Hauptpost: Welcher Entwurf gefällt Ihnen am besten?

Der Wettbewerb für die Neubebauung der Hauptpost ist abgeschlossen. 20 Architekturbüros waren eingeladen, 16 haben ihre Vorstellungen eingereicht. Vier Vorschläge wurden jetzt in die engere Wahl genommen. Es handelt sich um die Entwürfe von Max Dudler (Berlin, Platz 1), von Weber, Auer (München, Platz 2), von Knerer, Lang (Dresden, Platz 3) und von Bär, Stöcker, Stadelmann (Nürnberg, Platz 4).

1. Platz:
LOKALES                                 Foto: Eduard Weigert     Datum:  22.7.15 Entwürfe Hauptpost 1. Preis  Prof Max Dudler

2. Platz:
hauptpost1

3. Platz:
Hauptpost4

4. Platz:
LOKALES                                 Foto: Eduard Weigert     Datum:  22.7.15 Entwürfe Hauptpost 4. Preis   Bär Stöcker Stadelmann Architekten

Welchen Vorschlag möchten Sie an diesem prominenten Platz realisiert sehen? Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung. Sie können aber auch einfach nur beim Voting mitmachen.

Hauptpost: Welcher Entwurf gefällt Ihnen am besten?

Ergebnisse anzeigen

Wen stellen wir nach oben?

Über den Aufstieg der Fürther freuen sich nicht alle. Viele Clubfans zum Beispiel. Sogar die Journalisten in der Region haben damit ihre Probleme. Die Spielvereinigung auf Augenhöhe mit dem „Ruhmreichen“, wie soll das denn praktisch aussehen? Wir haben schließlich nur einen Aufmacher im Sportteil oder auf unserer Internetseite. Also müssen wir uns entscheiden, wen stellen wir nach oben und wen nach unten, den Club oder die Spielvereinigung.

Eine Gleichheit von Meldungen herstellen, das widerspricht nämlich dem Selbstverständnis der Medien. Die müssen gewichten. Gleichheit gibt es ohnehin nicht. Auch hier: Der Club begreift sich nach wie vor als Nummer 1 in der Region, liegt aber nicht nur in der eigenen Einschätzung, sondern auch bei den Zuschauerzahlen oder beim Umsatz vorne und — nicht zuletzt — bei den sportlichen Erfolgen in der Fußballhistorie.

Eine ähnliche Argumentation vertritt allerdings auch der Bayerische Rundfunk, wenn ihm von Fans des FCN — oder neuerdings des FC Augsburg — vorgeworfen wird, die meiste Sendezeit dem FC Bayern München zu widmen und die anderen bayerischen Bundesligavereine zu vernachlässigen. Und selbst Clubfans wollen ungern mit den Bayern verglichen werden.

Man könnte freilich auch ergebnisorientiert herangehen. Mit einem 2:0-Sieg würde das Kleeblatt zur Topmeldung, wenn der Club gleichzeitig nur 1:0 gewinnt. Schafft der das allerdings gegen den BVB und Fürth nur gegen Mainz, was dann?

Vielleicht machen wir uns aber einfach nur zu viele Gedanken. Immerhin gilt auch: Suchen hält fit, gleich finden macht träge.

Was meinen Sie?

Soll Tempo 30 vor Schulen bleiben?

Zehn Beschwerdeführer bei der Regierung von Mittelfranken wollen die flächendeckende Tempo-30-Regelung vor Schulen in Nürnberg, die seit September gilt, zu Fall bringen. Sie haben um eine Überprüfung der verkehrsrechtlichen Anordnungen der Stadt Nürnberg gebeten. Die Entscheidung wird mit Spannung erwartet, denn es geht um einen Kurswechsel bei der Ausweisung der Tempo-30-Zonen auf Hauptverkehrsstraßen in Bayern: Bislang wurden solche flächendeckenden Geschwindigkeitsregelungen in Bayern nicht geduldet. „Nach der Straßenverkehrsordnung dürfen Beschränkungen und Verbote des fließenden Verkehrs nur angeordnet werden, wenn aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung von Rechtsgütern erheblich übersteigt. Die Rechtmäßigkeit einer Anordnung kann deshalb nur unter Berücksichtigung der konkreten Verkehrsverhältnisse in jedem Einzelfall beurteilt werden“, erklärt Günther Kiermeier, stellvertretender Pressesprecher der Regierung von Mittelfranken. Pauschale Tempo-30-Regelungen sind demnach eigentlich ausgeschlossen. Es müssen die jeweilige Gefahrenlage und die örtliche Verkehrssituation berücksichtigt werden. Wie wichtig aber eine Geschwindigkeitsbeschränkung vor Schulen ist, machen folgende Zahlen deutlich: In der ersten Schulwoche 2011, die nur aus vier Tagen bestand, wurden bei Geschwindigkeitskontrollen 883 Verstöße festgestellt.

Die Beschwerde führenden Autofahrer sehen dagegen die Geschwindigkeitsbeschränkung als Möglichkeit, Autofahrer zu schröpfen, um Geld für den maroden Stadthaushalt zu bekommen. Eine Gefahrenlage liege in vielen Fällen nicht vor, so der Tenor der Kritik. „Die bislang 10 Einwender machen im Wesentlichen geltend, dass die Verkehrsbeschränkungen nach der Straßenverkehrsordnung nicht erforderlich seien, auch weil in vielen Fällen Schülerlotsen oder technische Einrichtungen zur Schulwegsicherung in Form von Fußgängerüberwegen, Ampeln vorhanden seien“, so Kiermeier. In Berlin unterlag im November aber eine Autofahrerin vor Gericht, als sie die dortige Tempo-30-Regelung vor Schulen und Kindertagesstätten kippen wollte. Die Richter stuften die Unversehrtheit von Kindern höher ein als den Zeitverlust für Autofahrer durch eine reduzierte Fahrgeschwindigkeit. Die Regierung von Ansbach überprüft jetzt die Nürnberger Regelung

Unsere Leserfrage lautet deshalb in dieser Woche: „Soll Tempo 30 vor Schulen bleiben?“ Geben Sie Ihr Votum bitte auf der NZ-Homepage ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Fan-Randale: Soll der Club härter durchgreifen?“ Mit Ja antworteten 48 Prozent, mit Nein 52 Prozent. fis

Söder Finanzminister, eine gute Entscheidung?

Die Absetzbewegungen aus der Politik häufen sich. Mit seiner Absicht Sparkassenpräsident zu werden hat der bisherige bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon die CSU und die Staatsregierung in die Bredouille gebracht. Ein Nachfolger musste her und zwar schnell. Doch so richtig drängte sich keiner als oberster bayerischer Kassenwart auf. So blieb die Aufgabe an Markus Söder hängen. Der gelernte Jurist hatte zunächst auch keine besondere Affinität zur Umweltpolitik erkennen lassen und wurde dann trotzdem Umweltminister. Wie viele behaupten, hat er seine Sache nicht einmal schlecht gemacht. Somit scheint er flexibel und in der Lage zu sein, sich gut in neue Ämter einarbeiten zu können — auch wenn sie ihm fremd sind.

Andererseits ist das Finanzministerium eine Schlüsselposition, auf der ein erfahrener Fachmann sitzen sollte. Deswegen ging der bayerische SPD-Chef Florian Pronold nach Bekanntwerden der Personalie auch mit der Parole „Flachmann statt Fachmann“ hausieren. Die hiesigen CSU-Freunde Söders erinnerten demgegenüber daran, dass Söder im Gegensatz zu den meisten anderen Regierungsmitgliedern Franke sei und das in München auch nicht vergessen habe. Er könne daher vielleicht dafür sorgen, dass der Norden Bayerns künftig etwas besser wegkommt.
Unsere Leserfrage lautet daher in dieser Woche: „Söder Finanzminister: Eine gute Entscheidung?“. Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Braucht Nürnberg ein reines Fußballstadion?“. Mit Ja antworteten 29 Prozent, mit Nein 71 Prozent.

Fühlen Sie sich in der Bahn noch sicher?

Meldungen über versuchte Brandanschläge auf die Bahn rund um Berlin verunsichern dieser Tage viele Reisende. Zwar ist bislang niemand zu Schaden gekommen, aber die Sabotagehandlungen sind ernst zu nehmen. Man diskutiert inzwischen sogar, ob wir es hier mit Terrorakten zu tun haben.
Sie reihen sich ein in eine ganze Bandbreite von Unannehmlichkeiten, die ein Bahnkunde auf sich nehmen muss, von massiven Verspätungen einmal abgesehen. An Abenden und am Wochenende fühlt sich manch ein Reisender unwohl in überfüllten Abteilen und Großraumwagen mit alkoholisierten und gröhlenden Mitfahrern. Gelegentlich kommt es auch zu Gewalttaten, vor allem an den Bahnsteigen. Und viele Frauen fühlen sich schon lange nicht mehr wohl, wenn sie nachts in entlegene Orte unterwegs sind und nirgends ein Bahnmitarbeiter im Zug zu sehen ist. Ganz zu schweigen von den großen Bahnhöfen, wo sich vermehrt gewaltbereite, betrunkene und unter Drogen stehende Jugendliche aufhalten und so eine unangenehme Atmosphäre schaffen. Gleichwohl schwören überzeugte Bahnkunden noch immer auf die Schiene als sichersten, umweltfreundlichsten und günstigsten Transportweg.
Unsere Leserfrage lautet also in dieser Woche: „Fühlen Sie sich in der Bahn noch sicher?“ Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.
Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Halten Sie die Pkw-Maut für nötig?“ Mit Ja antworteten 69,2 Prozent, mit Nein 30,8 Prozent. Das Lautsprechersystem hat Walther Schort aus Langenzenn gewonnen. In dieser Woche verlosen wir unter den Teilnehmern an der Leserfrage das Stadtkrankenhaus von Lego.

Stadtteilkirchweih – ein Auslaufmodell?

In Großreuth bei Schweinau mussten die Kirchweihbesucher sich mit wenigen Buden zufriedengeben, in Großreuth hinter der Veste mussten die Kärwaburschen ein eigenes Stadtteilfest organisieren, weil Stadt und Schaustellerverband abgesprungen waren. Vor allem Kirchweihen in Randgebieten von Nürnberg leiden unter Besucher- und Schaustellerschwund.
Für die Schausteller müsse sich eine Kirchweih nun mal lohnen, sagt Lorenz Kalb, Vorsitzender des süddeutschen Schaustellerverbandes. Und so entsteht ein Teufelskreis: Weniger Besucher ziehen weniger Schausteller nach sich, was die Kirchweihen immer unattraktiver macht – und gleichzeitig immer teurer für die Schausteller. Die müssen sich die Nebenkosten nämlich teilen.
Die Stadt versucht nun herauszufinden, woran es in den einzelnen Stadtteilen liegt, dass die Kirchweih so schlecht besucht ist. Man denkt auch über finanzielle Hilfen für die Schausteller nach, um die Tradition der Stadtteilkirchweihen zu bewahren. Aber ist das überhaupt möglich, wenn die Menschen in manchen Stadtteilen kein Interesse mehr an den derartigen Festen haben?

Wir wollen in unserer Leserfrage diesmal von Ihnen wissen: „Stadtteilkirchweih – ein Auslaufmodell?“ Abstimmen können Sie wie immer auf der NZ-Homepage.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: „Gefällt Ihnen da neue Stadtlogo?“ Mit Ja antworteten 36 Prozent, mit Nein 64 Prozent.

Kaufhof schließt, was nun?

Damit rechnen musste man schon länger, trotzdem war die Nachricht von der Schließung des Kaufhofs am Aufseßplatz für die Mitarbeiter und viele Südstädter ein Schock. Das Kaufhaus war das eigentliche Zentrum der Südstadt, ein Ort mit großer Tradition, ein Fixpunkt und Symbol für die Nürnberger Südstadt.

Als der „Schocken“ vor 85 Jahren eröffnet wurde, stand die Südstadt Kopf. Aus dem „Schocken“ wurde „Merkur“, dann „Horten“ und zuletzt „Kaufhof“. Der alte Glanz war längst verblasst. Das Kaufhausinnere strahlte den spröden Charme der Sechziger aus. Auch die Kundschaft spürte:  Ein Haus mit Zukunft sieht anders aus.

Dabei wird seit mehr als zehn Jahren am Aufschwung der Nürnberger Südstadt gebastelt. 21 Millionen Euro hat allein die EU im Rahmen der Ziel2-Gebiets-Förderung in die Südstadt gepumpt. Bei den Diskussionen um die Verwendung dieser Gelder war damals ein Regionalkaufhaus im Gespräch. Das Projekt wurde allerdings verworfen, stattdessen entstanden Metazentren an anderen Orten, etwa der Südpunkt. Das Herz der Südstadt schlug dennoch weiter am Aufseßplatz.

Nun dürfte die Diskussion um die Südstadt erneut losgehen. Ob dafür – wie früher – Millionenmittel zur Verfügung stehen, ist fraglich (auch wenn die CSU den Verkehrsminister um Zuschüsse gebeten hat). Aber ganz offensichtlich geht es nicht nur um Geld, sondern auch um praktikable Ideen. Ganz konkret geht es zunächst darum, was nun aus dem unter Denkmalschutz stehenden Kaufhof-Gebäude werden soll.

Auf der NZ-Facebookseite haben sich manche schon Gedanken gemacht. Da wurde etwa ein Museum vorgeschlagen, aber auch die Befürchtung geäußert, dass dort eine Spielhalle mit Solarium und Nagelstudio entstehen könnte. Damit so etwas nicht passiert, müssen wohl Stadtverwaltung und Kommunalpolitik eingreifen. Um dafür ein paar Anregungen zu geben, wollen wir hier im Senf-dazu-Blog ein Forum für Vorschläge einrichten.  Schreiben Sie uns bitte, wie es am Aufseßplatz weiter gehen soll.

 

Soll das Sozialticket eingeführt werden?

Im vergangenen Jahr kam es zum großen Knall unter den Stadträten der Linken Liste, und Hans-Joachim Patzelt sowie seine einstigen Mitstreiterinnen Marion Padua sowie Eylem Gün gehen seither getrennte Wege. In einem ist sich das Trio aber nach wie vor einig: Die Stadt braucht ein Sozialticket, damit Menschen mit wenig Einkommen nicht von der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ausgeschlossen werden.

Durch die nunmehr vom Stadtrat beschlossene Anhebung der Preise für Bus und Bahn um 30 Prozent bis 2015 erhält dieses Argument neue Nahrung. Auch die Jusos und die ÖDP sind für die Einführung eines solchen Tickets, mit dem sozial Benachteiligte die Verkehrsmittel der VAG verbilligt nutzen könnten. Die VAG sagt indes, es gebe bereits ein Sozialticket, auch wenn es offiziell nicht so heißt – immerhin dürften die Besitzer des Nürnberg-Passes, der Bedürftigen ausgestellt wird, eine Monatskarte der Tarifstufe 2 (Nürnberg, Fürth, Stein) für 30,80 Euro lösen (statt 50,50). Dieses Ticket sei auch nicht von den Erhöhungen betroffen.

Dennoch halten es die Sozialticket-Befürworter für zu teuer und 15 Euro für einen angemessenen Preis. Sie glauben, dass dadurch wesentlich mehr ärmere Menschen Bus und Bahn nutzen würden und so dieses Sozialticket der VAG auch keine Verluste bescheren würde. Derzeit läuft eine Studie, die bis 2012 die Wirtschaftlichkeit eines Sozialtickets ermitteln soll.

Wir wollen aber in unserer Leserfrage schon jetzt von Ihnen wissen: „Soll das Sozialticket eingeführt werden?“ Diskutieren Sie mit uns!

Hat Deutschland ein Sportreporter-Problem?

poschDie Fans des 1.FC Nürnberg mussten beim Pokalspiel auf Schalke gleich zwei bittere Pillen schlucken: Das entscheidende Gegentor kurz vor dem Ende und die teilweise unsäglichen Kommentatoren.

Während Wolf-Dieter Poschmann im ZDF eindeutig auf Seiten der Schalker stand, sogar deren Stürmer Farfan anfeuerte („Mach es!“) und durch wenig Sachkenntnis glänzte, war Fritz von Thurn und Taxis im Bezahlsender Sky keineswegs besser. Nur ist der immer so, da regt sich kaum noch einer auf. Die Nennung seines Namens ist dann lediglich ein Grund zum Wegschalten – zumindest beim Ton.

Zorn auf TV-Kommentatoren baut sich also nicht erst seit vergangenen Dienstag auf. Kenntnisfreiheit gepaart mit Selbstverliebtheit stößt eben selten auf Begeisterung. Nicht wenige behaupten deswegen sogar, Deutschland habe ein Reporterproblem.

Andererseits muss man den TV-Kollegen aber zugute halten, dass sie es auch nicht leicht haben. Konkurrenz belebt bei ihnen nicht unbedingt das Geschäft, sondern führt eher dazu, dass man seltener dran und damit aus der Übung kommt, bzw. dass, wie beim ZDF, eben auch mal ein Leichtathlet als Fußballkommentator ran muss. Zu selten sind die Momente, in denen man noch Fußballspiele übertragen darf, da kann man keine festangestellten Fachleute vorhalten. Der Kommentator selber steckt zudem in der Zwickmühle, dass sachliche, unparteiische Berichterstattung oft als langweilig empfunden wird, während bei Engagement und Emphase eben manche schnell beleidigt reagieren. Außerdem haben die TV-Kommentatoren das gleiche Problem wie die Schiedsrichter: Der Zuschauer kann anhand der Bilder schnell überprüfen, ob sie danebenliegen oder nicht.
In unserer Leserfrage wollen wir daher von Ihnen wissen: „Sind die Sportreporter im Fernsehen zu schlecht?“ Geben Sie Ihr Votum bitte hier ab.

Die Frage der vergangenen Woche lautete: „Haben Sie Ihren Speiseplan umgestellt?“ Mit Ja antworteten 38 Prozent, mit Nein 62 Prozent.

Denkpause für große Verkehrsprojekte?

urn:newsml:dpa.com:20090101:100901-99-02095In Stuttgart erlebt die Politik gerade, was es heißt, an alten Projekten festzuhalten und die Stimmung in der Bevölkerung zu ignorieren. Doch auch wenn „Stuttgart 21“ vielleicht eine Nummer größer ist, auch in Franken gibt es ehrgeizige und Millionen verschlingende Projekte, die auf ihre Realisierung warten.

Da ist beispielsweise der Ausbau des Frankenschnellwegs. Ursprünglich wurden die Kosten dafür für auf 260 Millionen Euro geschätzt, inzwischen geht man von knapp 400 Millionen aus. Doch nicht nur das. Zum Zeitpunkt der Planung ging es nicht nur den Kommunen finanziell besser, auch Staat und Freistaat hatten genügend Mittel, so dass es galt, diese in die Region zu ziehen und nicht zuzusehen, wie sie anderenorts verbaut werden.
weiter lesen