Bedauern Sie das Ende von „Wetten, dass . .?“

LanzIn Nürnberg wurde am Samstag ein Show-Dinosaurier zu Grabe getragen: „Wetten, dass . . ?“ soll nie wieder erstaunliche Wetten, Hollywoodstars und Livemusik präsentieren, so hatten es die Verantwortlichen nach fast 34 Jahren entschieden. Zu mies waren die Quoten, zu sehr stand Moderator Markus Lanz in der Kritik.

Dabei schaffte die Show einst das, wonach sich viele immer noch sehnen: Unterhaltung, die die ganze Familie vor dem Fernseher vereint. Viele Besucher, die in Nürnberg beim Finale von „Wetten, dass . . ?“ dabei waren, erinnerten sich genau daran, wie es damals war. Wie sie als Kinder das erste Mal lange aufbleiben durften, um gemeinsam mit den Eltern den Kandidaten die Daumen zu drücken. Wie man am Montag die Sendung vom Samstag diskutierte: „Hast du das gesehen?!“

Das Format sei ein „Lagerfeuer“ gewesen, an dem sich die Nation und die Familie versammelt hätten, sagte Moderator Günther Jauch wehmütig. Dieses Lagerfeuer ist nun aus, ein Ersatz nicht in Sicht.

Kritiker hatte die Sendung immer gehabt. Doch dann kam das Desinteresse von immer mehr Zuschauern dazu. Die sinkenden Quoten zeigten, dass das Konzept von „Wetten, dass . . ?“ nicht mehr stimmig war. Aber: Muss eine Show, die ja nach wie vor vielen Millionen Menschen gefällt, denn tatsächlich abgesetzt werden?

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