Dieselkompromiss: Ist er gelungen?

Lange hat es gedauert, bis sich die Koalition in Berlin endlich auf einen Diesel-Kompromiss geeinigt hat. Kaum war das Ergebnis der nächtlichen Sitzung bekannt geworden, hagelte es auch schon Kritik. Umtauschprämien und Unterstützung bei der Hardware-Nachrüstung – aber nur in den 14 Städten mit der höchsten Luftbelastung (Foto: dpa). Nürnberg gehört, wie berichtet, nicht dazu. Zwar soll es Geld für die kommunale Busflotte und die Lieferfahrzeuge der Handwerker geben – aber der Rest der Diesel-Fahrer geht leer aus. Der Verbraucher muss sich verschaukelt fühlen, selbst wenn er in einer der 14 „Intensiv-Städte“ lebt. Denn längst ist noch nicht klar, wer eigentlich wie viel bezahlt. Eine Reihe von Automobilherstellern hat bereits angekündigt, dass sie sich nicht in der Lage fühlt, finanzielle Verantwortung zu übernehmen. Sind letztendlich die Konzerne am Ende die großen Gewinner?

Gabi Eisenack

Dieselkompromiss: Ist er gelungen?

1 Kommentar in “Dieselkompromiss: Ist er gelungen?

  1. Der Verkehrsminister schützt in erster Linie die Autoindustrie und nicht die Verbraucher, wobei generell sein Auftreten nicht besonders verbraucherfreundlich ist.
    Auch das Top-Thema Pkw-Maut des vorhergehenden Verkehrsministers geht scheinbar voll in die Hose.
    In den USA wurden bereits riesige Beträge an Käufer und Strafen wegen Betrug ohne große Gegenwehr bezahlt.
    In Deutschland ist dieser Industriebetrug scheinbar rechtlich nicht angreifbar.
    Auch die Firmenbosse kommen ziemlich schadlos davon, da sie in der Regel von den Betrügereien nichts wissen.
    Für was bekommen diese Leute zig Millionen jährlich ohne Risiko.
    Neben dem Betrug sollte auch die Unwissenheit bestraft werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Um zu überprüfen, dass Sie eine reale Person und kein Spam-Roboter sind, lösen Sie bitte vor dem EINTRAGEN die nachfolgende kleine Rechenaufgabe, das sogenannte CAPTCHA *