Fanrandale: Soll der Club härter durchgreifen?

Jahrelang beklagten Fußball-Anhänger, dass sie bei den Einlasskontrollen zu den Stadien wie Schwerverbrecher behandelt und bereits aus nichtigen Anlässen mit Stadionverbote belegt würden. Nach den Szenen, die sich in jüngerer Vergangenheit immer wieder in Fußball-Stadien abspielen und die zuletzt auch beim fränkischen Derby zu sehen waren, stellt sich aber eher die Frage, ob die Vereine vielleicht zu wenig für die Sicherheit tun.

In diesen Tagen hat der niederländische Erstligaverein Ajax Amsterdam einen gewaltbereiten Fan mit 30 Jahren Stadionverbot belegt. Muss vielleicht auch der Club noch wesentlich härter gegen Fans vorgehen, die sich nicht an die Spielregeln halten? Gut, die martialischen Szenen am Dienstag, als sich die Meute aus der Nordkurve bedrohlich Richtung Fürther Block bewegte, hätte es wohl in dieser Form nicht gegeben, wenn die Polizei zeitig Präsenz gezeigt hätte.

Dennoch ist nun die Frage, ob der Club dies als bedauerlichen Einzelfall abtut oder massivere Maßnahmen ergreift, um solche Vorfälle künftig zu verhindern. Unsere Leserfrage lautet deshalb in dieser Woche: „Fanrandale: Soll der Club härter durchgreifen?“ Geben Sie Ihr Votum unter www.nz.de ab. Über die Leserfrage diskutieren können Sie hier.  M.P.

27 Kommentare in “Fanrandale: Soll der Club härter durchgreifen?

  1. Das „Sicherheitskonzept“ bei diesem Spiel war einfach nur peinlich.
    Man kann nicht Wochen vorher über über die besondere Brisanz dieses Spiels und besondere Sicherheitsvorkehrungen reden und sich dann wundern wenn die 8,- EUR /Stunde Sicherheitsrentner im Stadioninnenraum überrannt werden (oder sich mangels besserer Ausbildung zum Selbstschutz wegdrehen).
    Zum Glück ist den Mitläufern des (rot-) schwarzen Mobs in den fünf Minuten bis die Polizei eintraf vor dem Fürther Block nichts „besseres eingefallen“ außer Schneebälle zu werfen.
    Vor einigen Jahren gab es den
    ominösen „Marsch durch Fürth“, jedem war klar dass sich sowas nicht wiederholen sollte/ darf….

    Da hat Herr Woy sicher recht wenn er von „kriegsähnlichen Zuständen“ nach dem Derby spricht. „Naziaufmarschähnliche Zustände“ wäre auch nicht ganz verkehrt wenn ein vermummter Mob von Ober-Fans den Unter-Fans das Fürchten lehrt….

    • KRIEGSÄHNLICHE ZUSÄNDE. also wenn ich das lese könnte ich kotzen ein guter kumpel von mir war im krieg im Afgahnistan, un ich wünsche keine von euch das jemand diese erlebnise macht wie er. dieser Marsch durch das dorf zwischen veitsbron und zirndorf war immer recht schön und gehöte einfach dazu. Auserdem sollte diese zunahme der gewalt in stadien einfach mal mit fakten und daten belegt werden. zuzeit nähmlich werden 0,0003% im stadion verletzt (quelle :jahresbericht der polizeilichen zentralen informationsammelstele sport[ZIS]) Der kontakt mit der Polizei wurde gesucht und auf gewalt wurde auch verzichtet? hat es was gebracht: Nein die Polizei rüstet vollkommen unabhängig von den vorgängen in der fansszene auf (qulle : Ya Basta!)
      gesprochen wird im allgeimen über die ultras nur im negativen sinne: Die choreos im Stadion. Spende. Stimmung in den Stadien.
      P.S. beim oktober fest gibs mehr verletzte als in einer BuLI saison. warum wird da nicht eingeschritten.

  2. Ich bin seit 3 Jahren bei jedem Heimspiel im Stadion. Bis zum Derby kam es noch nie zu irgendwelchen Zwischenfällen. Im Gegenteil, als wir in Dortmund waren, wurde sogar ich als Frau von den Dortmunder Fans angepöpelt. Die Aktion von den paar enttäuschten Fans möchte ich sicher nicht verteidigen, denn so etwas gehört nicht ins Stadion. Aber was die Medien daraus machen und schon gemacht haben finde ich erschreckend. Mit einer solchen Berichtserstattung wird nur ein Hass geschürt und erreicht dass der DFB noch höhere Strafen ausspricht als er es beim Club sowieso schon macht. Ihr Reportet solltet mal darüber nachdenken mit welchen reißerischen Artikel ihr im Vorfeld schon die Stimmung aufgeheizt habt. Braucht man sich dann zu wundern, wenn ein paar ausflippen. Auch die Fürther Fans sollten mal darüber nachdenken, was es sollte, Pyro zu zünden und mit Leuchtpistolen fast den eigenen Spieler abzuschießen? Die Kontrolen im Stadion können sicher nicht komplett verhindern, dass jemand, der etwas einschmuggeln will es schafft, aber mir persöhnlich ist es so lieber, als gar keine Kontrollen.

    • sehr guter Beitrag, aus meiner Sicht wird durch die mediale Kriegsberichterstattung auch die gesamte Fanszene des Club kriminalisiert. Vorallem aber ärgert mich, das selbst medien wie die Nordbayerische Zeitung, die gern als seriös bezeichtnet werden will auf diese Boulevard- Propaganda einschwänkt…..

  3. Ich gehe schon lange nicht mehr ins Stadion, da das monotone geistlose Singsanggegröle der sogenannten Fans mir so auf den Geist geht, dass ich lieber die Spiele im Fernsehen ansehe. Wahrscheinlich ist ihr Geist durch die Dämpfe von Alkohol und den Nebel des von ihnen ebenfalls geliebten Pyor-Wahnsinn so beschädigt, dass sie nicht mehr merken, dass ihr Verhalten mit Anfeuerung nichts mehr zu tun hat. Wenn sie ihren Frust darüber, dass dies keine Mannschft ist, was wir zur Zeit haben, nur durch Gewalt und Randalieren abreagieren können, gehören sie für immer aus dem Stadion verbannt und ihnen die Kosten für die Schäden und Ordnungsmaßnahmen aufgebrummt. Die dadurch freiwerdenden Plätze werden sicherlich gerne von normalen Fußballfans eingenommen.

    • Die normalen Fans sitzen also vor dem TV und warten bis wieder die geniale Stimmung der 90er Jahre zurückkehrt? Gott sei dank bin ich nicht normal. Ansonsten Sky-Abo verlängern – Win-Win Situation.

      • @ glubbfan … alles Plattitüden, ich unterstelle, Du hast die Schlagzeilen gewisser Medien auswendig gelernt und versuchts diese nun in eigne Sätze zu wandeln…. Ja, die Sangeskunst kann man durchaus dikutieren, aber die Argumentation sollte dann zumindest in die Richtung gehen, das nicht kollektiv alles und jeder in die Ecke Alkoholabhängige Randalierer gestellt wird. Wenn das Deine Art der Diskussionskultur ist, dann bleib bei Sky, aber vergiss nicht, den Ton auszuschalten, damit Du nicht das Singsanggegröle hören musst. Könnte ja sein, das Du dann n ur noch von Alkoholdämpfen umgeben bist….Achso…eines noch…was sind „normale“ Fussballfans“ ? nach Deiner Lesart unbterstelle ich: Eventzuschauer a la Bayer 04 oder Hoffenheim. Na denn. Gute Nacht……

  4. Ich glaube zu verstehen was diese Fans meinen und ausdrücken wollen. In einer Zeit in der es in unserer Gesellschaft kaum noch WERTE gibt, indentifiziert sich der ein oder andere vollkommen mit seinem Verein. Das ist wie seine Familie. Und so wie sich der Club am Dienstag gezeigt hat, so Blutleer und ohne Kampf, denke ich hat sich der eine oder andere , der alles für seinen Verein als Fan gibt, voll verarscht gefühlt von den Söldnern die für den Verein spielen. Und nun finde ich kommt der Knackpunkt. Man sieht der Erzfeind wie er feiert und die ganze Wut entlädt sich und gerät ausser Kontrolle. Ab da beginnt das gesellschaftliche Problem, man geht vermeintlich auf schwächeren los, dass darf nicht sein. Die Wut, der Hass auf die eigene Mannschaft kanalisiert sich auf die Gegner und der Teufelskreis schliesst sich, man kann seine Aggressionen nicht anders kanalisieren. Und das ist nicht nur im Fussball so, sondern ist ein Phänomen der Gesellschaft. Dies war ein Erklärungsversuch wie ich es sehe, wie die Lösung dazu aussieht kann ich nicht sagen, aber eins ist sicher, drakonische strafen haben noch nie was bewirkt. Und wie der Verien will, dass Emotionen, Stimmung usw. im Stadion vorhanden ist, so sollten sie doch auch soziale Kompetenz verantworten und bei solchen Spielen irgend etwas planen damit die diese Wut und Enttäuschung sich nicht auf die vermeintlich Schwächeren entlädt. DENN AUCH ICH MÖCHTE IN ZUKUNFT MIT KINDERN OHNE ANGST IN JEDES STADION DEUTSCHLANDS GEHEN KÖNNEN. Also Herr Woy und Verantwortlichen des 1.FCN nicht nur Blinden Aktionsmus, sondern sich damit auseinander setzen.

  5. LOL jetzt macht aber mal nicht so ein Faß auf, nur weil ein paar Halbstarke ein paar Schneebälle in den Gästeblock geworfen haben. Passiert ist doch rein gar nichts, auch wenn die Aktion per se natürlich total unsinnig war und nur den Verein und den Fans geschadet hat. Den Blödsinn, den Woy vezapft, kann man übrigens eh schon längst nicht mehr Ernst nehmen. Dieser sollte sich lieber um die zahlreichen anderen Baustellen kümmern, damit man am Saisonende nicht wieder (wie schon so oft) vor einem Scherbenhaufen steht.

  6. Am erstauntesten war ich (als Abonnent der NN zugegeben und Clubfan) das es die 120 Leute mit ihrem Ausflug auf die Tartanbahn tatsächlich geschafft haben die Fukushimakatastrophe, die Nazibande und Eurokrise zu übertrumphen: Nichts von dem hat es auf Seite 1, 2 (immerhin ein Kommentar der in seiner Deutlichkeit auch gerne mal zu anderen, politischen Themen kommen könnte!), 3, den Lokalteil, Leserbriefseite und Sportteil geschafft. Und um ein „hirnverbrannter Idiot“ zu sein muss man heutzutage gar keine Ausländer mehr erschießen oder ein Atomkraftwerk in die Luft jagen, da reichen 200m auf der Tartanbahn. Der Sturm war natürlich absoluter Humbug, aber was hier medial daraus gemacht wird/wurde ist einfach nur erbärmlich. Zeitungen wie die NN oder die NZ, die ja den Anspruch erheben hier in Nordbayern als seriös zu gelten, sollten den Vorfall eigentlich als das einordnen können was er war. Dieses übertriebene geifern nach Superlativen kann den stetigen Auflagenverlust (habe mir soeben die Zahlen bei IVW.de durchgelesen) sicher nicht stoppen. Eine ausgewogene Berichterstattung wie ich es von einer Zeitung, die auch weiterhin in meinem Briefkasten liegen soll, dagegen schon. Natürlich muss der Vorfall thematisiert und kann auch im Kommentar verurteilt werden, aber diese Ausmaße sind einfach nur lächerlich. Die Umfrage ist im übrigen noch die Krönung. Und zur Beruhigung: Diejenigen, die da auf der Aschenbahn rumgeturnt sind werden sicher größtenteils ihrer (gerechten) Strafe zugeführt, ganz so wie es einer Demokratie gebührt. Dazu kommen sicher noch Stadionverbote. Die Strafe vom DFB sollten dagen die Versager im Clubtrikot zahlen! Einfach ein bisschen mehr die Verhältnisse wahren, dann wäre uns allen geholfen! Danke

  7. Die Frage die sich mir stellt ist die, ob die sognenannten Eingaangskontrollen überhaupt wirksam sind (Pyro bei den Greuthern, Sturmmasken bei den Clubfans).

    Der / die Vereine sollten hier die Stadien-Ordnungen überarbeiten. Vermummte haben in einem Stadion nichtds verlorern, diese Typen hätte man bei effektiver Kontrolle bereits herausfiltern können.

  8. Ich bin absoluter Fußball- Liebhaber, habe bis zu meinem 20 Lebensjahr selber regelmäßig (allerdings mäßig, aber mit viel Freude gespielt), und verfolge den Sport seit dieser Zeit immer noch.
    Aus den o.g. Anlässen besuche ich mit meinen Kindern allerdings keine Livespiele in den großen Stadien mehr.
    Auch wenn sich nur eine Minderheit so unverantwortlich benimmt, ist mir dies zu viel, und ich nehme Abstand zu den Besuchen. Es ist schade, dass die verantwortlichen Veranstalter hier nicht konsequent durchgreifen, und der Mehrheit ein paar schöne Stunden bieten können, oder wollen?

  9. ach und noch etwas. Bevor es hier ganz unter den Tisch fällt. Ich erachte das Abschiessen von Leuchtraketen in Richtung Spielfeld von den „Fans“ der Nachbarstadt als versuchte Körperverletzung, wenn nicht gar vorsätzliche Körperverletzung. Schlägt eine solche Rakete im Nürnberger Fanblock ein… tja….

  10. im übrigen….Randale…. Begriffsbestimmung: Randale bezeichnet bewusste illegale Beschädigung oder Zerstörung fremden Eigentums als Selbstzweck.. Dröseln wir doch mal auf, was passiert ist: Eindringen in den Inneraum = unerlaubt (Hausfriedensbruch), Rennen über die Aschenbahn = unerlaubt ( Hausfriedensbruch), Schlagen von Ordern= unerlaubt (Körperverletzung), „Posen“ und Schneeballwerfen vor dem Gästesektor= unerlaubt (Hausfriedensbruch, Provokation), Zurückrennen in den eigenen Block= Gott sei Dank (Einsicht und Schadensbegrenzung) … Faktum: Es wurde weder etwas beschädigt, noch wurde fremdes Eigentum zerstört. Aber- man darf diesen Platzsturm sicher nicht Bagatellisieren. Die Hauptverantwortlichen werden ihre gerechte Bestrafung sicher kassieren. Aber….Wer hier von Randale spricht, oder, wie Woy von Kriegsähnlichen Zuständen, hat schlichtweg keine Ahnung, was Randale sind, hat auch keine Ahnung, wie es sich im Krieg lebt… Dann geht bitte zur persönlichen Weiterbildung zu diversen Veranstaltungen nach Kreuzberg oder ins Schanzenviertel, oder nehmt an einer Patrouillenfahrt unserer Soldaten in Afghanistan teil…..!

    • Dann wünsch` ich Dir, lieber Glubberer, dass Du das nächste Mal mit zwei kleinen Kindern im Gästeblock eines Fussballstadions stehst und eine Horde von „emotionalisierten Fussball-Fans“ der Heim-Mannschaft auf Euch zustürmen siehst!
      Schau` doch bitte ´mal bei Google oder Wikipedia nach wie dass dann heisst, denn anscheinend hast Du zuviel Zeit um Dir die Sachen schönzureden!
      Das sind Assis und ich bleibe dabei : „Sicherheits-Dienst-Rentner“ weg, Hundestaffel in´s Stadion und dann kann das Pack das nächste Mal im Innenraum mit den Tieren spielen – das nennt man dann übrigens „Gladiatoren-Kämpfe“!

      • von Kriegsähnlichen Zuständen hat Herr Woy gesprochen. Und Herr Woy ist immer Vorstand des 1. FCN…und Nein, es sind nicht MEINE Vorstellungen. Und ich Bagatelliesiere auch diesen Vorfall nicht. Ich sehe ihn lediglich realistischer, als es verschiedene mediale „Kriegsberichterstatter“ derzeit machen. Aber klar, alle Fans in der Nordkurve sind Assis, die sich in seltsame Gewänder hullen und brand,- und mordschatzend alles platt walzen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Nochmal zum mitschreiben…Ich lehne diese Art von „Emotion“ rundum ab, aber ich warne davor, die gesamte Nordkurve in die Ecke der Randalierer zu stellen….

      • @ Lebkoungcitybou , es ist ja nicht so, das ich Dich nicht verstehe. Sicher war diese Situation als solche nicht entschuldbar, ich habe im übrigen auch niemals in irgendeiner Form diesen Tatbesatnd verharmlost oder beschönigt. Allerdings sehe ich in Deinen Äusserungen auch einiges an Emotionaler Gossensprache, wo ich mich frage, ob dies jetzt so sein muss. Das ist BILD- Zeitungsniveau und ich denke, Deiner nicht würdig… Wir sollten nur aufhören direkt oder indirekt die gesamte Nordkurve in die kriminelle Ecke zu stellen, welche gnadenlos unterdrückt gehört. Dann eskaliert weitaus eher echte Gewalt, weil dies nicht Sinn und Zweck bilateraler Zusammenarbeit zwischen Fans und Verein sein kann. Bader wird den Dialog mit den Verantwortlichen der Ultras suchen, man wird dann sicher keinen Burgfrieden schliessen, aber man wird mit Augenmass Massnahmen erarbeiten, welche zukünftig solche Vorfälle mindestens verhindern helfen. Im übrigen, was soll es bringen Hundestaffeln in den Stadioninnenraum zu stellen? Warum nicht gleich noch Panzer auffahren lassen? Ich denke, wir sind uns einig, das die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen, aber ich denke auch, dass wir uns darüber einig sind, die Kurve nicht unter Generalverdacht zu stellen. Weder direkt noch indirekt….

    • Hi Glubberer,
      wenn das Deine Vorstellungen von Fußball sind – Krieg und Kreuzberger Mainächte – und wenn das dann auch noch mehrheitsfähig beim Glubb wäre, dann möchte ich kein Fußballbegeisterter mehr sein.
      Wie haben beide Trainer bei der Pressekonferenz gesagt? Fußball ist ein Familiensport.
      Zu diesen kriegsänlichen Vorstellungen, wie Du sie offensichtlich von Fußball hast, werden wohl nur noch solche Deppen gehen, wie sie am Dienstag vor Weihnachten die Aschenbahn bevölkerten, mit Stangen und Blecheimern bewaffnet, maskiert und hasserfüllt. Das war kein Frust, das war geplant!

  11. Sorry und nichts gegen die Leute, aber mich wundert nichts mehr, wenn ich mir die meisten Menschen vom „Sicherheitsdienst“ anschaue: zumeist Rentner oder Hausfrauen und denen kann man nun wirklich keine Vorwürfe machen, dass sie sich nicht für 6,-/h den Kopf einschlagen lassen oder über eine entsprechende Kampfsporterfahrung verfügen.
    Da halt` ich´s lieber wie Berti Vogts: „Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben!“

  12. Das, was Wolferl schreibt ist allerdings auch ein Faktum, welches man nicht aus den Augen verlieren darf. Die teils überzogenen Personenkontrollen sind grösstenteils weder angemessen noch zu verstehen. Sicherlich gibt es immer wieder einige wenige, welche „ausgefiltert“ werden müssen, aber hier wird durchaus durch flächendeckendes „Abgrapschen“ der Eindruck geweckt, das jeder Stadionbesucher ein potentieller „Gewalttäter Sport“ ist. Da wird auch nicht unterschieden zwischen Kind,Mann, Frau,Jugendlich oder Greis…. Eine kurze Geschichte vom Pokalspiel: Ein guter Kumpel von mir zieht aus Versehen mit seiner Dauerkarte durch und wird sofort von den Ordnern der Polizei zugeführt zwecks Alkoholkontrolle. Natürlich hatte mein Kumpel knapp 1 % intus, aber er war weder aggressiv noch anderweitig aus,- und auffällig. Und er hatte seine Pokalkarte auch noch dabei. Ergebnis: Er durfte nicht mehr nein Stadion. Ich denke, hier wird mit zweierlei Mass gemessen, zumal ich einige richtig vollgesoffene im Stadiongelände ausmachen konnte. Im übrigen denke ich, das dieser unrühmliche Paltzsturm (Gegengeradensturm) durch die Ordnungskräfte durchaus begünstigt wurde, indem ein Ordner eine Schwenkfahne vom Fahnenhalter gerissen hat. Abschliessend tut der Club gut daran, innerhalb der Fanszene eine Umfrage bezüglich Ordnungsdienst zu machen, ich kann mir gut vorstellen, dass man als Verein dann einige Dinge mit anderen Augen sieht und dann hoffentlich auch diesbezügliche Rückschlüsse zieht. Weil noch immer gilt: Fussballfans sind keine Verbrecher!

  13. Was soll denn das für noch härtere Maßnahmen sein als Stadionverbote und Strafanzeigen? Als Clubfan, immerhin 34 Jahre Mitglied, gehe ich jetzt schon nicht mehr ins Stadion, weil ich keine Lust habe mich erst mal, selbst im Haupttribünenbereich, durch zwei Absperrketten von Ordnern und Polizei schlagen zu müssen um mich dann von weiteren Ordnern dumm anreden lassen zu müssen wenn man kurz irgendwo stehen bleibt. Ich frage mich sowie, wer diese 40.000 Trottel sind, die sich alle zwei Wochen diese Behandlung im Stadion wie Gefangene in einem Hochsicherheitsgefängnis antun und dafür auch noch unglaubliches Geld zahlen.

  14. Warum fehlt denn hier der Vergleich zum Pokalspiel Dortmund gegen Dresden der in anderen Artikeln der NZ gemacht wurde. Vielleicht wurde ja doch eingesehen dass man das nicht vergleichen kann. Da ist in einem hochemotionalen Moment eben bei einigen die Sicherung durchgebrannt. Aber man sollte auch sehen wie wenige das eigentlich waren. Klar war der Platzsturm idiotisch, aber man sollte das nicht überbewerten. Fußball lebt nunmal von Emotionen, das sehen sicher auch die Sponsoren im VIP Bereich so.

  15. nun wirds aber peinlich. Ich finde es abscheulich, dass die NZ auf das unsägliche Boulevard- Niveau abdriftet.Mit dieser Umfrage wird indirekt die gesamte Fanszene kriminalisiert, da hier durchaus die Wahrscheinlichkeit einer Generalschuld der gesamten Kurve „gestrickt“ wird. Weil diese Umfrage genau diejenigen zur Abstimmung ruft, die absolut keine Ahnung von den Abläufen dieses – sicherlich idiotischen“ Platzsturmes haben. Der Verein wird , so wie Bader im aktuellen Ya Basta sinngemäss formuliert hat, auch diesmal den Dialog suchen, Generalverurteilungen sind unangemessen und sind nicht zielführend. Wir reden hier noch immer von in Summe ca. 150 Leuten, denen die Sicherung durchgebrannt ist. 95% derer, die an der Schneeballschlacht teilgenommen haben sind Mitläufer, die einer Gruppendynamik gefolgt sind. Diese Leute zu kriminalisieren halte ich für falsch! Nochmal, der Platzsturm war Blödsinn im Quadrat, das wissen die Beteiligten sicher am Besten. Die Strafen für die „Rädelsführer“ werden hart/ gerecht ausfallen. Aber es ist beschämend hier von Randalen zu sprechen. Das ist Sprachgebrauch eines Herrn Woy, der eher in die BILD- Zeitung passt. Für Leser, die gern für doof verkauft werden wollen. Die NZ tut gut daran diesen Vorfall mit Augenmass zu bewerten….!

    • Diese Ultras sollten alle weg kommen. Wie in München alle mal 3 Jahre Stadionverbot. Gut zugegeben diese machen gute Choreos aber sonst?

      Stimmung war vor den Ultras besser, jetzt gibts nur noch sing sang egal wies steht. Anfeuerung und Support fehl am Platz.

      Sie machen nur Theater und meinen sie wären die Helden des Stadions.

      Sie verprügeln in der Masse andere Fans bei Auswärtsspielen. Sie klauen in Tankstellen usw.

      Hier muss endlich was getan werden aber das Problem ist das die Politik auf dem linekn Augen schon immer blind war…

      • Also sorry, selten soviel gequirlte Kacke gelesen. Und sorry für meine Wortwahl. Sicher, ich bin auch nicht in allen Belangen mit UN auf einer Wellenlänge, aber zu fordern, das alle Ultras Kollektiv bestraft gehören ist ja wohl unterste Schublade. An den Coreos ergötzen, im Umkehrschluss aber den Rausschmiss fordern? Gutmenschentum a la „Alles ausser ich ist schlecht“?
        Ultras prügeln andere Fans? Beweise? Oder nur Gesabbel eines gefrusteten, der sich im Schutz der Anonymität des Internets als Robin Hood sieht? Internet- Hooligan? Klar, das „Singsang“ kann man UN vorwerfen, aber dioe Stimmung VOR den Ultras besser? Wahrnehmungsprobleme durch zu langsamen Abbau von Alkohol? Also wirklich @ Knüppel…. Dieser Kommentar ist alles andere, aber kein Kommentar….

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