Würden Sie Car-Sharing nutzen?

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Unter dem Motto „Eins für Zehn“ machen sich die Grünen in Nürnberg stark für die Idee, Carsharing in der Stadt zu fördern. Foto: Roland Fengler

Das Problem kennen die meisten nur zu gut: Am Ziel ist man mit dem Auto in 15 Minuten, die Suche nach einem Parkplatz dauert aber eine halbe Stunde. Der öffentliche Raum ist knapp in Nürnberg, Autofahrer und Fahrradfahrer fordern ihr Recht und ausreichend Platz, um das Gefährt abzustellen.
Diese beengte Situation wollen die Grünen entschärfen. Ein neu angeschafftes Carsharing-Auto könne zehn private Pkw ersetzen, erklärte in der vergangenen Woche Markus Ganserer, Landtagsabgeordneter der Grünen. „Fahrzeuge sind meistens Stehzeuge“, sagte er im Hinblick darauf, dass ein Großteil der Autos viel parkt und selten fährt. Da man, so Ganserer, normalerweise mit den „Öffentlichen“ die Alltagsgeschäfte gut erledigen könne, seien gemeinschaftlich genutzte Fahrzeuge eine praktikable Lösung.
Das funktioniert so: Im Internet meldet der Carsharing-Kunde seinen Bedarf an, mit Datum und Uhrzeit. Mit einer Zugangskarte öffnet und schließt er das Auto, das an einem festen Standort parkt. Und dort wird das Fahrzeug nach Benutzung auch wieder abgestellt. 35 Autos hat Scouter, der größte Anbieter für Carsharing in Nürnberg, zurzeit im Stadtgebiet. 50 sollen es noch werden. Dazu aber muss das Angebot bekannter werden, mehr Menschen sollten Carsharing nutzen. Dann, davon sind die Grünen überzeugt, hätte Nürnberg ein großes Parkplatz-Problem weniger.

Wir wollen von Ihnen diesmal deshalb wissen: Car-Sharing, würden Sie es nutzen?  Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen:  Trifft die Kirche noch das Lebensgefühl? Mit „Ja“ antworteten 51,5 Prozent der Teilnehmer, mit „Nein“ 48,5 Prozent.