Soll die Stadt Taubenfütterung strenger ahnden?

TaubendreckManche Menschen haben ein Herz für Tauben, anderen gelten sie als „Ratten der Lüfte“. Unab­hängig davon sind sie für die Städ­te ein Problem, schon alleine wegen ihrer Hinterlassenschaf­ten. Manche Kommunen versu­chen, die Ausbreitung der Tiere mit Hilfe von Taubenschlägen unter Kontrolle zu bringen. Dort werden die Eier mit Attrappen vertauscht. Auch Nürnberg hat es damit schon versucht. Vergeblich.

Die Stadt setzt auf ein Fütterungs­verbot. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Doch offen­bar reicht alleine diese Aussicht nicht aus

Gabi Eisenack

Soll die Stadt Taubenfütterung strenger ahnden?

2 Kommentare in “Soll die Stadt Taubenfütterung strenger ahnden?

  1. Vehementes „Ja“ zur strengeren Ahndung. Die Umsetzung wird jedoch auch bei höherem Bußgeld nicht zufriedenstellend gelingen. Massive Aufklärungskampagnen, welche alle negativen Auswirkungen der Fütterung eindringlich vor Augen führen, könnten hilfreich sein. Bekanntlich vermehren sich die Ringeltauben- Populationen um ein vielfaches bei Überfütterung. Das ausgebrachte Futter lockt auch die Ratten an. Nach Sonnenaufgang ist ein ungestörter Schlaf bei geöffneten Fenstern nicht mehr möglich, da der aufreizende „Reviergesang“ der zahllosen Tauben-Mitbewohner die Schmerzgrenze übersteigt. Diese eintönigen und penetranten Arien stören den ganzen Tag und enden erst wieder vor Sonnenuntergang. Der Gesang aller anderen Vögel, die sich in unseren Gärten ein frühmorgendliches Stelldichein geben, kann demgegenüber pure Freude aus bei einem naturverbundenen Stadtbewohner auslösen.

  2. Taubenfütterung strenger ahnden?
    JA unbedingt!
    Doch ist dieser Wunsch wohl in den Wind gesprochen, die Stadt kann das nicht leisten – kein Geld = kein Personal.
    Achtung: Taubenfreunde können rabiat werden. Ich hatte mich an einer früheren Umfrage des ‚Stadtanzeiger‘ teilgenommen und erhielt eine anonyme Postkarte: „Taubenmörder und Tierhasser sollten gut auf sich aufpassen!Menschen wie Sie sollten nicht leben! . . . Sie sind menschenunwürdig.“
    Daher schreibe ich diese Zeilen unter falschem Namen.

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