlbare Kredithöhe, der Stadt das Stadion abkaufen und es nach eigenen Vorstellungen umbauen. Von der Infrastruktur her gibt es kaum in Nürnberg einen besseren Standort für ein Stadion, als das Areal am Dutzendteich. Jedenfalls kenne ich keines, dass als alternativer Standort für ein eigenes Clubstadion geeignet wäre.

  6. Ich finde die Fans, die ein Fussballstadion wollen oder die gegen einen Sponsorennamen sind, können das gerne haben, wenn Sie entsprechende Eintrittspreise akzeptieren. Aber dass die Allgemeinheit die Kosten für solche Wünsche stemmen soll, das kann nicht sein.

  7. Mal abgesehen davon, dass ich absolut für ein Stadion ohne Laufbahn war und noch immer bin: man kann den vorherigen Kommentatooren nur Recht geben. Hätte der Club und vor allem seine Führung nicht den Schlaf der Gückseligen geschlafen, als DIE Gelegenheit zur WM 2006 da war und es für ein paar Peanuts (im Vergleich zu heute) möglich gewesen wäre, die elendige Laufbahn wegzusprengen, dann hätte man heute ein Fussballstadion. Viele Leute haben sich wie ich auch gefragt, was denn für glorreiche Leichtathletik-Event hier stattfinden sollten??? Auch wenn hier die Stadt entschieden hat: vom Club hätte es viel energischeren Widerstand geben müssen! Zur Not mit Unterschriftensammlung und sonstigen demokratischen Mitteln….
    Jetzt von Neubau, Umbau und sontigem Blödsinn zu phantasieren, ist einfach nur armselig!!!! Und wird mit Sicherheit keine Unterstützung finden…meine auch nicht!

  8. Wer hat gesagt, dass die Stadt irgendwas bezahlen muss? Der Glubb wird Stadionbetreiber und somit hat die Stadt mit dem Stadion nix mehr zu tun. Und ob der FCN 3.5 Millionen Jahresmiete zahlt oder einen Umbaukredit mit der selben Summe tilgt…
    Selbst beim jetzigen Umbau der Südkurve muss Glubb den Löwenanteil stemmen, obwohl die Stadt Besitzer ist und jedes Jahr Miete bekommt.

    • In der Stadionmiete dürften ja wohl auch die Betriebskosten, wie z.B. für die Reinigung, enthalten sein.
      Abgesehen davon, dass es ja wohl mehr ein Neu- als ein Umbau wäre.

  9. Lieber nicht, wenn man so wie der Club Fußball spielt – sonst ist das Stadion fertig und er spielt in der 4. Liga…

    • Es gab in Nürnberg sehr gute Leichtathletiktreffen und sonstige Veranstaltungen im Stadion, die bei einem reinen Fußballstadion nicht möglich wären.
      Und was macht man außerdem, wenn der Club den Leipzigern in ihre Liga folgt. Dort hat man ein schönes großes Stadion und weiß eigentlich nicht wofür.
      Seit es Fußball gibt, sind Stadien für verschiedene Veranstaltungen nutzbar, nur weil jetzt irgendwer auf die Idee gekommen ist, Fußball sei der einzige Sport der Welt, braucht es auch reine Fußballstadien. Baut das Stadion doch gleich gemäß des Colloseums in Rom für Fußball als Gladiatorenkämpe der Neuzeit um.
      Außerdem hat die Stadt doch immer gar kein Geld, wovon soll sie den Umbau denn dann zahlen, oder hat sie nach bewährter Volksverdummungstaktik hier plötzlich wieder freie Finanzmittel?

      • Wie viele andere Veranstaltungen, speziell auch Leichtathletik, gab es denn in den letzten Jahren? Bis Mitte der 90er gabe es EINMAL IM JAHR das LAC-Quelle Leichtathletik-Meeting und da kamen stolze „25.000“ Zuschauer, toll (Zu Clubspielen gehen pro Heimspiel im Schnitt derzeit rund 40.000!)! LAC Quelle gibt es in dieser Form aber nicht mehr in der Region. Dann gab es mal bis 2003 Rock im Park. Die sind, trotz fertigem Umbau und der Chance ab 2007 wieder das Stadion zu nutzen, lieber auf dem Zeppelinfeld geblieben. Es finden keine Schulsportfeste statt, dafür gibt es in Nürnberg ja genügend andere Städtische Sportanlagen. Ok, es gibt ja noch die Zeugen Jehovas und alle paar Jahre verirrt sich mal ein Popstar (zuletzt Pink) mal ins Stadion. Aber sonst? Außer Fußballspielen findet hier nahezu nichts anderes mehr statt. Einige vergessen hier, den baulichen Zustand des Stadions, weswegen seit 2008 immmer wieder neue Umbauten nötig sind. Sage nur den Umbau der Nordkurven-Unterränge zu Steh-Sitz-Kombis und die Zusammenlegung der Blöcke 9+11, da aufgrund der Schwingungsprobleme keine Fans wie UN94 oder Supporters auf den Blöcken 8-12 mehr hüpfen dürfen. Das trotz nachträglich eingebauten Schwingungsdämpfer. Aufgrund der selben Probleme muss im Winter die Südkurve teils umgebaut werden, da sonst die Gefahr bestünde, Blöcke im Oberrang aufgrund von Sicherheitsbedenken sperren zu müssen. Also es wird in die „Instandhaltung“ und immer wieder auftretende Renovierung (besser „Schönheitsreparaturen“) bald mehr Geld ausgegeben, als es ein kompletter Umbau kosten würde. Es geht hier nicht um Träumereien des Clubs und nur um die Schönheit eines reinen Fussballstadions. Es geht um die Wettbewerbsfähigkeit des Clubs mit dem Stadion. Vergessen wir auch nicht, in der BL wird viel Geld mit der Vermietung von VIP-Plätzen verdient. Davon haben wir im Vergleich zu den meisten anderen Standorten fast die Wenigsten. Selbst Augsburg hat mehr!

  10. Klar – und nächstes Jahr verlangen sie dann von der Stadt eine Tiefgarage und übernächstes Jahr kann ein Stadion nicht mehr ohne Hubschrauberlandeplatz betrieben werden. Für wen halten sich die Fußballvereine heutzutage? Die Stadt kann es sich zwar nicht leisten über die Sommerferien Jugendtreffs zu betreiben weil ein paar tausend Euro für Betreuer eingespart werden und dann fordert der Club ein paar Milliönchen Zuschuss weil ihm seine vor wenigen Jahren vom Bund generalüberholte Heimstatt nicht mehr gefällt. Das ist eine Frechheit!!!

  11. Wenn der FCN ernsthaft meint, er brauche ein neues Stadion, dann soll er es doch selbst bauen. Die Stadt hat wahrlich andere Probleme als solche Albernheiten, denn das Stadion ist modern. Ferner können so auch mal andere Sportwettkämpfe stattfinden, die es in den reinen Fußballarenen gar nicht mehr geben kann. Es gibt eben noch andere Sportarten, nicht nur den Kommerz-Fußball.

    • Und wieviel dieser „anderen“ Sportarten haben in den letzten Jahren dort stattgefunden, dass es rechtfertigt, die Laufbahn zu behalten???

    • Genau „Kommerz-Leichtathletik“. Da kommen locker 1.000 Zuschauer ins Stadion…
      Die können auch nach Langwasser oder zum Trainingsgelände am Valznerweiher. Die Tribünen reichen da vollkommen aus.
      Und Konzerte sind auch in einem Fußballstadion möglich! Ansonsten fallen mir keine weiteren Veranstaltungen mehr ein.

      Pro Fußballstadion! Wir sind bis auf Berlin der einzige Bundesligaverein ohne ein Fußballstadion. Und aus meiner Sicht hat sich das jetzige Frankenstadion auch kaum geändert als vor der WM.

  12. …..nicht die Stadion-Größe (ob mit oder ohne Laufbahn) oder Stadion-Form (rund oder eckig) ist der große Stimmungskiller im Club-Stadion…

    im Vergleich zu früher (80,90er) ist die permanente Dauerbeschallung im Stadion mit Stadionsprecher, Konserven-Musik und vor allem Werbejingles, Schussenergie-Messungen von Areva, „die Zuschauerzahl wird präsentiert von“, Halbzeit-Entertainment … übel.

    Hat sich früher noch eine spielstandabhängige (!) Stimmung aus dem Lager der Fans (und zwar aller Fans) heraus entwickeln können… so „supporten“ heute zwei, drei Blocks mit selbstgemachten Liedchen via Megaphon, von denen der Rest im Stadion kein Wort versteht…
    Die Hauptbeschäftigung der Fans ist heute mehr die Beschäftigung mit dem Ei-Phone als das Geschehen auf`m Platz.
    Im Vergleich zu früher ist das sicher kein Hexenkessel mehr…

    da hilft auch „kein reines Fußballstadion“ , selbst wenn es Max-Morlock-Stadion hieße….

    • Von der Frage der Finanzierung abgesehen (ich bin sowohl aus Sicht eines Steuerzahlers als auch aus der Sicht eines Vereinsmitglieds GEGEN den Neubau, sofern nicht ein Christkind den Neubau komplett auf eigenes Risiko spendiert) der beste Beitrag.

      Die Stimmung im Stadion (in den Stadien) ist tatsächlich grundsätzlich anders als früher. Wenn es lief, waren selbst auf Gegengerade und Haupttribüne mal „FCN!“ Sprechchöre zu hören, während bei schlechten Leistungen einfach Ruhe herrschte (die guten alten „Aufhören!“-Rufe sind leider völlig ausgestorben). Diese spielabhängigen Emotionen habe ich letztmals gegen Lissabon gehört. Inzwischen gibt es oft wirklich nur noch den Einheits-Sing-Sang der so „unverwechselbar“ ist wie 08/15-Arenen.

      Daß es noch anders geht, habe ich vor kurzem bei einem touristischen Stadionbesuch in Dresden erlebt, auch dort mühten sich zwar die „Ultras“ um Dauerbeschallung, trotz Rückstand und mäßigem Spiel wurden aber die meisten gelungenen Aktionen unverzüglich aus dem ganzen Rund mit „Dynamo! Dynamo!“ befeuert.

      • richtig, das sehe ich auch so.
        Früher (im Vor-Internet-„Zeitalter“) haben die Fans die ganze Woche auf das Spiel hingefiebert um dann die 90 Minuten alles zu geben
        und dem Gegner zusammen eine gehörige Lärmwand bei Heimspielen entgegenzustellen. Da wurde jeder Eckball, Freistoß „mitgelebt“.
        Ich finde das sieht man heute nicht mehr so. Stellt Euch mal spaßhalber z.B. in den Oberrang der Südkurve, da kommt keinerlei
        Singsang mehr an und alles wirkt wie ausgestorben.´, da kommt ja auf Sky mehr Stimmung rüber… (und teuerer ist das auch nicht 😉
        Oft hat man heute das Gefühl das die Hardcore-Fans lieber via Internet-Foren neue „Choreografien“ erfinden und schöne bunte Bildchen ausdrucken,
        die sie dann auf den bunten Sitzen verteilen und vor dem Spiel gemeinsam hochhalten. Und wenn die hochgehaltenen bunten Bildchen dann in Youtube oder sonstwo hochgeladen finden das alle richtig klasse. Die Fans feiern heute mehr sich selbst und leben den „Wettkampf“ mit anderen Fanlagern als dass sie die Mannschaft feiern…
        Ich bleib dabei: früher war live irgendwie „liver“!

  13. Das jetzige Stadion wurde mit sehr viel (Steuer-)Geldern für die WM 2006 grundlegend renoviert und umgebaut. Alle Parteien waren damals einverstanden. Nach gerade einmal fünf Jahren (und vielen Gurkenspielen) später kann man jetzt nicht ein zeitgemäßes Stadion
    abreissen um jetzt ein „reinrassiges Fußballstadion“ neubauen. Das steht in keiner Relation zur Nachhaltigkeit mit Material und Finanzen.
    Unsere Gesellschaft hat sicherlich andere Probleme als den paar verbliebenen Fans im Stadion (die oft nur noch folkloristische Staffage für das TV und Kommerz-Ereignis sind) eine geringfügig bessere Aussicht auf das Geschehen zu ermöglichen….
    `bin selber langjähriger Clubfan, aber man sollte echt realistisch bleiben.

  14. jaaaaaaaaaaaaa der club braucht ein reines fußballstadion.das jetzige ist im gegensatz zu allen anderen stadien eine zumutung.die laufbahn verschandelt das stadion.sogar die zweitligisten haben schönere stadien.

  15. ein neues reines fussballsatdion wäre nicht schlecht,
    aber nicht mit gewalt. soweit ich informiert bin, steht das stadion auch noch unter denkmalschutz, man sollte dies achteck auf jeden fall beibehalten, weil es optisch sehr viel bringt.
    allerdings bringt uns ein neues stadion noch keinen besseren fussball, was ja nun einmal das wichtigste ist. sollte sich der club wirklich einmal in der buli
    etabliert haben, kommt ja alles andere von ganz allein. also zuerst einmal das sportliche festigen, und dann das optische.

  16. Wer einmal in einem reinen Fussballstadion war, der weiss, dass das Frankenstadion in der heutigen Zeit nur noch ansatzweise was taugt. Um zudem wettbewerbsfähig zu sein bzw. zu werden(nicht nur zuschauerbedingt, sondern insbesondere zwecks Vermarktung, Logen, VIP-Bereich, etc.) wäre langfristig ein reines Fussballstadion anzustreben. So richtig viel Geld bekommen wir halt von Sponsoren nicht, was hauptsächlich an der deutlich unterdurchschnittlichen Vermarktbarkeit des Stadions liegt. So könnte man die vom Vorredner genannten Talente vielleicht künftig auch mal halten.

  17. Nürnberg hätte schon zum WM 2006 ein reines Fussballstadion gebraucht.
    Nun macht der Bader „Promotion“ mit dem Thema und der Maly greift diese „Träumerei“ auch noch bei der Jahreshauptversammlung auf, obwohl sein Kämmerer nicht einen Penny dafür hat. Wenn man genau hin gehört hat, dann wird Maly die Umbaupläne unterstützen, aber nur wenn der Club selbst tief in die Tasche greift. Beim Club selbst, ist man jedoch nicht mal in der Lage Spieler wie Gündogan und demnächst wohl Wollscheid zu halten, da man meint, ein Fussballverein kann nur Geld mit Spielertransfers verdienen (deswegen ist der FC Bayern sicher nicht so reich). Aber das scheint beim Club ja niemand zu kapieren !

Kommentarfunktion geschlossen.