War Wolfs Entlassung richtig?

Das Aus für den Club-Fußballchef Wolfgang Wolf (Foto: Zink) kam nicht überraschend: Nachdem klar war, dass der 1. FC Nürnberg einen neuen Sportvorstand von außen holen will, wackelte der Stuhl des 2014 zurückgeholten ehemaligen FCN-Trainers.
Wolf kam nach dem Abstieg des Vereins aus der Bundesliga, weil er mit seinem Fußball-Sachverstand Sportvorstand Martin Bader entlasten sollte, dem Kritiker vorwerfen, auf diesem Gebiet Schwächen zu haben. In der Tat hatten sich in der Zeit nach dem Abschied von Trainer Dieter Hecking im Dezember 2012 die Fehler bei Spielertransfers gehäuft. Der neue Sportvorstand Andreas Bornemann hat – wenn auch nicht gerade lange – in der Bundesliga gekickt, insofern braucht er nicht zusätzlich einen Fußball-Abteilungsleiter, der ihm zur Seite gestellt wird. So wurde die Stelle ersatzlos gestrichen, was zunächst plausibel erscheint. Zudem vermeidet der Club ein weiteres Kompetenzgerangel – schon das Zusammenspiel zwischen Bader und Wolf hat nicht wirklich geklappt. Auf der anderen Seite geht die Zeit der Alleinherrscher im Profifußball zu Ende, das sieht man an den großen Trainerstäben der Vereine. Auch im Management können Profiklubs mehrere kluge Köpfe brauchen. Deswegen wäre es vielleicht sinnvoll gewesen, eine Kooperation der beiden Ex-Profis zumindest auszuprobieren, bevor man Wolf – zudem wenig stilvoll – den Stuhl vor die Tür stellt.

Marco Puschner

War Wolfs Entlassung richtig?

1 Kommentar in “War Wolfs Entlassung richtig?

  1. endlich hat man sich von herrn wolf getrennt. einen fussballtrainer in so einer position zu
    installieren war eh der grösste schwachsinn. erst als trainer in nürnberg entlassen und jahre
    später als chef des selbigen zurückgeholt. fcn for ever kann mann da nur sagen. seit 42 jahren kämpfe und leide ich mit meinem club, bitte hört jetzt endlich auf euch alle selbst zu profilieren
    sondern arbeitet für unseren club und diese stadt. denn alle fans dieses grossartigen vereins
    haben es einfach verdient.

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