Soll der Stadtstrand den ganzen Sommer bleiben?

PK StadtstrandSeit Freitag herrscht Strandfeeling auf der Insel Schütt. Ende Juli ist es damit aber vorbei. Für das Bardentreffen muss der Strand (wie auch in den vergangenen Jahren) weichen. Tonnenweise Sand aus der Oberpfalz, mehrere Dutzend Palmen aus der Toskana – der Aufwand, der jedes Jahr für den Stadtstrand betrieben wird, ist immens. Die Nürnberger aber freuen sich darüber – das bestätigt nun sogar eine Studie, die von den Stadtstrand-Machern in Auftrag gegeben wurde. Die Befragung war unabhängig, dennoch stellt sie dem Strand ein gutes Zeugnis aus. Mehr sogar: sie empfiehlt, dass der Strand am besten länger auf der Insel Schütt bleiben soll. Schüler, die mit den Füßen im Sand ihre Sommerferien genießen wollen, Familien, die sich keinen Urlaub leisten können oder wollen – sie alle würden von einer längeren Dauer des Angebots profitieren.
Das geht aber nicht – sagt zumindest die Stadt. Die will nämlich unbedingt eine der großen Bühnen des Bardentreffens genau an dem Platz aufbauen, der derzeit von Sand bedeckt ist. In das sandige Spektakel integrieren, so die Stadtverantwortlichen, lasse sich die Veranstaltung nicht.
Immer wieder hat Beachboy Lorenz Kalb das Gespräch mit der Stadt gesucht. Heuer hat er aufgegeben. Er hat sich damit abgefunden, dass Ende Juli Schluss ist mit dem Strand in der Innenstadt. Wie aber sehen Sie das? Ist es das Bardentreffen wirklich wert, dass der Sand Platz machen muss? Oder soll sich die Stadt bewegen und für ihre große Bühne einen Ausweichplatz suchen?

Julia Vogl

Soll der Stadtstrand den ganzen Sommer bleiben?

5 Kommentare in “Soll der Stadtstrand den ganzen Sommer bleiben?

  1. Wer erst als „Ralf_76“ kommentiert und sich dann als „Karl“ Recht gibt, weiß jedenfalls über Fakes Bescheid 😉

  2. Stimmt! Besonders bei den Nein-Stimmen, da habe ich gerade mal darauf geachtet, 300 Stimmen in 4 Minuten 😉 wirkt nicht so richtig glaubwürdig

  3. Was allerdings doch sehr auffällig ist, ist dass hier sekündlich Stimmen bei beinden Lagern hinzukommen und so viele Teilnehmer hier noch nie an einer Umfrage teilgenommen haben. Stinkt nach Fake das Ganze

  4. Stimme voll und ganz zu. Für das Bardentreffen die Beachvolleyballfelder in kleine Bühnen mit Tanzflächen verwandeln, Reggae und Salsa-Bands ‚antanzen‘ lassen 😉
    Die Ersatzbühne auf die Wöhrder Wiese, die durch die ‚Brücke‘ Stadtstrand nicht wirklich weit entfernt ist, mit Ständen eine karibische Meile kreieren um den Weg dorthin gefühlt zu verkürzen.

  5. title=“Stadtstrand oder doch lieber Bardentreffen“

    Mir ist durchaus bewusst, dass dieser Strand eine kommerzielle Veranstaltung ist und das Bardentreffen eben eine kulturelle Veranstaltung für die breite Öffentlichkeit. Dennoch muss man sagen, dass beide Konzepte eben gut bei der breiten Masse ankommen. Am Besten fände ich persönlich eine Hand-in-Hand dieser beiden wichtigen und schönen Veranstaltungen. Beide stellen einen Tourismus-Magneten da und sind beliebt bei jung und alt. Beides ist eine Bereicherung für unsere Stadt und zeigt wie vielfältig Nürnberg doch ist. Eine Lösung wie man beides zusammen realisieren könnte, wäre das Beste.

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