Soll die Burka verboten werden?

Burka

Soll die Burka verboten werden?

Gesundheitsminister Markus Söder hat in der vergangenen Woche angeregt, darüber nachzudenken, ob das Tragen der Burka in Deutschland verboten werden soll. Die Burka ist ein Bekleidungsstück, das Frauen praktisch ganz verhüllt. Die Tradition wird von einigen Anhängern des Islam auch in westlichen Ländern hoch gehalten. Für die Gegner der Burka ist sie ein Symbol für die Unterdrückung von Frauen.

Gegen eine Verbot lässt sich einwenden, dass das Tragen einer Burka in Deutschland sehr selten vorkommt und mit einer Verbotsdebatte nur von den wichtigen Problemen der Integration abgelenkt wird. Außerdem sei ein Verbot der Burka kein Zeichen von Toleranz.

Wir wollen in unserer Leserfrage diesmal von Ihnen wissen: Soll die Burka verboten werden? Abstimmen können Sie hier.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Braucht Nürnberg einen Kommunalen Ordnungsdienst? Mit Ja antworteten 67,1 Prozent, mit Nein 32,9 Prozent. Das Navigationsgerät hat Jürgen Nagel gewonnen. In dieser Woche verlosen wir ein Dampfbügeleisen.

AKW: Ist die Laufzeitverlängerung richtig?

urn:newsml:dpa.com:20090101:100905-10-11739Union und FDP haben im Wahlkampf immer angekündigt, dass sie die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern wollen. Vor diesem Hintergrund ist das kürzlich vorgestellte Energiekonzept der Bundesregierung nur konsequent und darf niemanden überraschen. Schwarz-Gelb hat ein Wahlversprechen eingelöst.

Darüber freuen sich vor allem die vier großen Energieversorger, die satte Gewinne einstreichen, weil einige der Atommeiler nun mindestens bis 2040 laufen. Diese Einnahmen übertreffen die Ausgaben, die etwa wegen der neuen Atomsteuer auf die Konzerne zukommen, um ein Vielfaches. Dagegen schauen kleinere, regionale Energieerzeuger in die Röhre. Ihre Wettbewerbschancen werden untergraben, wie Oberbürgermeister Ulrich Maly kürzlich deutlich machte. Maly geht davon aus, dass der Beschluss die Städtischen Werke rund 4,5 Milliarden Euro kosten wird. Und es gibt eine ganze Reihe weiterer guter Gründe, die das Konzept der Regierung fragwürdig erscheinen lassen, etwa die noch immer ungelöste Endlagerfrage. Zudem können Sicherheitsbedenken angesichts dieser hochgefährlichen Technologie nie ganz ausgeräumt werden. Und es ist nicht mal sicher, ob das Verfassungsgericht nicht das Konzept der Regierung ohnehin kassiert.

Wir wollen in unserer Leserfrage daher diesmal von Ihnen wissen: AKW: Ist die Verlängerung der Laufzeit richtig? Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: Denkpause für alle großen Verkehrsprojekte? Mit Ja antworteten 46,3 Prozent, mit Nein 53,7 Prozent.

Den Toaster hat Walter Wiesner aus Kalchreuth gewonnen. In dieser Woche verlosen wir unter den Teilnehmern an der Leserfrage einen Multifunktionsdrucker.

Rundfunkgebühren – sind sie sinnvoll angelegt?

urn:newsml:dpa.com:20090101:100501-99-00748Sie schleichen durch die Straßen, starren durch Fenster und pressen ihre Ohren an Türen: Läuft da ein verheimlichtes Radio oder ein Fernsehgerät? Natürlich tun das die Mitarbeiter der Gebühreneinzugszentrale nicht. Aber die Gerüchte über die Arbeit der GEZ sind vielfältiger Art. Wer zahlt auch schon gerne Gebühren. Wenn es nach dem Verfassungsrechtler Paul Kirchhof geht, sollte die Rundfunkgebühr zwar nicht abgeschafft, zumindest aber grundlegend reformiert werden. Nicht pro Gerät sollten die Hörer und Seher zahlen. Eine Pauschale für jeden Haushalt fordert Kirchhof.. weiter lesen

Soll der Neptunbrunnen auf den Hauptmarkt?

neptunbrunnenNürnbergs Plätze können eine Aufwertung vertragen. Ein CSU-Stadtrat hat jetzt vorgeschlagen, den Neptunbrunnen, der im Stadtpark steht, auf den Hauptmarkt zu stellen. Ob das gut ist oder nicht – darüber herrschen auch in der NZ-Lokalredaktion unterschiedliche Ansichten.

Pro: Die Menschen lieben Brunnen-Wasser. Sie wollen an heißen Tagen ihre Finger kühlen, sie wollen sich zum Eisessen hinsetzen und dem Plätschern zuhören, sie wollen den Kindern zusehen, die beim Plantschen einen Riesenspaß haben. Für die steinerne Atmosphäre auf dem Hauptmarkt wäre der Neptunbrunnen auf jeden Fall ein Gewinn. Wohin setzen wir uns, wenn wir durch Italiens herrliche Städte flanieren und eine Pause brauchen? An einen Brunnen! Wollen wir diese Freude nicht auch den Touristen machen, die durch unsere Altstadt spazieren? Auch unsere fränkischen Sommer sind schließlich ganz schön heiß. Natürlich würde es die Stadt viel Geld kosten, wenn der Neptunbrunnen dorthin verfrachtet würde, wo er nach Wunsch des Stifters hingehört. Aber wenn es darum geht, ihre Heimat zu hegen und zu pflegen, sind die Nürnberger bekanntermaßen großzügig. Sie würden bestimmt den einen oder anderen Euro springen lassen, um der guten Stube der Stadt – so wird der Hauptmarkt ja gerne bezeichnet – zu einer neuen, alten Attraktion zu verhelfen. Gabi Seitz
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