Corona: Haben Sie noch Angst vor Ansteckung?

DieInfektionszahlen sinken. Vor einigen Wochen noch mussten mehrere Hundert Nürnberger in Quarantäne verharren, weil sie sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Der Lockdown aber zeigte Wirkung (Foto: Julia Vogl).
Während die Zahl der Neuinfizierten täglich immer weiter sank und zwischenzeitlich an manchen Tagen gar keine neuen Fälle gemeldet wurden, konnten immer mehr Menschen aus der Quarantäne entlassen werden.
Die Folge: Am Sonntag etwa mussten gerade einmal noch 48 Nürnberger laut städtischer Mitteilung daheim bleiben. Der Trend ist auch in den umliegenden Städten und Kreisen zu sehen. Auch in der Region sinkt die Zahl der akut erkrankten Menschen immer weiter. Rein rechnerisch ist die Möglichkeit, sich mit dem Virus anzustecken, damit sehr gering.
Dazu kommt: Die Menschen halten Abstand und tragen an Orten, an denen dieser nicht immer eingehalten werden kann, einen Schutz vor Nase und Mund. Selbst wenn sie also das Virus in sich tragen, gibt es Vorkehrungen, die eine Ansteckung anderer Menschen zumindest weniger wahrscheinlich werden lassen.
Und dennoch gibt es Menschen, die die Lockerungen noch nicht richtig genießen können. Was, wenn man sich bei einem Menschen ansteckt, der einfach nicht getestet worden ist? Wie kann man eine Ansteckung vermeiden, wenn man unter Leute geht, die sich dann aber nicht ausreichend an Hygieneregeln halten? In Ostfriesland etwa war das der Fall – dort trafen sich 50 Personen in einem Restaurant, 23 von ihnen wurden positiv auf das Virus getestet. Und auch beim Besuch des Gottesdienstes ist vielen noch mulmig. Hat es doch in Frankfurt erst eine Masseninfektion in einer Kirche gegeben.
Wie geht es Ihnen? Genießen Sie die Lockerungen oder machen Sie sich Sorgen, weil Sie sich womöglich anstecken könnten?

Julia Vogl

Corona: Haben Sie noch Angst vor Ansteckung?

2 Kommentare in “Corona: Haben Sie noch Angst vor Ansteckung?

  1. Das Wegsperren von Menschen, die krank werden könnten bzw. Ausgangsbeschränkungen und sonstige Zwangsmaßnamen für gesunde Menschen hat es bisher nicht gegeben – weder nach den Worten der Heiligen Schrift, noch z.B. zur Zeit, als die Pest wütete.
    Im Übrigen ist und war Angst schon immer der schlechteste Ratgeber.
    Zeugt sie doch von Zweifel und Unsicherheit.
    Daß wir irgendwann – ob jung oder alt/ ich selbst bin 77 Jahre alt – sterben müssen, wird uns schon bei der Geburt in die Wiege gelegt.
    Wichtig ist es, während unseres Lebens hier auf Erden, über deren Länge letztendlich allein unser Schöpfer bestimmt, über den Sinn desselben nachzudenken und die rechten Entscheidungen zu treffen.
    Jedenfalls sind Zwangsmaßnahmen wie z.B. Schals oder Stoffmasken als Mund- und Nasenschutz kategorisch abzulehnen. Sind sie doch reine Virenbrutstätten.
    Und auch diese von Hysterie geprägten Hygienevorschriften sind kontraproduktiv.
    So bildet der Körper durch diesen Reinigungsfimmel keine eigenen Abwehrkräfte mehr und wird so für die kleinsten Krankheiten anfällig (vgl. resistente Keime in Krankenhäusern)..
    Wenn man dann vorgibt, mit diesen Corona-Zwangsmaßnahmen Menschenleben retten zu wollen, dann ist dies an Heuchelei nicht mehr zu überbieten.
    Werden doch allein bei uns in Deutschland alljährlich ca. 100.000 lebenstüchtige, gesunde Kinder im Leib von Frauen – staatlich legitimiert – von Medizinern umgebracht (Abtreibung)!!!

  2. Eine Ansteckungsgefahr wird es immer geben, das Virus wird mutieren und in anderer Form immer wieder auftreten, genauso, wie die anderen ca. 155 Viren auch, die es aktuell gibt.

    Corona ist gefährlich, keine Frage, aber irgendwann ist die „Saison“ vorbei. Nimmt man die Fallzahlen vom 02.06.2020 (heute) aus der NN, so gab es am 31.05.2020 noch 33 positiv getestete Personen in Bayern. Wie viele von den 13.000.000 Bayern getestet wurden, steht leider nicht dabei.

    Wenn man bedenkt, dass jeder zertifizierte medizinische Test eine Fehlerrate von ca. 5 Prozent hat, was je 1.000 Tests 50 falsche Ergebnisse bedeutet, befinden wir uns bei den bestätigten 33 Neuinfizierten im statistisch fehlerbehafteten Bereich. Bedenkt man zudem, dass der verwendete PCR-Test gar nicht zertifiziert ist, relativiert sich diese Zahl weiter.

    Wem das zu „verschwörerisch“ klingt, ein Beispiel aus dem Alltag: Es gibt bisher keine Berichte über Infektionswellen bei Paket- und Postboten, KassiererInnen, VerkäuferInnen, Krankenhauspersonal, Feuerwehr oder Polizei, also den Berufsgruppen, die einer hohen Ansteckungsgefahr aufgrund der vielen persönlichen Kontakte während der Arbeitszeit ausgesetzt sind.

    Ob das Virus sog. „systemrelevante“ Berufe erkennt und darum einen Bogen macht? Ich glaube eher nicht.

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