Hauptmarkt: Gefallen Ihnen die bunten Stühle?

Mit keinem anderen Platz in ihrer Stadt sind die Nürnberger so streng wie mit dem Hauptmarkt. Die Frage, was dort veranstaltet oder auf- und abgestellt werden darf, mündet in der Regel in kontroversen Debatten. Da macht die Möblierungsfrage keine Ausnahme. Die Stadt hat einiges an Sitzgelegenheiten ausprobiert: Bierbänke (zu wacklig), graue Alu-Stühle und jetzt bunte Designerstühle aus Stahl. Echte Hingucker, sagen die einen, peinlich, die anderen.

Hauptmarkt: Gefallen Ihnen die bunten Stühle?

4 Kommentare in “Hauptmarkt: Gefallen Ihnen die bunten Stühle?

  1. Was für scheußliche Stühle. Welche absurden Einfälle hat den diese Stadtverwaltung noch. In anderen Städten und Gemeinden sind schöne und praktische Sitzgelegenheiten aufgebaut. Für so eine Sitzdarstellung sollten wir uns nicht für eine Kulturstadt bewerben. Solche Kultur müssen wir vermeiden.

  2. Die bunten Stühle finde ich der Farbgebung und Form pseudomodern. Natürlich könnten sie nach der aktuellen prozentualen parteilichen Zusammensetzung des Stadtrats (rot, schwarz, grün, etc.) ausgewählt, aufgestellt und jedem vor Augen geführt werden.

    Wäre es nicht besser und billiger – wenn es schon Stühle sein müssen – , die altbekannten und bewährten Biergartenstühle (z.B. Euro Living Biergartenstühle ab 60,00 Euro), im Hinblick auf die Finanzlage der Stadt Nürnberg zu orten? Die bunten Stühle sollen obendrein aus Skandinavien kommen. Der Umweltschutz lässt grüßen…..

    Besser fände ich drei bis fünf „Sitzroundelle“ überdacht von einem schattenspendenden Baum, wie sie in der Karolinenstraße und am Lorenzer Platz aufgestellt sind. Die räumliche Verschiebung der Marktstände um einige Meter ist sicher wieder ein unlösbares Problem.

  3. Wie Herr Schülein schon schrieb, wer setzt sich inmitten eines kahlen Steinplatzes ohne jeglichen Sonnenschutz, bei 35 Grad Außentemperatur, auf diese Stühle? Das macht man wohl nur, wenn man kurz vor dem Kollaps steht aber sicher nicht um ein gemütliches kleines Päuschen einzulegen.

  4. Ohne Sonnenschutz, ggfs. durch mobile Bäume, und ohne Tisch fühlt man sich wie im Wartezimmer eines Arztes. Auch die bunten Farben entsprechen nicht dem angestrebten mittelalterlichen Charakter des Hauptmarktes. Dagegen ist die einheitliche vertikale rot-weiß-Streifung der Marktstände zu begrüßen.

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