Corona: Gehen die Lockerungen zu weit?

Die Corona-Krise hat das Leben in vielen Bereichen verändert oder ganz lahmgelegt. Was immer selbstverständlich war, ist plötzlich nicht mehr möglich. Dass viele Einschränkungen nötig waren, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, stieß in der Bevölkerung auf große Zustimmung, die allermeisten Menschen hielten sich an die Vorgaben der Politik. Und halfen mit, das Tempo der Ausbreitung zu drosseln.

Nun werden ab Montag die strengen Regeln gelockert. Alle Geschäfte dürfen wieder öffnen (Foto: Hans-Joachim Winckler), was gut für die Wirtschaft ist. Schrittweise kann demnächst auch die Gastronomie ihren Betrieb wieder aufnehmen und immer mehr Schüler kehren in die Schulen zurück – das alles sollte unter strengen Sicherheitsvorkehrungen geschehen, von Normalität kann also keine Rede sein.

Während sich viele Menschen freuen, dass sie in ihrer Freiheit nicht mehr so stark eingeschränkt sind, machen sie die anderen Sorgen: Wie wird sich die Zahl der Infizierten entwickeln? Wird sie wieder steigen, wenn aufgrund der Lockerungen die Menschen die Situation nicht mehr ernst nehmen?

Gabi Eisenack

Corona: Gehen die Lockerungen zu weit?

5 Kommentare in “Corona: Gehen die Lockerungen zu weit?

  1. Wenn Herr Söder ethische, christliche Gründe ins Feld führt, um angeblich älteren Menschen (ich selbst bin Jahrgang 1942) durch seine Verordnungen das Leben hier auf Erden zu verlängern, dann sei daran erinnert, daß bei uns in Deutschland alljährlich ca. 100.000 lebensfähige, gesunde Menschenkinder im Leib von Frauen, staatlich legitimiert und flächendeckend gewährleistet, getötet werden.

  2. … wurde zensiert, weil zu lang, zu viele Rechtschreibfehler und entsprach nicht den Richtlinien… Wenn die Politiker doch so besorgt sind um unser Leben, dann sollten sie sofort das Rauchen verbieten und keine Waffen mehr produzieren. Noch schlimmer und mit Corona nicht vergleichbar, ist das Abschlachten von ungeborenen Kindern. Das sind ganz andere Dimensionen. Diese Zahlen kommen nicht täglich in der Presse. Unser System ist krank und die Menschheit lernt nichts! Es geht weiter mit Egoismus, Hass, Spaltung, Rücksichtslosigkeit, Verschwendung, Ausbeutung, Konsum auf Teufel komm raus,… . Leute schaltet euer Hirn ein. Denn das schlimmste Virus ist blinder Gehorsam. Aber keine Gewalt und gebet dem Kaiser was des Kaiser’s ist, solange ihr das mit eurem Gewissen vereinbaren könnt!

  3. Die Lockerungen gehen nicht zu weit – im Gegenteil!!!
    Diesen auf Vermutungen begründeten shut-down – heute so, morgen so – hätte es nie geben dürfen.
    Mit diesen widersprüchlichen Maßnahmen der Politik – ein jämmerliches Herumdoktern – steigt nur die Politikverdrossenheit.
    Was soll man denen noch glauben!!!

  4. Eine ganze Reihe von Kinderärzten warnen mittlerweile davor, welche psychologischen und gesundheitlichen Schäden unsere Kinder durch die Maßnahmen entstehen. Das fängt damit an, dass sie sich nicht mehr treffen durften, nicht mehr zur Schule gehen konnten und dass man ihnen gesagt hat, dass sie eine gesundheitliche Gefahr für ihre Großeltern seien. Zudem wird unseren Kindern beigebracht, dass uns nur ein Impfstoff retten kann, wobei man gar noch nicht sicher sagen kann, ob und wie dieser Impfstoff wirkt und wann er überhaupt zur Verfügung steht. Diese Unsicherheit wird auf unsere Kinder übertragen und belastet sie. Als Erwachsene können wir den Schaden, den dies alles bei unseren Kindern anrichtet, nur schwer nachvollziehen, da es für uns eine neue Situation ist.

    Erste Schritte der Rückkehr zur Normalität werden jetzt gemacht, wie teilweise Schulöffnung und ganz wichtig, die Öffnung der Kirchen, was für die Menschen ein wichtiges und hoffnungsvolles Signal ist, wo sie sich Kraft und Zuversicht holen können. Denn alleine die Angst vor dem Virus, der nicht ungefährlich, aber auch nicht alles ist, macht uns krank und schädigt unser Immunsystem, was ja gerade aktuell eigentlich nicht gewollt ist.

    Es mehren sich die Anzeichen, dass mittlerweile die Kollateralschäden durch die Beschränkungen größer sind, als der Nutzen, den man noch daraus zieht. Die genannten Punkte bzgl. unserer Kindern ist nur ein geringer Teil davon, aber vielleicht der wichtigste.

    Für uns ist es jetzt wichtig, dass wir Kraft und Zuversicht gewinnen und uns nicht immer mit der Angst vor dem Virus beschäftigen, sondern die jetzt eingeleiteten Schritte zur Normalisierung der Situation positiv und hoffnungsvoll sehen und Kraft daraus ziehen. Zudem stärkt die teilweise Wiedererlangung unserer persönlichen Freiheit und unserer Rechte unser Selbstwertgefühl, was zu einem besseren Miteinander führt.

    Zur Beseitigung der entstandenen Schäden der letzten Monate werden wir die jetzt zu schöpfende Kraft und das wiedererstarkende Miteinander noch leidlich benötigen.

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